Was ist Neeva?

Gegründet wurde Neeva von den zwei Ex-Google-Mitarbeitern Sridhar Ramaswamy (ehemals Senior Vice President of Ads) und Vivek Raghunathan (ehemals Vice President of Monetization). Ihr Ziel war es, eine neue Suchmaschine auf den Markt zu bringen, die mit Google mithalten kann, aber die User nicht durchleuchtet. Der neue Suchdienst verspricht mehr Privatsphäre und keine Werbeanzeigen. Deswegen kommt Neeva ganz ohne Anzeigen, Affiliate-Links und Werbung aus. Sridhar Ramaswamy äußerte sich hierzu wie folgt:

“Neeva wurde unter der Prämisse entwickelt, dass sich die Suche auf den Verbraucher konzentrieren sollte, und zwar nur auf den Verbraucher, nicht auf die Werbetreibenden.”

Außerdem fokussiert sich Neeva im Gegensatz zu Google mehr auf Community-Seiten, wie beispielsweise Twitter oder Reddit. Hierfür hat das Unternehmen extra in eine passende Schnittstelle investiert.

So finanziert sich Neeva

Eine der Haupteinnahmequellen von Google ist die Werbung. Webseitenbetreiber können über Google Ads kostenpflichtige Anzeigen schalten, die dann ganz oben in der Suche dargestellt werden. Da Neeva auf Werbung verzichtet, muss sich das Unternehmen anders finanzieren. Daher bietet der Suchdienst ein Premium-Abo an für umgerechnet etwa fünf Euro pro Monat. Dieses ist aktuell noch nicht überall in Europa verfügbar. Mit dem Abo erhalten User einen Premium-Passwortmanager und einen VPN-Dienst. Außerdem sind Live-Q&As mit der Geschäftsführung sowie der frühzeitige Zugang zu neuen Funktionen im Abo-Paket enthalten.

Features von Neeva – so funktioniert die neue Suchmaschine

Neeva bietet für registrierte User eine Funktion, die Google vor Jahren aufgegeben hat, nämlich das private Dashboard. Dieses erscheint als Startpunkt bei der Suche. Auf dem Dashboard wird beispielsweise das Wetter oder der individuelle Feed angezeigt. Im Feed werden die neuesten Nachrichten der ausgewählten Webseiten angezeigt. Diese Funktion erinnert an Google Discover.

Bei Neeva haben die User die Möglichkeit, ihre News-Quellen und Einzelhändler zu priorisieren. Diese Ergebnisse werden dann bevorzugt angezeigt.

Zudem kann auch angegeben werden, von welchen Webseiten man keine Inhalte sehen möchte. Dies lässt sich direkt auf der Suchergebnisseite einstellen, indem auf den Pfeil neben der Website geklickt wird.

Suchergebnisse lassen sich direkt in der Suche als Lesezeichen speichern. Die Seiten können anschließend gesichtet werden.

Neeva bietet neben dem Suchdienst auch eine Browser-Extension, die einen eingebauten Tracker-Blocker enthält und somit eine anonyme Suche ermöglicht.

Darüber hinaus ermöglicht es Neeva, auf persönlich genutzte Apps wie E-Mail, Dropbox oder Slack zuzugreifen und erlaubt, eine private Suche in eigenen Dokumenten. 

Mit Neeva lässt sich auch von unterwegs aus suchen. Die Suchmaschine hat eine eigene App, die sich auf jedem Smartphone installieren lässt. In der App ist zudem ein Tracking-Blocker integriert, der ein Nachverfolgen durch Werbeanbieter verhindert.

Neeva nutzt einen eigenen Index

Anders als andere kleinere Suchmaschinen greift Neeva nicht auf den Suchindex von Google oder Bing zu. Die Suchmaschine verfügt über einen eigenen Suchindex von Milliarden von Webseiten. Zum Vergleich: Google gab bereits 2008 bekannt, eine Billion URLs indexiert zu haben. 

Präferiert werden Seiten, die für hochwertige Inhalte bekannt sind. Außerdem spielen Community-Plattformen wie Reddit oder Twitter eine größere Rolle und sollen öfter in der Suche ausgespielt werden, als dies bei Google der Fall ist. Zum Beispiels in Form von sogenannten „Quick Links“. Hierbei handelt es sich um Erwähnungen aus Foren, die sich auf die Suchanfrage beziehen.

Qualitätsrichtlinien bei Neeva

Auch Neeva hat eine eigene Quality-Guideline erstellt, die zeigt, wie die Suchmaschine die Webseiten bewertet.

Suchanfragen

Zunächst werden in der Guideline die verschiedenen Suchanfragentypen vorgestellt, die sich von Google unterscheiden. Diese sind wie folgt:

How to: Der User sucht nach einer Anleitung, um eine Aufgabe zu erledigen.

Error/troubleshooting: Irgendwas ist schief gelaufen, der User sucht nach einer Lösung.

Educational/learning: Wer, was, wo, wann, warum

Product seeking/comparison: User suchen nach neuen Produkten oder vergleichen Produkte.

Navigational: User suchen nach Informationen zu einer Person oder einer Entität.

Ambiguous: Es ist unklar, wonach der User sucht. 

Qualitätsfaktoren

Neeva unterteilt die Seiten in drei verschiedene Qualitätsstufen: niedrig, mittel und hoch. Die Nutzung von Werbung, das Alter der Domain und das Format sind kritische Elemente. Seiten werden wie folgt eingestuft:

Niedrige Qualität:

Mittlere Qualität:

Hohe Qualität:

Wir haben Neeva getestet: Das ist uns aufgefallen

Lokale Suche

Die lokale Suche scheint noch nicht so ausgebaut worden zu sein. Zum einen erhält man bei der Suche nach impliziten lokalen Suchanfragen (wie z. B. „kino“ oder „rechtsanwalt“) keine lokalen Ergebnisse. Bei Google wird hier üblicherweise ein Local Pack (Kartenausschnitt mit drei Ergebnissen) ausgespielt. Auch die Suchergebnisse unterhalb des Local Packs haben in der Regel einen lokalen Bezug.

Google
Neeva

SERPS

Bei den Meta-Angaben unterscheiden sich die beiden Suchmaschinen auch etwas voneinander. Neeva scheint nicht so viele HTML-Sonderzeichen anzuzeigen wie Google. Außerdem scheint es keine Rich Snippets zu geben. Bei Rich Snippets handelt es sich um zusätzliche Elemente, die bei einem Suchergebnis angezeigt werden, wie beispielsweise FAQs oder Bewertungssternchen. Ob dies bewusst nicht möglich ist oder ob Neeva technisch noch nicht so weit ist, lässt sich noch nicht sagen. 

Neeva
Google

Featured Snippets hingegen werden ausgespielt. Zum Beispiel eine Anleitung. Allerdings scheint das Portfolio an Featured Snippets noch nicht so groß zu sein.

Suchoperatoren & Filter

In Neeva können auch Suchoperatoren genutzt werden. Mit Hilfe dieser lässt sich eine Sucheingabe spezifizieren. Beispielsweise kann mit dem Suchoperator „site:at“ nur noch österreichischen Seiten, also Seiten mit der Domain-Endung „.at“, gesucht werden.

Bei den Filtern bietet Neeva weniger Möglichkeiten. User können nur nach dem Zeitraum filtern oder einstellen, ob auch jugendfreie Inhalte angezeigt werden dürfen.

Fazit zu Neeva & Wichtigkeit von SEO

Hat die durch Abonnements finanzierte Suchmaschine eine Chance sich durchzusetzen? Dies wird sich zeigen. Es wird sicherlich schwer sein, User davon zu überzeugen, Geld für den Suchdienst auszugeben. Insbesondere in der aktuellen Zeit versuchen die Menschen zu sparen, vor allem in Bezug auf digitale Angebote. 

