Das Google Core Update Mai 2020 & seine Auswirkungen

Am 4. Mai hat Google das zweite Core Update 2020 veröffentlicht. Rund 2 Wochen kann es dauern, bis das Core Update vollständig ausgerollt ist und alle Veränderungen sichtbar sind. Ziel eines Core Updates ist es, mithilfe von Änderungen am Google-Suchalgorithmus, die über Google erzielten Suchergebnisse qualitativ zu verbessern. Dementsprechend hängen Einbrüche beim Core Update meist mit den Inhalten der Webseiten zusammen.

Google Core Update 2020: Was hat sich verändert?

Veränderungen im Sichtbarkeitsindex zeigen sich bei Webseiten aus den Bereichen Affiliate, Finance, Health, Tech sowie Presseportale und Online-Shops. Außerdem fokussiert sich das Update auf sensible Themen wie E-A-T und die Relevanz von Backlinks. 
Unsere Experten für Suchmaschinenoptimierung haben folgende Beobachtungen zu Rankingveränderungen gemacht.

Verlierer des Google-Updates

  • Affiliate-Seiten, die auf häufig gesuchte und Conversion-orientierte Keywords optimieren und auf Amazon verlinken. Dies könnte einerseits an mangelnder E-A-T (siehe unten) liegen, andererseits haben viele dieser Seiten in der Vergangenheit unnatürlichen Link-Aufbau betrieben, den Google nun laut der Studie von Marie Haynes besser als solchen einstufen kann. Betroffen sind neben lieblos aufgesetzten Affiliate-Seiten auch aufwendig betextete wie z.B. https://www.stromgenerator.pro.

  • Negativ betroffen sind auch mittelgroße Online-Shops, die über wenig Bekanntheit verfügen und bislang für sehr häufig gesuchte Keywords gut platziert waren.

Gewinner des Core-Updates

  • Zu den Gewinnern des Google Core Update 2020 zählen im google.de-Index hingegen die großen Player – zum Beispiel amazon.com und eBay.de. Letzterer Online-Marktplatz konnte seinen Sichtbarkeitsindex um mehr als ein Drittel steigern.

Es lässt sich festhalten, dass sogenannte YMYL-Seiten vom Update betroffen sind. YMYL steht für Your Money or Your Life.

Hierzu zählen Shopping-Seiten, Webseiten zu Finanzen, Gesundheit sowie zu rechtlichen Themen. YMYL-Seiten und deren Inhalte können sich laut Google stark auf persönliche Lebensbereiche wie Glück, Gesundheit, Sicherheit oder finanzielle Stabilität auswirken. Vor allem bei solchen Seiten spielt E-A-T eine große Rolle.

Was ist E-A-T?

E-A-T steht für Expertise, Authority und Trustworthiness. In den Quality Rater Guidelines von Google zählt E-A-T zu den Bewertungskriterien von Webseiten und zielt vor allem auf die Hauptinhalte einer Seite, Referenzen der Autoren sowie die Beziehung zwischen Autor und Inhalt ab. E-A-T hat einen besonders großen Einfluss auf die Seitenqualität und kann somit als Grundlage für gute Rankings bezeichnet werden.

Wie kann man den E-A-T von Webseiten verbessern?

Expertise setzt Informationen und Kompetenz voraus. Der Faktor bezieht sich auf das Fachwissen, das auf den Webseiten präsentiert wird. Qualitativ hochwertige Texte zeigen, dass sich der Autor in seiner Branche und Thema auskennt. Expertise bezieht sich auch auf die Vollständigkeit von Seiteninhalten. Webseiten, auf denen Themen ausführlich behandelt werden, ranken demnach besser, als Webseiten mit kürzeren Inhalten.

Tipps, um Expertise zu zeigen:

  • YMYL-Themen von qualifizierten Experten verfassen lassen
  • Suchintention analysieren und Keyword-Recherchen durchführen
  • Qualitativ hochwertigen Content erstellen

Authority erhält man vor allem durch das Sammeln von Backlinks erreichen. Denn Verlinkungen stellen weiterhin einen der wichtigsten Ranking-Faktoren dar. Dabei ist die Qualität und Quantität von Backlinks entscheidend für die Sichtbarkeit innerhalb der organischen Suche.

Tipps, um Autorität zu vermitteln:

  • Links von relevanten Webseiten einbetten
  • Trust-Faktoren der Webseiten überprüfen
  • Autorität mithilfe von Linkbuilding aufbauen
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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs und Content-Plattformen haben sich mit der Verbreitung KI-basierter Suchfunktionen (wie Google AI Overviews und AI Mode) grundlegend verändert. Die rein mechanischen SEO-Taktiken der Vergangenheit, wie das sture Anstreben einer hohen Wortzahl, das Anhäufen von Schlüsselwörtern oder die künstliche Aktualisierung von Daten („Fake Freshness“), verlieren zunehmend an Wirksamkeit.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity stützen sich bei der Generierung von Antworten auf ein strukturiertes Verständnis von Entitäten. Daher reicht es im Zeitalter der KI für Unternehmen nicht mehr aus, sich nur anhand von Schlüsselwörtern zu positionieren – was wirklich zählt, ist, wie genau KI-Systeme die eigene Marke, die Produkte und die Kernkompetenzen als eigenständige Entität erfassen und klassifizieren.
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Die auf ChatGPT basierende Werbeplattform erhält ein umfassendes Update, das Werbetreibenden mehr Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihrer Kampagnen bieten soll. OpenAI erweitert das System speziell für leistungsorientierte Werbetreibende und führt wichtige Funktionen ein, die aus etablierten Werbenetzwerken bekannt sind.
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Bei der Erstellung von Inhalten mithilfe künstlicher Intelligenz stehen viele Unternehmen vor dem Problem wiederkehrender manueller Korrekturen. Oft müssen Redakteure dieselben stilistischen, inhaltlichen oder strukturellen Fehler mehrfach korrigieren. Ein systematischer Ansatz zur Lösung dieses Problems sind KI-basierte Content-Workflows, die sich selbst aufrechterhalten und optimieren und auf geschlossenen Feedbackschleifen basieren.
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Eine Adressänderung im Google-Business-Profil (GBP) zählt zu den heikelsten Eingriffen im Bereich des lokalen SEO. Obwohl ein Umzug oder eine Korrektur der Standortdaten aus organisatorischer Sicht oft notwendig ist, führt die Adressänderung in der Praxis häufig zu unerwarteten Ranking-Einbußen oder wiederholten Verifizierungsprozessen.
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