Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Bestimmungen der seowerk GmbH vom 01.02.2019

Preise, Honorarsätze, Zusatzbeauftragungen und Zusatzleistungen:

Alle genannten Preise und Honorare verstehen sich zzgl. der gesetzlich geschuldeten Umsatzsteuer (USt.). Ein Manntag entspricht 8 Stunden. Über das vorstehende Angebot hinausgehende Beauftragungen („Zusatzbeauftragungen“) durch den im vorstehenden Angebot bezeichneten Adressaten des Angebots sowie durch mit dem Adressaten des Angebots verbundene Unternehmen oder Körperschaften (nachfolgend gemeinsam: „Auftraggeber“) und weitere Arbeiten und Aufwände werden von seowerk GmbH (nachfolgend: „seowerk“ oder „Auftragnehmer“, Auftraggeber und Auftragnehmer gemeinsam nachfolgend: „die Parteien“) aufwandsbezogen mit unserem allgemeinen Honorarsatz von 50 EUR je angefangene 30 Minuten (zzgl. ges. USt.) abgerechnet, sofern im Angebot nicht anders vermerkt. An Wochenenden und Feiertagen (Augsburg) wird bei Zusatzbeauftragungen ein Zuschlag von 20 Prozent auf den vorgenannten allgemeinen Honorarsatz fällig. In den Leistungen inbegriffen ist bei allen Arbeiten des Auftragnehmers eine Korrekturstufe mit Abnahme durch den Auftraggeber, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart. Von dieser Regelung ausgenommen sind alle Social Media- und SEA- sowie alle weiteren PPC-Kampagnen. Bei allen Social Media- und SEA- sowie alle weiteren PPC-Kampagnen erfolgt keine Korrekturstufe mit Abnahme durch den Auftraggeber. Wir bitten um Verständnis, dass wir alle Korrekturstufen, Korrekturen und Änderungen über den vorgenannten Umfang hinaus sowie alle zusätzlichen strategischen, konzeptionellen, gestalterischen, grafischen oder redaktionellen Arbeiten aufwandsbezogen mit unserem vorgenannten allgemeinen Honorarsatz abrechnen.

Rechnungsstellung, Zahlungsziel:

Die Rechnungsstellung an den Auftraggeber für vereinbarte und erbrachte Leistungen sowie ggf. angefallene Auslagen, Reise- und Unterkunftskosten (s. u. Auslagen, Reise- und Unterkunftskosten) erfolgt monatlich ab Beginn des Projekts. Beginn des Projekts ist der vereinbarte Projektstarttermin (s. u. Laufzeit der Beauftragung und Projektstart). Dabei kommen ausdrücklich auch jene Leistungen zur Abrechnung, die aufgrund einer Verletzung der Mitwirkungspflicht des Auftraggebers (s. u. Mitwirkungs- und Sorgfaltspflichten des Auftraggebers) nicht vom Auftragnehmer erbracht werden konnten. Alle Rechnungen sind sofort nach Rechnungslegung zur Zahlung fällig.

Haftung, Datenschutz:

Der Auftragnehmer haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, über alle Informationen und Kunden- sowie Zugangsdaten, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auf-traggeber bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren, gleichviel ob es sich dabei um den Auftraggeber selbst oder dessen Geschäftsverbindungen handelt, es sei denn, dass der Auftraggeber ihn von dieser Schweigepflicht entbindet oder dass die Informationen schon zuvor öffentlich bekannt waren. Der Auftragnehmer behandelt die Informationen und Kunden- sowie Zugangsdaten vertraulich und unter Einhaltung des Datenschutzes.

Laufzeit der Beauftragung und Projektstart:

Um eine erfolgreiche Umsetzung der im Angebot des Auftragnehmers vorgestellten Leistungen zu gewährleisten, vereinbaren die Parteien für alle im Angebot genannten Leistungen eine Laufzeit von zwölf (12) Monaten („Mindestlaufzeit“), falls im Angebot nicht ausdrücklich eine andere Mindestlaufzeit vermerkt ist. Ein Rücktritt vom Vertrag oder von einzelnen Vertragsleistungen vor Ablauf der Mindestlaufzeit ist ausgeschlossen. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich die Vereinbarung zwischen den Parteien in jedem Fall stillschweigend auf unbestimmte Zeit und ist von den Parteien wechselseitig mit einer Frist von drei (3) Monaten zum Ende eines jeden Quartals kündbar. Das Projekt und die Leistungserbringung beginnen zum im Angebot angegebenen oder separat zwischen den Parteien vereinbarten Projektstarttermin. Ist kein Projektstarttermin im Angebot vermerkt oder separat zwischen den Parteien vereinbart, ist das Datum der Beauftragung durch den Auftraggeber zugleich Projektstarttermin und damit Beginn der Leistungserbringung durch den Auftragnehmer. Eine einseitige Verschiebung des Projektstarts oder einzelner Leistungen durch den Auftraggeber ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Auftragnehmers möglich. Die Projektlaufzeit verlängert sich dementsprechend, ohne dass es einer gesonderten Vereinbarung bedarf.

Mitwirkungs- und Sorgfaltspflichten des Auftraggebers:

Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Auftragnehmer alle für die Ausführung seiner Tätigkeit und erfolgreiche Umsetzung der vereinbarten Leistungen notwendigen Informationen (insbesondere Zugänge zu Datenbanken, Konten/Accounts und Webseiten sowie Analysen u. ä.),  Texte, Hintergrundmaterialien und ggf. erforderliche Grafiken/Bilder, Film- und Videomaterial (nachfolgend gemeinschaftlich: „Unterlagen“) rechtzeitig zum Projektstart vorgelegt, ihm alle Informationen erteilt werden und er von allen Vorgängen und Umständen, die sich maßgeblich auf die Leistung des Auftragnehmers auswirken, in Kenntnis gesetzt wird. Dies gilt auch für Unterlagen, Vorgänge und Umstände, die erst während der Umsetzung der Leistung des Auftragnehmers bekannt werden. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, die Richtigkeit der Informationen und Unterlagen zu überprüfen. Der Auftraggeber wird sicherstellen, dass Informationen und Unterlagen, die er selbst bzw. auf seine Veranlassung durch Dritte, die dem Auftragnehmer im Rahmen der Beauftragung zur Verfügung stehen, richtig, vollständig und nicht irreführend sind. Sollte der Auftraggeber seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommen, zum Beispiel indem er die vorgenannten Unterlagen nicht rechtzeitig zum Projektstart dem Auftragnehmer zugänglich macht, erklärt sich der Auftraggeber damit einverstanden, dass die vom Auftragnehmer geplanten und budgetierten Leistungen auch dann vollständig in Rechnung gestellt werden, wenn diese aufgrund der Verletzung der Mitwirkungspflicht durch den Auftraggeber nicht vom Auftragnehmer erbracht werden konnten.

Nutzung als Referenz:

Der Auftraggeber erteilt mit Beauftragung dem Auftragnehmer die Genehmigung, den Namen des Auftraggebers und ggf. Produktnamen sowie Logos des Auftraggebers als Kundenreferenz zu nennen und für seine werbliche Kommunikation in allen externen Kommunikationskanälen zu nutzen. Dies beinhaltet auch die Nennung der Projektleistungen, Projektziele und Projektergebnisse aus dem Auftrag. Ggf. bestehende Geheimhaltungspflichten und -vereinbarungen werden insoweit eingeschränkt. Diese Genehmigung besteht ausdrücklich auch dann fort, wenn die Beauftragung endet.

Konten und Kampagnen:

Erstellt der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers PPC-Marketing-Konten und zugehörige -Kampagnen zur Werbung in Suchmaschinen oder in Sozialen Medien (nachfolgend: „Konten und Kampagnen“) sind die erstellten Konten und Kampagnen geistiges Eigentum des Auftragnehmers. Die Konten und Kampagnen und etwaige Zugänge zur Verwaltung der Konten und Kampagnen dürfen mit dem Ende der Beauftragung des Auftragnehmers durch den Auftraggeber ohne Einwilligung der seowerk GmbH ausdrücklich nicht weiter vom Auftraggeber genutzt werden, egal ob für kommerzielle oder nicht kommerzielle Zwecke. Der Auftragnehmer behält sich vor, dem Auftraggeber die Rechte an der Nutzung der Konten und Kampagnen gegen die Zahlung einer einmaligen oder fortlaufenden Lizenzgebühr zu überlassen. Die Lizenzgebühr wird individuell zwischen den Parteien ausgehandelt.