Google Konkurrenz machen wird Neeva vermutlich nicht. Andere Suchmaschinen wie Qwant, DuckDuckGo oder Metager, die auch sehr datenschutzfreundlich sind, haben es bisher auch nicht schaffen können. Dennoch bietet die Suchmaschine mit ihrem eigenen Index sehr gute Ergebnisse und stellt eine legitime Alternative für Google dar. Insbesondere für Personen, denen Datenschutz wichtig ist. 

Da die Suchmaschine keine Werbeanzeigen ausspielt, bestehen die Suchergebnisseiten von Neeva nur aus organischen Suchergebnissen. Die Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization, SEO) hat daher einen noch höheren Stellenwert als SEO bei Google. Webseitenbetreiber und Unternehmen, die sich bisher auf Werbeanzeigen verlassen haben, werden über Neeva kaum User generieren. Sollte sich Neeva durchsetzen, würden ihnen eine Menge potenzielle Nutzer und damit in den meisten Fällen wohl auch Kundinnen und Kunden entgehen. Daher sollten insbesondere Unternehmen, die sich bisher nur auf SEA (Werbeanzeigen) konzentriert haben, die Entwicklung von Neeva genau im Auge behalten und gegebenenfalls rechtzeitig per SEO nachsteuern.

Dass man mit Abonnements als Finanzierungsmodell erfolgreich sein kann, haben The New York Times und Spotify vorgemacht. Beide generieren über Abonnements mehr Umsatz als über Werbung. Es bleibt abzuwarten, wie sich der neue Suchdienst in Zukunft schlägt.

Keynote Vortrag – Action Replay: Alles auf Anfang?

Die SEOkomm startet mit der Keynote von Bastian Grimm. Zu Beginn seines Vortrages zeigt er einen Rückblick auf das Jahr 2021 und damit auf unzählige Updates. Der „Sommer der Updates“ hat sich zu einem „Jahr der Updates“ entwickelt. Dies bekräftigt nochmals das aktuellste Core-Update von Mitte November, welches zum Zeitpunkt der Konferenz noch nicht vollständig ausgerollt ist. Des Weiteren fügt Bastian Grimm an, dass die Update-Frequenz in Zukunft noch weiter steigen wird. Weitere Kernaussagen seines Vortrages sind:

  1. Suchintention wird wichtiger und daher sollten Intent-Maps erstellt werden.
  2. Google entwickelt sich zu einem komplett automatisierten Recommender-System, das fast ohne klassische Suchanfragen auskommt.
  3. Technisches SEO wird eine untergeordnete Rolle spielen, da CMS wie WordPress sich stets weiterentwickeln und intelligent genug sein werden, um die technischen Anforderungen selbst zu organisieren.
  4. Die Aufgaben der SEOs werden sich in Zukunft ändern.

Screaming Frog für Fortgeschrittene

In diesem Vortrag zeigt Stephan Czysch, welche Möglichkeiten uns das Tool Screaming Frog bietet. Zunächst erläutert er, welche Daten mit Hilfe der Customer Extraction zusätzlich ausgelesen werden können und nennt als Beispiele die Produktanzahl, den Preis, Schlagwörter, Breadcrumbs oder alte Jahresangaben. Nach Jahresangaben Ausschau zu halten, kann insbesondere jetzt zum Jahresende sinnvoll sein.

Als Nächstes präsentiert er, welche Möglichkeiten der in diesem Jahr neu hinzugekommene Crawl-Abgleich-Modus bietet. Als Anwendungsbeispiele nennt er den Vergleich der Desktop-Version mit der Mobile-Version oder den Abgleich eines Crawls mit und ohne Java Script. Auch bei einem Relaunch kann ein Vergleich des Testsystems mit dem Live-System nützlich sein.

Zum Schluss geht er noch auf die Automatisierung des Crawlings ein. Er rät, die Konfiguration zu speichern und den Export auf Google Drive hochzuladen. Dadurch lassen sich die Daten des Crawls in Google Data Studio bringen. Mit der Schedule-Funktion kann der Crawl dann automatisiert werden.

So nutzt du die Google-Search-Console-API wie ein Profi – ohne zu programmieren

Bei dem nächsten Vortrag geht es um die API der Google Search Console. In seinem Vortrag erklärt uns Stefan Fischerländer, wie man auch ohne tiefergehende technische Kenntnisse die Daten aus der API speichert und auswertet. Zunächst nennt er die Vorteile, die die API zu bieten hat: mehr Daten, mehr Filter, Automatisierung und Datenspeicherung über einen längeren Zeitraum. Neben all diesen Vorteilen muss jedoch bedacht werden, dass die API nicht alle Daten anzeigt und der Filter auf maximal 50.000 Ergebnisse beschränkt ist. Dies ist vor allem für sehr große Domains zu berücksichtigen.

Für weniger technikaffine SEOs hat Stefan extra ein eigenes Tool entwickelt. Mit Hilfe dieses Tools sollte es jedem gelingen, die Daten aus der GSC zu holen. Wer möchte, kann dieses gerne mal ausprobieren.

Sven Fischerländer bei seinem Vortrag auf der seokomm 2021

Featured Snippets + Rich Results: CTR-Booster oder Gefahr?

Der nächste Vortrag von Markus Hövener handelt von Featured Snippets und Rich Results. Gleich zu Beginn erläutert er, worum es bei den Featured Snippets und Rich Results geht: möglichst viel Platz in der SERP einnehmen und gleichzeitig etwas Sinnvolles mit dem eigenen Snippet erzählen. Bei dem ersten Teil des Vortrages geht er zunächst auf die Featured Snippets ein und nennt direkt das größte Problem: sie sind schwer messbar. Da in der Google Search Console nicht nach Ausspielungsart gefiltert werden kann, ist es schwer nachzuvollziehen, ob die Rankings mit Featured Snippet besser performen als die Rankings ohne. Des Weiteren rät er, bereits bei der Texterstellung darauf zu achten, dass der Inhalt als Featured Snippet ausgespielt wird. Dies gelingt beispielsweise, indem mit Tabellen oder Bullet-Points gearbeitet wird.

Im zweiten Teil seines Vortrages geht es um die Rich Results. Bei diesen betont er, dass diese nicht nur technisch implementiert werden müssen, sondern dass man sich auch immer überlegen soll, wie man diese bekommt (z. B. Produktbewertungen). Außerdem erwähnt er, dass Rich Results auch einen negativen Effekt haben können. Zum Beispiel, wenn die Produktbewertungen nur durchschnittlich sind oder ein Produkt nicht mehr vorrätig ist. Daher sollte stets geprüft werden, auf welchen Seiten Rich Results implementiert sind und ob diese Sinn machen.

Core Web Vitals – Beyond the basics

Nun kommen wir zu einem der wohl populärsten SEO-Themen des vergangenen Jahres: Core Web Vitals. In einem Vortrag zu diesem Thema zeigt Maximilian Schirmer anhand von drei Websites konkrete Optimierungsmaßnahmen, um die Core Web Vital Werte zu verbessern. Zunächst nennt er jedoch drei Möglichkeiten, eine Consent Management-Plattform (CMP) einzubauen. Diese sind:

  1. Header Sync: unterbricht Parsing, kontrolliert späteren DOM (Document Object Model), CMP wird frühestmöglich gerendert
  2. Header Async: Trennt Download & Execution, unterbricht nur während Execution, CMP wird frühestmöglich gerendert
  3. Header Deferred: Trennt Download & Execution, unterbricht Parsing nicht, Execution erfolgt am Ende, CMP wird erst am Schluss gerendert.

