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GEO-Rankingfaktoren im Check: Klassisches SEO bildet die Grundlage

Was bringt Unternehmen in die Antworten von ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews? Julian Dziki, Gründer der SEO-Agentur Seokratie, hat dazu mehr als 240 Quellen ausgewertet und 15 GEO-Faktoren nach der Stärke ihrer Belege sortiert. Das Ergebnis: Die am besten belegten Faktoren stammen aus dem klassischen SEO.

Seokratie prüft GEO-Rankingfaktoren an mehr als 240 Quellen

Für Unternehmen, die in KI-Antworten genannt werden möchten, ist eine Frage entscheidend: Welche Maßnahmen lohnen den Aufwand? GEO (Generative Engine Optimization), also die Optimierung von Inhalten für KI-Systeme, ist ein noch junges Feld, in dem sich Belege nur schwer von Vermutungen unterscheiden lassen. Der LinkedIn-Beitrag von Julian Dziki bewertet daher jeden Faktor nach der Stärke seiner Datenlage. So erkennen Unternehmen, wo sich ihr Budget am ehesten auszahlt.

Als Datenbasis dienten:

  • Offizielle Angaben von Google, OpenAI, Microsoft, Anthropic und Perplexity
  • Studien
  • Datenanalysen von Ahrefs, SISTRIX und Semrush

Das Team hat die wichtigsten Kennzahlen mit den Primärquellen abgeglichen.

Die stärksten Belege sprechen für klassisches SEO

Die vier am besten belegten Faktoren gehören zum Handwerkszeug der Suchmaschinenoptimierung:

  • KI-Crawler zulassen: Crawler sind Programme, die Websites automatisiert durchsuchen. Sperrt eine Website entsprechende KI-Crawler aus, bleiben ihre Inhalte für KI-Systeme unsichtbar.
  • Inhalte ohne JavaScript ausliefern: Der Text steht direkt im HTML-Code und wird nicht erst per JavaScript nachgeladen.
  • Indexiert sein: Die Suchmaschine hat die Seite in ihr Verzeichnis aufgenommen.
  • In der klassischen Suche ranken: Die Seite erreicht gute Platzierungen für die richtigen Nutzerfragen.

Laut Dziki unterschätzen Unternehmen diese Grundlagen am häufigsten, insbesondere JavaScript. Die meisten KI-Crawler führen es nicht aus und erfassen daher nachgeladene Inhalte gar nicht. Das erste GEO-Potenzial liegt damit oft in einem technischen Check der bestehenden Seiten.

Überbewertet: KI-gerechtes Umschreiben, llms.txt und Schema-Markup

Einige populäre GEO-Maßnahmen bewirken deutlich weniger als ihr Ruf:

  • Textumschreibungen im Stil einer KI-Antwort: In einem begutachteten Experiment war dies nur in 3 von 54 Szenarien wirksam.
  • llms.txt: Diese Textdatei soll KI-Systemen einen Überblick über die wichtigsten Inhalte verschaffen. 97 Prozent der untersuchten Dateien verzeichneten in einem Monat keinen einzigen Abruf.
  • Schema-Markup: Diese strukturierten Daten beschreiben den Seiteninhalt in einem maschinenlesbaren Format. Ein messbarer Effekt auf Zitate in KI-Antworten zeigt sich nicht.

Schaden richten llms.txt und Schema-Markup nicht an, sie sind aber keine entscheidenden Hebel. Im Gegensatz dazu macht ein einfacher Schritt tatsächlich einen Unterschied: relevante Inhalte weiter oben auf der Seite zu platzieren. Die Reihenfolge lautet also: Machen Sie sich zunächst auffindbar, verfeinern Sie dann den Text.

Markenerwähnungen haben mehr Gewicht als Backlinks

Für die Sichtbarkeit in den AI Overviews zählt vor allem die Präsenz auf anderen Websites:

  • Markenerwähnungen im Web: Korrelationswert von 0,66
  • Backlinks: Korrelationswert von 0,22

Der Korrelationswert misst, wie eng zwei Variablen miteinander zusammenhängen. Je näher er bei 1 liegt, desto stärker ist der Zusammenhang. Sichtbarkeit in AI Overviews hängt also vor allem damit zusammen, was andere Websites über ein Unternehmen schreiben.