Externe Leistungen/Fremd- und Werbekosten:

Fremdleistungen sind vom Auftraggeber gesondert beauftragte Leistungen Dritter, die der Auftragnehmer im Namen des Auftraggebers beauftragt. Hierzu zählen insbesondere auch Werbekosten für die Einbuchung von Werbekampagnen, etwa in Google Ads, Bing Ads oder auf sozialen Medien wie Facebook, Instagram, Twitter, Snapchat, Youtube, LinkedIn, Xing etc. Die Fremdkosten aus diesen Leistungen werden nach Originalbelegen und Prüfung durch seowerk dem Auftraggeber berechnet. Für Auswahl, Beauftragung, Controlling/Prüfung und Rechnungskontrolle der Fremdleistungen erhebt der Auftragnehmer eine Handling Fee in Höhe von 10 Prozent auf alle Netto-Fremdleistungen. Verschiebungen zwischen einzelnen Positionen sowie zwischen Leistungen von seowerk und externen Leistungen sind zulässig. Der Auftragnehmer bindet sich an etwaig ausgewiesene Pauschal- oder Gesamtpreise.

Auslagen, Reise- und Unterkunftskosten:

Im Zusammenhang mit der Tätigkeit entstandene abgestimmte Auslagen einschließlich Reise- und Unterkunfts-kosten für mit dem Auftraggeber vereinbarte Reisen werden dem Auftraggeber gegen entsprechenden Nachweis berechnet. Gefahrene Kilometer werden mit 0,50 EUR je einfach gefahrenen Kilometer berechnet. Abgestimmte Reisezeiten werden je mitreisender Person mit dem halben Satz der oben genannten Stundensätze abgerechnet.

Verwendung, Urhebernutzungs- und Eigentumsrecht:

Jegliche, auch teilweise Verwendung der von seowerk dem Auftraggeber im Rahmen des Angebotsprozesses vorgestellten oder überreichten Arbeiten und Leistungen, Konzeptionen und Präsentationen (nachfolgend „Angebotskonzept“), seien sie urheberrechtlich geschützt oder nicht, bedürfen der vorherigen Zustimmung von seowerk. Das gilt auch für die Verwendung des Angebotskonzepts in geänderter oder bearbeiteter Form sowie für die Verwendung der dem Angebotskonzept von seowerk zugrunde liegenden Ideen, sofern diese in den bisherigen Kommunikations- und Werbemitteln des Auftraggebers keinen Niederschlag gefunden haben. In der Annahme eines etwaigen Präsentationshonorars liegt keine Zustimmung von seowerk zur Verwendung des Angebotskonzepts und der ihm zugrunde liegenden Ideen. Urhebernutzungs- und Eigentumsrechte an den von seowerk im Rahmen des Angebotsprozesses vorgelegten Arbeiten, Vorlagen, Dateien und sonstigen Arbeitsmittel sind geistiges Eigentum von seowerk und verbleiben dort. Die Urhebernutzungs- und Eigentumsrechte an ihnen gehen nur dann auf den Auftraggeber über, wenn dieser die Rechte von seowerk durch eine ausdrückliche schriftliche Zustimmung erworben hat.

Gültigkeit des Angebots, Sonstige Bestimmungen:

Dem Auftraggeber durch den Auftragnehmer vorgelegte Angebote und die darin enthaltenen Budgetierungen sind ab dem auf dem Deckblatt angegebenen Datum 30 Tage lang gültig. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen der vorgelegten Angebote sowie dieser Allgemeinen Bestimmungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Dies gilt auch für eine Aufhebung dieser Schriftformklausel. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein oder werden, wird davon die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen im Zweifel nicht berührt. Auftragnehmer und Auftraggeber sind in diesem Fall verpflichtet, die unwirksame Bestimmung durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die der ursprünglichen Regelung im wirtschaftlichen Ergebnis möglichst nahe kommt. Das gleiche gilt für die Ausfüllung etwaiger Regelungslücken. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht Inhalt der Beauftragung und Zusammenarbeit, auch wenn der Auftragnehmer ihnen nicht ausdrücklich widerspricht. Soweit gesetzlich zulässig, wird der Sitz des Auftragnehmers als Erfüllungsort und Gerichtsstand vereinbart. Es gilt deutsches Recht.

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