Als Nächstes rät er, das CSS (Cascading Style Sheets) so kompakt wie möglich zu halten. Dabei können Webseitenbetreiber, die Bootstrap nutzen, sehr viel einsparen, indem sie beispielsweise den Dark-Mode streichen. Außerdem betont er, dass man nicht das ganze CSS inlinen soll, da dadurch kein Caching möglich ist. Als Tool, mit dem kritisches CSS leicht ermittelt werden kann, nennt er CriticalCSS.com.

Zum Schluss gibt er noch ein paar schnelle Tipps auf den Weg. Die wichtigsten sind:

Serverless SEO: Ein Hands-On Guide

Der nächste Vortrag fühlt sich an wie ein YouTube-Video auf 1,5-facher Geschwindigkeit. Bastian Grimm, der kurzfristig mit diesem Vortrag eingesprungen ist, hält nun eine für 45 Minuten angedachte Präsentation in 30 Minuten. In diesem Vortrag geht es um Edge SEO und welche Herausforderungen damit schnell und einfach gelöst werden können. Als Tool seiner Wahl zeigt er Cloudflare. Mit diesem Tool können viele verschiedene SEO-Maßnahmen durchgeführt werden, ohne Zugriff auf den Server oder das Backend zu haben. Es lassen sich beispielsweise der Header, die robots.txt oder auch die Meta-Angaben ändern. Dabei lassen sich auch Bedingungen einstellen. Bei den Meta-Angaben beispielsweise ist es möglich, dass nur die angepasst werden, die eine bestimmte Länge nicht erreichen oder bei denen die CTA fehlt.

In seinem Vortrag geht Bastian Grimm ebenfalls auf die Risiken ein, die so ein Tool mit sich bringt. So lassen sich zum Beispiel Freigaben einfach übergehen oder es kann zu einem Konflikt mit dem bestehenden Code kommen. Deswegen sollte man genau wissen, was man damit macht.

Bastian Grimm bei seinem Vortrag auf der seokomm 2021

SEO Patterns: Typische Website-Probleme & deren Lösung

Nun kommen wir zum zweiten Vortrag von Markus Hövener. In diesem stellt er die typischen Website-Probleme vor, die er häufig erlebt, und gibt passende Lösungsvorschläge. Eines der üblichen Website-Probleme sind Produktvarianten. Viele Shops lassen immer noch jede Variante eines Produktes indexieren. Dabei macht dies bei mehreren hundert Varianten keinen Sinn. Lediglich bei zwei oder drei verschiedenen Varianten sollten diese indexiert werden. Außerdem sollte das Canonical-Tag stets auf die kleinste/günstigste Seite gehen. Als Nächstes nennt Markus Hövener fehlende Meta-Angaben. Hier sollten regelbasierte Meta-Angaben erstellt werden, bevor gar nichts drinnen steht. Allerdings sollten diese auch geprüft werden. Als Beispiel nennt er einen regelbasierten Title in dem der Nutzer „Kinder kaufen“ kann.

Nun geht er auf Parameter-URLs ein. Diese sollten grundsätzlich ausgeschlossen werden bzw. sollte mit diesen erst gar nicht gearbeitet werden. Der Canonical-Tag soll stets auf die feste URL gehen. Die Ausnahme bilden relevante Parameter, die die Seite maßgeblich ändern und daher auf sich selbst referenzieren können.

On-SERP SEO in turbulent times

Den darauffolgenden Vortrag hält Izzi Smith. Bei diesem geht es um die SERPs und die Herausforderungen, die durch die letzten Updates hinzugekommen sind. Als größte Herausforderung nennt sie die Tatsache, dass Google in jüngster Vergangenheit nicht mehr den Title, sondern immer öfter die H1-Überschrift ausgespielt hat. Des Weiteren meint sie, dass es wichtig ist, zu wissen, wann Google die eigene Seite testet und empfiehlt daher ein Monitoring für die SERPs. Außerdem sollte man sich stets um ein besseres SERP-Engagement bemühen. Mit Hilfe von A/B-Testings kann das perfekte Snippet ermittelt werden.

So hast du das noch nie gesehen: Interne Verlinkungsanalyse like a pro

Den letzten Vortrag auf der Main Stage hält Johan von Hülsen. Er befasst sich mit dem sehr wichtigen Thema interne Verlinkung. Zu Beginn geht Johan von Hülsen kurz auf die Grundlagen der internen Verlinkung ein. Anschließend zeigt er uns ein paar Tipps. Sein erster Tipp ist es, eine site-Abfrage auf Google zu einem Themencluster zu machen und zu prüfen, welche Seiten bereits ranken. Diese Seiten sind eine ideale Linkquelle für die interne Verlinkung. Bei seinem nächsten Tipp rät er, die Linktexte so deutlich zu machen, dass es keinen Umgebungstext braucht. Der Nutzer soll nicht erst den Umgebungstext lesen müssen, um zu verstehen, wohin dieser Link führt. Als letzten Tipp empfiehlt er, auf Qualität anstatt auf Quantität zu setzen. Hierfür sollte eine PageRank-Berechnung durchgeführt werden. Dies können zwar die gängigen Tools wie Screaming-Frog, Audisto oder Ryte. Jedoch werden die Links bei diesen Tools nicht individuell gewichtet, wodurch der PageRank nicht ganz so aussagekräftig ist. Deswegen ist es sinnvoll den PageRank selbst zu berechnen.

Zum Schluss gibt Johan von Hülsen noch einen Selbsttest mit auf dem Weg: Man solle testen, ob man die wichtigsten Seiten in der mobilen Version ohne Navi, ohne Footer und ohne Paginierung finden kann. Wenn nicht, dann macht man wohl etwas falsch, sollte die interne Verlinkungsstruktur nochmal anpassen und mehr nach oben und unten verlinken.

Johan von Hülsen bei seinem Vortrag auf der seokomm 2021

Fazit

Auf der SEOkomm 2021 gab es wieder viele spannende Vorträge zu hören, bei denen man einige Learnings mitnehmen konnte. Ein Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Veranstaltung war gut organisiert und auch der sehr kurzfristig organisierte Stream hat sehr gut funktioniert. Wir freuen uns schon auf die Konferenz im nächsten Jahr.

Der Mobile-only-Index kommt: Desktop Inhalte werden aus dem Google-Index entfernt

Im März 2021 werden Desktop-only-Websites aus dem Google-Index entfernt. Das hat John Mueller, Senior Webmaster Trend Analyst von Google, auf der Pubcon 2020 bestätigt. Google wird demnach keine Desktop-Inhalte mehr in die Suchergebnisse aufnehmen. Davon sind auch Bilder und andere Inhalte, die nur auf Desktop-only-Websites zu finden sind, betroffen.

Die Mobile-first-Indexierung: Das ist aktuell Standard

Die Mobile-first-Indexierung ist schon seit mehreren Jahren ein wichtiges Thema. Eigentlich sollte diese bis September 2020 abgeschlossen sein. Wegen der aktuellen Situation rund um das Corona-Virus gibt es einen zeitlichen Aufschub bis zum Frühjahr 2021.

Bei der Mobile-first-Indexierung spielt nur die mobile Version der Website eine Rolle für die Indexierung und das Ranking der Suchmaschinen. Bisher wurden vor allem Desktopversionen auf den Suchergebnisseiten angezeigt.

Das Nutzungsverhalten hat sich jedoch in Richtung Mobilgeräte verändert und Nutzer surfen inzwischen überwiegend mit Mobilgeräten im Internet. Deshalb findet bereits seit dem 1. Juli 2019 die Mobile-first-Indexierung für alle neuen Websites statt.

