Google AdWords: Jetzt auch Targeting mit Postanschrift und Telefonnummer möglich

SEA: Über Google AdWords können Werbende künftig noch genauer ihr Targeting von Zielgruppen eingrenzen. Google erlaubt im Display Netzwerk nämlich künftig auch potentielle Kunden direkt über Telefonnummern und Adressen zu bewerben. Dies erweitert das Spektrum bereits bekannter interessensbasierter Daten wie anonymer E-Mails oder demographischer Angaben.

Ähnlich funktioniert so bereits das Handwerk einer Facebook Ads Agentur. Auch eine Google AdWords Agentur kann somit künftig die konkreten Daten nutzen, um genaue Zielgruppen zu bewerben. Ging es hierbei bei AdWords bislang nur um verschiedene Interessen, anonyme Email-Listen, Alter oder Geschlecht, können SEA-Profis (Search Engine Advertising / Suchmaschinenwerbung) künftig ihre Zielgruppe auch über Adressen und Telefonnummern targeten. Insbesondere im Bereich Remarketing dürfte dies von großem Interesse sein.

Google AdWords mit neuen Targeting-Methoden: Probleme mit Datenschutz?

Wie adage.com berichtet, wird das Targeting hierüber nicht nur genauer, die Daten Telefon sowie Postanschrift könnten auch eine längere Lebensdauer haben als etwa Email-Adressen. Somit könnten Marketer über SEA/Google AdWords die Budgets ausweiten und größere und zugleich genauere Zielgruppen über das Google Display Netzwerk erreichen. Fraglich bleibt jedoch, ob diese Änderung mit dem deutschen Datenschutzrecht harmoniert. Grundsätzlich stehen Werbende noch vor einem weiteren Problem. Denn laut Richtlinien von AdWords dürfen eigentlich nur selbst eingeholte Daten genutzt werden und keine, die von Drittanbietern gekauft werden.

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