März 2021: Der Mobile-only-Index kommt

Ab dem kommenden Frühjahr wird der Googlebot nur noch Seiten mit dem Smartphone-Agent crawlen und indexieren. Die Folge: Desktop-Inhalte werden ab März 2021 nicht mehr indexiert und gerankt. Websites, die nicht mobil optimiert sind, müssen dann mit Traffic-Verlusten rechnen.

Um möglichen Traffic-Verlusten entgegenzuwirken, müssen alle Inhalte, die indexiert werden sollen, auf der mobilen Version der Website zu finden sein. Außerdem muss die mobile Version der Website so optimiert werden, damit der Googlebot die richtigen Inhalte crawlt. Dabei gibt es einige Aspekte zu beachten.

Relevante Vorbereitungen für den Mobile-only-Index von Google

Websitebetreiber müssen die eigene Website fit für den Mobile-only-Index machen. Damit die Website optimal für die Nutzer und den Googlebot funktioniert, müssen u. a. folgende Punkte beachtet werden:

Der Googlebot muss auf die mobilen Inhalte zugreifen können: Damit Google die mobile Version crawlen kann, müssen Anweisungen in der robots.txt überprüft und ggfs. angepasst werden.

Es müssen identische Meta-Robots-Tags vorhanden sein: Wenn sich die Meta-Robots-Anweisungen (noindex, nofollow) auf der mobilen Version von der Desktop-Version unterscheiden, kann es zu Problemen beim Crawling und der Indexierung kommen.

Die Inhalte der Websites müssen übereinstimmen: Falls sich die Inhalte auf der mobilen Version und der Desktop-Version unterscheiden, kann es zu Traffic-Verlusten kommen. Die Inhalte der Website sollten deshalb übereinstimmen, damit Google weiterhin relevante Informationen für die Suchergebnisseiten abrufen kann. Dabei sollten auch dieselben aussagekräftigen Meta-Angaben und Überschriften verwendet werden.

Lazy-Loading für Hauptinhalte vermeiden: Lazy Loading wird meist zur Steigerung der Performance verwendet. Hierdurch kann es passieren, dass der Googlebot nicht alle Inhalte erfassen kann.

Außerdem können Problemen mit den M-Dot Websites auftreten. Bei M-Dot Websites kann es vorkommen, dass die Nutzer von Desktop-Browsern beim Aufrufen einer Seite in den Suchergebnissen von Google auf die mobile Version der Website weitergeleitet werden. Dieses Problem wird verstärkt , wenn es auf einer Website verschiedene Sprach- und Länderversionen gibt, die über hreflang eingebunden sind. Google leitet die Desktop-Nutzer dann nicht auf die jeweilige Desktop-URL weiter, sondern zeigt stattdessen die M-Dot Website an.

seowerk hält Sie zu den Entwicklungen rund um Mobile-only-Index und mobile Suchmaschinenoptimierung (SEO) auf dem Laufenden. In unseren Online-Marketing-Seminaren mit SEO-Fokus erhalten Sie außerdem das Handwerkszeug, um Ihre Website oder Ihren Online Shop als mobile Version fit zu machen. Haben Sie Fragen? Melden Sie sich gerne bei unseren SEO-Experten!

SEO-Redakteure, Content-Manager und Webmaster können durch Search Console Insights besser nachvollziehen, wie Nutzer mit den Inhalten interagieren und welche davon besonders gut beim Publikum ankommen. Google erleichtert so das Erstellen und Überwachen von neuen Inhalten. 

Im Tweet zur Ankündigung heißt es, dass Content Creator auf Basis der Daten fundierte Entscheidungen treffen und ihre Inhalte dahingehend verbessern können.

Die Search Console Insights unterstützt SEO-Texter

Mit dem neuen Tool können Ersteller von Online-Content ihre Inhalte verbessern. Die Daten basieren auf der Google Search Console und Google Analytics, hierdurch erfahren die Texter, welche Inhalte bei der Zielgruppe besonders gut ankommen.

Die Search Console Insights liefert Daten zu 

Außerdem erfahren Content-Manager, wie die Nutzer zu den jeweiligen Inhalten gekommen sind und welche anderen Websites und/oder Artikel auf die jeweilige Webseite verlinken.

Diese Informationen hält die Google Search Console Insights bereit 

Aktuell können nur ausgewählte Nutzer die Search Console Insights verwenden. Wir stellen euch die neuen Features der Search Console Insights vor: 

Was sind die leistungsstärksten Inhalte?

Die Google Search Console Insights gibt zunächst einen Überblick über die beliebtesten Inhalte wieder. Hier findet sich auch die Anzahl der “All-Time Page Views”, also die Gesamtzahl der aufgerufenen Seiten (wiederholte Aufrufe einer einzelnen Seite werden gezählt). 

Wie leistungsstark sind neue Inhalte? 

Google hält außerdem Informationen zur Leistung neuer Inhalte bereit. Online-Redakteure können hierdurch analysieren, wie gut der neue Content funktioniert. Dabei werden folgende Fragen beantwortet: 

Wie entdecken Nutzer die Inhalte im Web? 

Durch die Google Search Console Insights können Redakteure und SEO-Texter nachvollziehen, wie die Nutzer auf die jeweiligen Inhalte gelangen. Die Daten werden nach organischer, sozialer und direkter Suche aufgeschlüsselt. Außerdem wird eine Gesamtansicht mit der prozentualen Verteilung angezeigt. 

So können Insights-Nutzer herausfinden, welche Kanäle den höchsten Traffic liefern. Hierdurch können die Gesamtanzahl der Aufrufe, die Dauer der Seitenaufrufe und die prozentuale Aufschlüsselung je nach Suche analysiert werden. 

Was sind die Top- & Trend-Suchanfragen für meine Website in der Google-Suche?

In den Google Search Console Insights gibt es zusätzlich eine Übersicht der “beliebtesten Inhalte” der Webseite. Hier werden Artikel, Bilder, Gesamtansichten sowie die Verweildauer auf der Seite angezeigt. 

Online-Redakteure erfahren so, welche ihrer Inhalte zu den Top- und Trendthemen gehören.

Welche anderen Websites verweisen auf die Inhalte meiner Website? Gibt es neue Links?

Ein weiteres Feature sind Informationen zu Verlinkungen. Dabei werden verweisende Links von anderen Seiten aufgeschlüsselt, um die Aufrufe zu analysieren. 

Nutzer erhalten außerdem Informationen zu den wichtigsten verweisenden Links und neuen Verlinkungen von externen Seiten. 

Außerdem liefert die Google Search Console Insights Daten aus den sozialen Medien wie 

Die Informationen werden je nach Netzwerk individuell aufbereitet, beispielsweise für Facebook, Instagram, Pinterest, Twitter usw. 

Wann können die Google Search Console Insights genutzt werden?

Aktuell können nur einige Beta-Nutzer das neue Feature von Google ausprobieren. Diese Beta-Nutzer wurden direkt von Google per Mail eingeladen. Die Search Console Insights sollen in Zukunft jedoch weitere Nutzer verwenden können. Unsere Experten für Suchmaschinenoptimierung haben ein waches Auge auf diese Entwicklung, um SEO-Content Marketing von seowerk datengetriebener und besser zu machen.

Sind Sie Team SEO oder Team SEA? Diese Frage entfacht immer wieder hitzige Diskussionen darüber, welcher Marketing Ansatz denn nun sinnvoller wäre. Warum wir darüber aber nicht streiten sollten, klären wir in diesem Artikel.

Viele unserer Kunden waren vor unserer Zusammenarbeit der Ansicht, lieber in Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu investieren, als in bezahlte Google Anzeigen (SEA). Schließlich möchte man nicht für Anzeigen bezahlen, wenn auch organische Sichtbarkeit möglich ist. In den meisten Fällen ist es aber ohne SEA nicht so einfach auf den oberen Positionen der Google-Suchergebnisse zu landen. Um dennoch das langfristige Ziel zu verfolgen, in Zukunft möglichst wenig für bezahlte Anzeigen ausgeben zu müssen, ist ein strategisches Zusammenspiel von SEO und SEA unabdingbar. Denn beide Suchmaschinen Marketing Ansätze können und müssen voneinander lernen, damit das Beste aus ihnen herausgeholt werden kann. Wie man die beiden Disziplinen geschickt verbindet, erfahren Sie in den folgenden Punkten.

SEA & SEO gemeinsam stark

Keywords – Bedürfnisse und Fragen der Nutzer kennen

Am Anfang aller Maßnahmen steht eine Keyword-Analyse. Sie bildet sowohl für SEA/Google Ads als auch für Suchmaschinenoptimierung die Basis und sollte daher gut durchdacht sein. Denn wie heißt es immer so schön: Der Vorteil im Online Marketing ist, dass Sie genau die Nutzer erreichen, die in diesem Moment nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen. Um aber die richtige Suchintention potentieller Kunden zu treffen, muss eine Analyse relevanter Keywords durchgeführt werden.

Wenn die Keywords erarbeitet wurden, sollten sich die Teams zusammensetzen und über das weitere Vorgehen sprechen. Vielleicht gibt es Suchbegriffe, die das SEO-Team aufgrund niedrigen Suchvolumens nicht berücksichtigt. Diese können aber wiederum für das SEA Team von Relevanz sein, da Nischen-Keywords zwar keine große Zielgruppe haben, aber eine hohe Conversion-Rate zu niedrigen Preisen aufweisen. Während SEO-Maßnahmen langfristig verfolgt werden müssen, können bezahlte Anzeigen sehr kurzfristig für Sichtbarkeit auf der ersten Suchergebnisseite sorgen.

Zusätzlich sollte diskutiert werden, welche die Top Keywords sind, denen sich das SEO-Team annimmt und ob es Sinn macht, diese auch über Google Ads zu bewerben. Oftmals tritt der Fall ein, dass SEO-Keywords zwar auch für SEA relevant sind, hierfür aber erst noch geeignete Landingpages erstellt werden müssen.

Bezahlte Anzeigen können schnell umgesetzt werden

Da bezahlte Anzeigen weitaus schneller umsetzbar sind, können die aus den Google Ads Kampagnen gewonnenen Daten für die SEO-Strategie angewandt werden. Nachdem die SEA Anzeigen angelaufen sind, sollten die ersten Keyword-Ergebnisse mit dem SEO-Team besprochen werden, damit schnell auf gut bzw. schlecht performende Suchbegriffe reagiert werden kann. Auch der Suchergebnis-Report in Google Ads liefert vielleicht relevante Keywords, die die Suchmaschinenoptimierer noch nicht auf dem Schirm haben. Auch der Qualitätsfaktor kann für SEO interessant sein, da er der entscheidende Indikator dafür ist, wie gut Keywords, Anzeigen und Landingpages harmonieren bzw. performen. OnPage-Optimierungen nehmen dann wiederum Einfluss auf den Qualitätsfaktor, sodass die Klickpreise sinken.

Das SEO-Team sollte im Gegenzug prüfen, welche Keywords auf den Unterseiten zu Conversions führen und kann damit von Beginn an einen wichtigen Input für die Google Ads Kampagnen liefern. Durch den Keyword-Austausch können sich demnach beide Teams eine Menge Zeit und der Kunde viel Geld sparen.

Da stetig am Keyword-Set gearbeitet werden sollte, lohnt sich gerade in Bezug auf Longtail-Keywords ein Blick in SEO-Tools wie die Google Search Console. Diese können identifiziert und in Google Ads beworben werden, bis es die organischen Rankings auf die oberen Positionen geschafft haben.

Meta Description – das richtige Wording finden

Die Meta-Description ist meist der erste Anknüpfungspunkt des potentiellen Kunden mit ihrem Unternehmen. Es ist der Textabschnitt, der in der Suchergebnisseite für die Nutzer sichtbar ist. Deshalb ist es entscheidend, wie dieser gestaltet ist und welche Informationen er bereitstellt. Ist der Text nicht ansprechend, klicken die Nutzer nicht darauf und gelangen folglich auch nicht auf Ihre Webseite, sondern auf die Ihres Wettbewerbers.

In Google Ads hat man die Möglichkeit, verschiedene Textanzeigen gegeneinander laufen zu lassen und zu testen. Die Klickrate gibt schnell Aufschluss darüber, welche Inhalte die Nutzer besonders ansprechen. Anhand dieser Methode kann also langfristig die Click-Through-Rate verbessert werden. Die daraus gewonnenen Ergebnisse können dann ganz einfach in die Meta-Titles und Descriptions übertragen werden.

Placements – Daten aus Google Display Netzwerk nutzen

Durch Google-Display-Kampagnen können relevante Webseiten identifiziert werden. Die Display Anzeigen werden auf anderen Partner-Websiten ausgespielt und die Klick- sowie Conversion-Rates sind sofort im Google Ads Konto sichtbar. Seiten, die besonders performant sind, können zum Beispiel als Backlink-Quelle genutzt werden.

Bei der Verwendung von Remarketing Kampagnen ergibt sich zusätzlich die Möglichkeit zu sehen, auf welchen Seiten sich Ihre Webseitenbesucher aufhalten. Die Erkenntnisse können zur Zielgruppeneingrenzung und -ansprache, aber auch für die Identifizierung neuer Kooperationspartner für Content-Platzierungen genutzt werden.

Analytics – das große Ganze im Blick haben

Wie bereits in den vorangegangenen Punkten ersichtlich wurde: SEO und SEA sollten keinesfalls isoliert betrachtet werden. Auch in der Auswertung lohnt es sich, die beiden Kanäle genau zu analysieren, bevor es zu falschen Schlussfolgerungen kommt.

Veränderungen in den Nutzerquellen sind häufig auf Maßnahmen eines Kanals zurückzuführen – so sind SEO und SEA z.B. dafür verantwortlich, dass sich Nutzerzahlen verschieben und weniger Direct-Traffic gegeben ist. Aus diesem Grund sollten sich die Teams regelmäßig über die Daten austauschen und diese gemeinsam interpretieren. Andernfalls kann es zu vermeintlichen Optimierungen kommen, die sich später als falsch erweisen.

Agentur Insights

Bei einem unserer Kunden fiel vor Kurzem ein Conversion-Tief in Google Ads auf. Als ersten Schritt verglichen wir die Conversion-Zahlen aller Kanäle in Analytics. Dabei fiel sofort auf, dass diese kanalübergreifend bei Null lagen. Nach kurzer Zeit wurde deutlich, dass es sich um ein Tracking-Problem handeln musste.

Für diese Ansicht im Analytics-Konto einfach auf Conversions >> Zielvorhaben >> Übersicht klicken und sich oben die gewünschten Kanäle anzeigen lassen, die man vergleichen möchte.

Aufgrund der kurzen Analyse in Analytics wurde auf einen Blick die Ursache gefunden – ein klarer Fall von Zeitersparnis, da wir sonst vielleicht lange den Fehler in den Google Ads Kampagnen oder Landingpages gesucht hätten.

Eine weiteres nützliches Analytics-Tool ist das Modellvergleichstool, das wir oft im Reporting beim Kunden anwenden. Je nach Werbestrategie kann es sein, dass die Google Ads Kampagnen zwar häufig für einen Erstkontakt verantwortlich sind, die Nutzer aber erst ein paar Tage später über die direkte Eingabe der URL oder organisch konvertieren. Dann ist es besonders wichtig, einen Blick auf das Modellvergleichstool zu werfen, weil hier ersichtlich ist, wie häufig z. B. Google Ads die erste Interaktion einer Conversion ist, im Gegensatz zur letzten Interaktion. Die Google Ads Kampagnen eignen sich also besonders für einen Branding-Effekt und folglich zur Neukundenakquise. Demgegenüber greift SEO in diesem Fall eher Nischen-Keywords oder Brand-Keywords ab, worauf man in der weiteren Strategie eingehen kann.

Traumpaar SEO & SEA - einen ganzheitlichen Marketing-Ansatz schaffen

Ein Vergleich aller Kanäle liefert schlussendlich einen großen Vorteil in der Analyse und spart Zeit und Geld. Im Normalfall empfehlen wir unseren Kunden sowohl SEO als auch SEA gemeinsam zu betreiben, um die digitale Sichtbarkeit optimal gestalten zu können. Wir sind definitiv Team SEO & SEA! Sie haben Interesse an einem ganzheitlichen Ansatz im Suchmaschinen-Marketing? Nehmen Sie Kontakt zu uns auf!

Google Core Update 2020: Was hat sich verändert?

Veränderungen im Sichtbarkeitsindex zeigen sich bei Webseiten aus den Bereichen Affiliate, Finance, Health, Tech sowie Presseportale und Online-Shops. Außerdem fokussiert sich das Update auf sensible Themen wie E-A-T und die Relevanz von Backlinks. 
Unsere Experten für Suchmaschinenoptimierung haben folgende Beobachtungen zu Rankingveränderungen gemacht.

Verlierer des Google-Updates

Gewinner des Core-Updates

Es lässt sich festhalten, dass sogenannte YMYL-Seiten vom Update betroffen sind. YMYL steht für Your Money or Your Life.

Hierzu zählen Shopping-Seiten, Webseiten zu Finanzen, Gesundheit sowie zu rechtlichen Themen. YMYL-Seiten und deren Inhalte können sich laut Google stark auf persönliche Lebensbereiche wie Glück, Gesundheit, Sicherheit oder finanzielle Stabilität auswirken. Vor allem bei solchen Seiten spielt E-A-T eine große Rolle.

Was ist E-A-T?

E-A-T steht für Expertise, Authority und Trustworthiness. In den Quality Rater Guidelines von Google zählt E-A-T zu den Bewertungskriterien von Webseiten und zielt vor allem auf die Hauptinhalte einer Seite, Referenzen der Autoren sowie die Beziehung zwischen Autor und Inhalt ab. E-A-T hat einen besonders großen Einfluss auf die Seitenqualität und kann somit als Grundlage für gute Rankings bezeichnet werden.

Wie kann man den E-A-T von Webseiten verbessern?

Expertise setzt Informationen und Kompetenz voraus. Der Faktor bezieht sich auf das Fachwissen, das auf den Webseiten präsentiert wird. Qualitativ hochwertige Texte zeigen, dass sich der Autor in seiner Branche und Thema auskennt. Expertise bezieht sich auch auf die Vollständigkeit von Seiteninhalten. Webseiten, auf denen Themen ausführlich behandelt werden, ranken demnach besser, als Webseiten mit kürzeren Inhalten.

Tipps, um Expertise zu zeigen:

Authority erhält man vor allem durch das Sammeln von Backlinks erreichen. Denn Verlinkungen stellen weiterhin einen der wichtigsten Ranking-Faktoren dar. Dabei ist die Qualität und Quantität von Backlinks entscheidend für die Sichtbarkeit innerhalb der organischen Suche.

Tipps, um Autorität zu vermitteln:

Neues Update von Google kommt – was ändert sich für Suchmaschinenoptimierung?

Mit dem neuen Update wird der Suchalgorithmus von Google erneut verbessert. Der Fokus liegt dabei auf den Long-Tail-Suchanfragen. Long-Tail-Suchanfragen bestehen aus mehr als zwei Wörtern und besitzen eine sehr spezifische Suchintention. Google versucht also, den wachsenden kontextbasierten Anfragen Herr zu werden und auch bei komplexeren Eingaben relevante Suchergebnisse zu liefern.

BERT liefert dank KI genauere Suchergebnisse

Laut des Vizepräsidenten von Google soll eine von zehn Suchanfragen in englischer Sprache besser beantwortet werden. Wie funktioniert BERT? Der Algorithmus kann Zusammenhänge in der Semantik, wie Kontext und Satzbau, verstehen. So versucht Google gezielter auf Suchanfragen einzugehen und passendere Suchergebnisse zu liefern.

Die Technik, die hinter BERT steckt, nennt sich Natural Language Processing, kurz NLP. Durch dieses Teilgebiet der künstlichen Intelligenz (KI) versuchen Maschinen die menschliche Sprache genau zu verstehen. NLP hilft BERT also Kontext richtig einzuordnen, wodurch schärfer differenziert werden kann und unwichtigere Wortarten wie Präpositionen besser erkannt werden.

Die Vorteile des neuen Google Updates an einem Beispiel 

Die Suchintention einer Suchphrase unterscheidet sich je nach Eingabe, sodass Google verschiedene Ergebnisseiten für diese verschiedenen Keywords ausspielt:

Ein Nutzer, der „gürtel alt“ eingibt, sucht womöglich einen Gürtel, der gebraucht ist oder der einen Vintage-Look hat. Ein Nutzer, der nach „wann ist ein gürtel alt“ sucht, möchte einen Rat, ob er den Gürtel weiter tragen kann.

Anhand des neuen durch NLP unterstützten Updates BERT kann Google bald die passenden Ergebnisse für die Eingabe „Wann ist ein Gürtel alt?“ liefern. Bisher werden zu dieser Suchanfrage Suchergebnisse ausgespielt, die eher auf das Keyword „gürtel alt“ zutreffen würden.

Google kann die Suchintention nicht bedienen

Was bedeutet BERT für SEO & Content Marketing? 

Große Veränderungen stehen Content Marketing Managern und SEOs nicht bevor. Es bestätigt lediglich den Schwerpunkt, dass jeder Content einen Mehrwert für den Leser bieten soll. Google stärkt quasi Content Marketern den Rücken und belohnt mit gutem Ranking. Bei der Suchmaschinenoptimierung sollte man im besten Fall die Balance zwischen starken Short-Tail-Begriffen und langen Long-Tail-Stichworten finden. Eine fähige SEO-Redaktion berücksichtigt bei der Textkonzeption auch Long-Tail-Anfragen und liefert dazu hilfreiche Antworten.

Es hat sich in letzter Zeit extrem viel getan in Sachen Stellenanzeigen in den Google-Suchergebnissen: Quasi über Nacht hat der weltweit größte Suchmaschinenanbieter sein eigenes Portal namens Google for Jobs für die gezielte Suche nach Stellenausschreibungen eingeführt. Seit März 2017 wurde das Feature immer wieder getestet, in 120 Ländern, wie Kanada oder Großbritannien, ist es schon längst integriert.

Statt bisher 10 Stellenanzeigen von individuellen Anbietern und Job-Vermittlern werden nun nur noch 9 ausgespielt, dafür wandert die Google-Stellen Maske in den meisten stellenbezogenen Suchanfragen direkt auf Platz 1 (laut Sistrix in 92,9 Prozent aller Fälle). Damit stößt Google die organischen Treffer von Indeed, Monster & Co. vom Suchmaschinen-Thron:

Die Box wird immer dann ausgespielt, wenn nach Jobbezeichnungen, Berufen, Ausbildungen, Jobs in der Nähe oder in spezifischen Städten, oder Firmennamen gesucht wird – oder wenn diese Möglichkeiten kombiniert werden.

Probieren Sie es doch einmal selbst aus: Geben Sie in der Google Suche „Berufsbezeichnung“ + Jobs oder Stellenangebote ein – beispielsweise „Architekt Jobs“ oder „Maurer Stellenangebote“.

Bequem und zentral die vielversprechendsten Angebote speichern

Wenn man bei Google eingeloggt ist (das ist in der Regel dann der Fall, wenn man einen Gmail Account benutzt oder für ein anderes Google Produkt angemeldet ist, wie z.B. YouTube, My Business usw.), besteht zudem die Möglichkeit, interessante Stellen zu speichern und später seine Favoriten nochmal in übersichtlicher Form einsehen zu können.

Wichtige Informationen zur Stelle nun sofort einsehen

Außerdem wird direkt angezeigt, wie lange der Fahrweg vom aktuellen Standort zum neuen Arbeitgeber wäre. 

Falls bereits vorhanden, werden zur optimalen Transparenz zudem Mitarbeiterbewertungen aus anderen Portalen angezeigt:

Im Prinzip sammelt Google alle Informationen von verschiedenen Jobportalen und stellt diese im Kollektiv auf dem eigenen Job Portal dar. Bewerben muss sich der potentielle neue Mitarbeiter aber immer noch über das externe Portal.

Xing, Linkedin & Co. mit aktiver Google for Jobs - Partnerschaft

Bereits direkt zum Start waren die Anzeigen von zahllosen Jobportalen gebündelt verfügbar, darunter natürlich auch so einige Schwergewichte, wie Xing, Linkedin, oder die Stellenanzeigen von großen Verlagen wie der Südwestdeutschen oder der Frankfurter Allgemeinen Zeitung – insgesamt finden sich bereits jetzt mehrere hundert Partner für Google. „Wir erwarten uns von der Partnerschaft mit Google, dass noch mehr jobsuchende Menschen zu uns finden.“, so der Geschäftsführer der E-Recruiting Abteilung von Xing, Jens Stief.

Profitieren Sie von dieser Neuerung mithilfe strukturierter Daten

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, bereits jetzt Ihre Stellenanzeige mit folgenden wichtigen Angaben zu schreiben – diese erleichtern die spätere technische Einbindung in Google Jobs drastisch:

Die technische Umsetzung erfordert etwas Fachwissen im Umgang mit Programmieren und dem Einbinden von strukturierten Daten mittels JSON-LD in den Code. Unsere Experten von Seowerk können die erforderlichen Maßnahmen routiniert umsetzen und Ihrem Unternehmen dabei helfen, neue und kostengünstige Wege für die Suche nach dem optimalen Bewerber zu gehen.

Im Gegensatz zu den Ausgaben bei klassischen Anzeigenportalen, die sich auf bis zu mehrere tausend Euro im Jahr belaufen können, kann Seowerk Ihre laufenden Anzeigenkosten durch fundiertes Know-How dramatisch senken. Ist die Anzeige einmal für Google for Jobs optimiert, müssen lediglich minimale Anpassungen und Aktualisierungen mit der Zeit vorgenommen werden – je länger Sie diesen Weg gehen, desto rentabler wird es für Sie also!

Fazit: Was bedeutet ein zentrales Jobportal für die Zukunft? 

Sowohl die technischen Herausforderungen, als auch die Chancen auf passende Bewerber zu einem niedrigen Kostensatz steigen durch Google for Jobs zukünftig für die Arbeitgeber. Im Zeitalter der Digitalisierung müssen Unternehmen mehr Mut zur Transparenz zeigen und nachprüfbare Fakten in ihren Stellenanzeigen vorweisen, die zentral vergleichbar sein werden. Die Experten von Seowerk können Sie optimal auf diesem Weg begleiten und Ihrem Unternehmen die zukünftigen Chancen bequem zugänglich machen – seien Sie der Konkurrenz damit einen Schritt voraus!

Wenden Sie sich bei Rückfragen oder Interesse gerne an uns unter 0821 – 80 90 29 0 und wir kümmern uns um die Umsetzung! 

WordPress SEO Plugin Yoast, das best Theme wie Avada sowie Tipps & Tools

WordPress ist das wohl beliebteste CMS der Welt und erzielt bei Google mit einer passenden WordPress SEO Optimierung zuverlässig Spitzenpositionen. Im Internet wimmelt es vor Tipps & Tricks sowie Ratschlägen hinsichtlich des WordPress SEO Plugin Yoast. Auch bestimmte Themes wie Avada eignen sich besser für die Google-Suchmaschinen-Optimierung als andere. Wer aber die Suchmaschinenoptimierung der WordPress-Seite in Eigenregie übernehmen will und so seine Google-Rankings signifikant steigern will, kann schnell an seine Grenzen stoßen.

Wir von der SEO Agentur seowerk wollen an dieser Stelle deshalb nicht zum 100. Mal die besten Tipps und Tricks für die WordPress SEO Optimierung geben. Vielmehr wollen wir das Bewusstsein dafür wecken, dass ein Webseiten-Projekt ab einer gewissen Größe in professionelle Hände gehört, bzw. das Projekt zumindest im Rahmen einer SEO Beratung oder eines SEO Consultings begleitet werden soll, insbesondere wenn ein Relaunch ansteht, der mühsam erarbeitete Rankings schnell zerstören kann.

WordPress SEO Optimierung: Wir sind unsere beste Referenz

Wir von seowerk nutzen selbst WordPress und haben damit bei Google dank gezielter und nachhaltiger SEO Optimierung beste Platzierungen erreicht. Überprüfen Sie selbst unsere Rankings und googlen bspw. nach „SEO Agentur München“, eines der am meist umkämpften Keywords der SEO-Branche. Googlen Sie gerne nach weiteren süddeutschen Städten in Verbindung mit SEO oder SEO Agentur – wir stehen fast überall oben.

Mit Ihnen und Ihrer WordPress-Seite können wir ebenso gute Rankings bei Google erzielen. Dabei denken wir nicht eindimensional, sondern erweitern unsere Leistungen neben der SEO Optimierung im Bedarfsfall um Suchmaschinenwerbung, Social Media Betreuung oder Social Media Ads sowie Pressearbeit. Einen besonderen Fokus setzen wir in unserer Agentur auf die Erstellung hochwertiger und seo-optimierter Texte.

Da wir selbst WordPress-Seiten konzipieren, gestalten und bauen und wissen, was für Google wichtig ist, können wir entweder Ihre bestehende Seite für die Google Rankings perfekt optimieren oder eine von Anfang an ideale WordPress-Webseite für Sie designen und erstellen.

WordPress: Woocommerce Online Shop? Wir machen die SEO Optimierung

Dabei beachten wir nicht nur das richtige SEO Plugin, das beste Theme oder die richtige SEO-URL bzw. die richtigen Meta-Angaben wie Title und Description. Wir achten auch von Beginn an auf Aspekte der Usability und Conversion. Was bringt Ihnen eine Webseite, die zwar bei Google gut rankt, aber Besucher nicht nur zu Kunden oder Bestellern konvertiert? Sie planen einen Online Shop auf Basis von WordPress – Woocommerce? Auch dann können wir Ihnen im Rahmen unserer Suchmaschinenoptimierung eine Woocoomerce SEO Optimierung anbieten. Wir beachten dabei alles von der Sitemap, über die URL, robot.txt und SEO Description.

Sie besitzen oder planen eine WordPress Website und wollen diese Google-optimiert gestalten? Dann melden Sie sich bei seowerk, der SEO Agentur aus Augsburg für ganz Deutschland. Mit uns gelingt die WordPress SEO Optimierung garantiert! Bei Fragen oder Unklarheiten rufen Sie uns an oder schreiben uns eine Mail.

Übrigens sind wir nicht nur bei WordPress SEO Ihr Partner, sondern auch bei den Themen Google AdWords Agentur und Facebook Marketing Agentur.

SEO Website & Google Check – echtes Handwerk statt einfältiger Algorithmen

Nutzen Sie unseren Experten SEO Check und bekommen Klarheit über Ihre Webseite oder Ihren Online Shop. Wir betrachten im Rahmen von Test und Analyse Ihren Webauftritt und zeigen Ihnen auf, an welchen Punkten es hapert. Unter anderem analysieren unsere SEO-Experten Punkte wie:

Die Alternative zu automatisiertem SEO Checker: SEO Text & Analyse mit seowerk

Unsere technische Checkliste umfasst Dutzende Einzelaspekte, die wir händisch und mit Hilfe diverser Tools (Screaming Frog, Sistrix, Ryte, Seoratiotools, Linkresearchtools, Google Search Console) abarbeiten. Somit bekommen Sie einen individuellen SEO Check, der nicht blind arbeitet und jedes Projekt gleich sieht, sondern wir arbeiten individuell und behalten stets Ihr strategisches Ziel im Blick sowie das, was Ihnen wichtig ist. Den SEO Check unserer Experten in Handarbeit bekommen Sie für 399 Euro (zzgl. Umsatzsteuer).

Auf Basis unserer Erstanalyse können Sie entweder in Eigenregie Verbesserungen erarbeiten oder Sie beauftragen uns mit der Umsetzung bzw. mit einer tiefgehenden Analyse von Webseite oder Webshop. Diesen SEO Check würden wir nochmals gesondert, individuell und persönlich mit Ihnen durchsprechen.

SEO Check mit Herz und Verstand

Es mag durchaus erstaunlich sein, was automatisierte SEO Checker im Rahmen von Test und Analyse heute bereits zu Tage fördern. Es sind jedoch eine Algorithmen die Stur „Schema F“ fahren. Auf User-Intention, Besonderheiten Ihres Systems oder CMS` können diese Roboter keine Rücksicht nehmen und kommen so zu meist völlig falschen Schlüssen. Setzen Sie beim Thema SEO Check deshalb auf uns von seowerk, Ihrer SEO Agentur aus Augsburg für ganz Deutschland.

Dass wir unser Handwerk verstehen, zeigen nicht zuletzt unsere eigenen Rankings. Im gesamten süddeutschen Raum haben wir Spitzenpositionen bei Google eingenommen. Überprüfen Sie es selbst und googlen nach „SEO Agentur München“, „SEO Agentur Ulm“ oder „SEO Agentur Nürnberg“. Gerne auch nach weiteren Städten im Süden.

Sie haben Fragen und wollen eine Beratung? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Grundlegender SEO-Gesundheitscheck

Die SEO-Audit-Kategorie innerhalb von Lighthouse ermöglicht es Entwicklern und Webmastern, einen grundlegenden SEO-Gesundheitscheck für jede Webseite durchzuführen, die mögliche Bereiche für Verbesserungen identifiziert. Lighthouse läuft lokal in Ihrem Chrome-Browser, so dass Sie die SEO-Audits sowohl auf Seiten in einer Staging-Umgebung als auch auf Live-Seiten, öffentlichen Seiten und Seiten, die eine Authentifizierung erfordern, durchführen können.

Einführung der SEO-Audit-Kategorie in der Lighthouse Chrome-Erweiterung

Die aktuelle Liste der SEO-Audits ist weder eine umfassende Liste, noch kann sie SEO-Garantien geben für Google Websuche oder andere Suchmaschinen. Die aktuelle Liste der Audits wurde entwickelt, um die SEO-Grundlagen zu validieren und widerzuspiegeln, die jede Website richtig machen sollte. Und sie bietet detaillierte Anleitungen für Entwickler und SEO-Praktiker aller Kompetenzstufen. Zur Zeit gibt es zwei Möglichkeiten, diese Audits durchzuführen.

Verwenden von Chrome Developer-Tools auf Chrome Canary:

Mit der Lighthouse Chrome Extension:

Die aktuelle Lighthouse Chrome-Erweiterung enthält einen ersten Satz von SEO-Audits, die Google in Zukunft erweitern und verbessern will. Sobald Google von der Funktionalität überzeugt ist, will es die Audits standardmäßig in der stabilen Version der Chrome Developer Tools zur Verfügung stellen.

Wenn diese grundlegenden SEO-Tipps für Sie völlig neu sind und Sie sich für diesen Bereich interessieren oder nach einer SEO Agentur Münchenoder SEO Agentur Stuttgart suchen, dann melden Sie sich bei uns.

Die Crawling-, Indexierungs- und Ranking-Systeme haben typischerweise die Desktop-Version des Inhalts einer Seite verwendet, was zu Problemen bei mobiler Suche führen kann, wenn sich diese Version stark von der mobilen Version unterscheidet. Mobile-first indexing bedeutet, dass die mobile Version der Seite für die Indizierung und das Ranking bei Google nutzen werden, um vor allem mobilen Nutzern zu helfen, das auf Google zu finden, was sie suchen.

Mobile-first indexing durch Suchmaschine Google

Google informiert Webseiten und Online Shops, die über die Google Seach Console auf mobile-first indexing umziehen. Website-Besitzer werden eine deutlich erhöhte Crawl-Rate aus dem Smartphone-Google-Bot sehen. Zusätzlich zeigt Google die mobile Version der Seiten in den Suchergebnissen und im Google-Cache an.

Google hat weiterhin einen einzigen Index, der für die Bereitstellung von Suchergebnissen genutzt wird. Es gibt keinen „mobile-first index“, der von unserem Hauptindex getrennt ist. In der Vergangenheit wurde die Desktop-Version indiziert, aber zunehmend werden wir die mobilen Versionen von Inhalten verwenden.

Mobile First Index: Google stellt um

Webseiten, die nicht Teil dieser ersten Welle sind, müssen sich nicht unnötig sorgen. Bei der Mobile-First-Indizierung geht es darum, wie Google Inhalte sammelt, nicht darum, wie Inhalte geordnet werden. Inhalte, die durch mobile-first-Idex gesammelt werden, haben keinen Ranking-Vorteil gegenüber mobilen Inhalten, die noch nicht auf diese Weise gesammelt wurden, oder gegenüber Desktop-Inhalten. Und wenn Sie nur Desktop-Inhalte haben, sind Sie weiterhin in unserem Index vertreten.

Um mehr darüber zu erfahren, wie der mobile Inhalt einer Website bestimmt wird, sollte man die Google Entwicklerdokumentation lesen. Es deckt ab, wie Websites, die ein reaktionsschnelles Webdesign oder dynamisches Serving verwenden, in der Regel für die mobile Erstindizierung (mobile-first indexing) eingestellt werden. Für Websites, die AMP- und Nicht-AMP-Seiten haben, wird Google es vorziehen, die mobile Version der Nicht-AMP-Seite zu indizieren.

Inhalte mobile friendly gestalten

Dennoch ermutigt Google Webmaster weiterhin, ihre Inhalte mobile friendly zu gestalten. Google bewertet alle Inhalte im Index – ob es sich nun um Desktop- oder Mobile-Inhalte handelt – um festzustellen, wie mobil sie sind. Seit 2015 kann diese Maßnahme dazu beitragen, dass mobile Inhalte für diejenigen, die auf dem Handy suchen, besser funktionieren. In diesem Zusammenhang hat Google kürzlich angekündigt, dass ab Juli 2018 Inhalte, die langsam geladen werden, sowohl für Desktop- als auch für mobile Suchmaschinen weniger gut funktionieren könnten.

Zusammenfassung: Google – Einführung der mobilen Erst-Indizierung (mobile-first indexing)

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