Im deutschen B2B-Umfeld hebt Dziki kleine Fachzeitschriften hervor. Seiner Einschätzung nach beeinflussen diese maßgeblich, welche Anbieter KI-Systeme nennen, vermutlich ohne sich dessen überhaupt bewusst zu sein. Die Fachpresse wird somit zu einem wichtigen Baustein der GEO-Strategie.

Die Datenlage gibt eine Richtung vor, aber keine Garantie

Dziki ordnet die Ergebnisse selbst kritisch ein:

  • Die meisten Studien stammen von Tool-Anbietern.
  • Sie messen Korrelationen, keine Ursachen.
  • Die Daten stammen überwiegend aus den USA, eigene Datensätze für Deutschland gibt es kaum.

Sein Fazit ist dennoch klar: Solides SEO bildet die Grundlage, GEO geht noch einen Schritt darüber hinaus. Sichtbarkeit in KI-Systemen entsteht durch Qualität, nicht durch Tricks.

Was die Analyse für uns bedeutet

Die Analyse bestätigt auch unseren Ansatz: GEO ersetzt SEO nicht, sondern baut darauf auf. Bevor Unternehmen in neue Formate oder Dateien investieren, lohnt es sich, einen Blick auf die Grundlagen zu werfen: Können KI-Crawler auf die Inhalte zugreifen, und erscheinen die wichtigsten Seiten in der klassischen Suche? Darauf aufbauend zählt die Sichtbarkeit außerhalb der eigenen Website, etwa in Fachmedien. Als GEO-Agentur kombinieren wir technische Suchmaschinenoptimierung, Content und digitale PR und unterstützen Sie dabei, in Google und in KI-Systemen wie ChatGPT und Gemini sichtbar zu werden.

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0821 – 80 90 290

info@seowerk.de

Quelle:

Julian Dziki auf LinkedIn: Was muss ich tun, damit ChatGPT, Gemini oder Googles AI Overviews mein Unternehmen nennen?
https://www.linkedin.com/posts/julian-dziki_was-muss-ich-tun-damit-chatgpt-gemini-oder-share-7516391020205400065-sSTj/

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Wie lange dauert es, bis eine neue Seite in der Google-Suche erscheint? Auf der Google Search Central Live Deep Dive Europe in Barcelona, organisiert von Gary Illyes und Cherry Sireetorn Prommawin, präsentierte Google konkrete Durchschnittswerte dazu. Der Zeitrahmen reicht von wenigen Sekunden bis zu mehreren Monaten und zeigt, wo Website-Betreiber Geduld aufbringen müssen.
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Seit dem 1. Oktober 2026 enthält Googles Leitfaden für hilfreiche Inhalte zwei neue Schwerpunkte. Google erklärt, was als „Main Content“ gilt und welche vier Merkmale die Qualitätsevaluatoren dabei bewerten. Das Unternehmen warnt zudem vor gefälschten Autorenangaben, die eine Seite als minderwertig kennzeichnen.
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Wenn ChatGPT ein YouTube-Video abruft, erhält es einen Textausschnitt mit Titel, Kanaldaten und der vollständigen Videobeschreibung. Das Transkript fehlt. Folglich ist es in erster Linie die Beschreibung, die bestimmt, was ChatGPT über ein Video weiß und wie es das Video zu einer Suchanfrage einordnet.
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Google AI Overviews zeigen Quellen nicht mehr nur in separaten Quellenkarten an. Laut Peec AI enthielten am 20. September über alle erfassten Märkte hinweg 26,19 Prozent der Antworten externe Links direkt im Text. In Deutschland lag der Anteil mit 14,5 Prozent deutlich niedriger.
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Wer in der klassischen Google-Suche gut rankt, hat auch in den AI Overviews bessere Karten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter 131 Suchmaschinenexperten, die untersucht, welche Faktoren die Sichtbarkeit in Googles KI-Antworten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Sichtbarkeit in KI-Ergebnissen (GEO).
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Google verändert seine Suchergebnisse in der EU, um den Anforderungen der EU-Kartellbehörden gerecht zu werden. Das Unternehmen selbst warnt vor den Folgen: Die Nutzererfahrung werde sich verschlechtern, und Unternehmen müssten mit höheren Kosten rechnen. Nach eigener Aussage handelt es sich dabei um den größten Qualitätsverlust in der 29-jährigen Geschichte der Google-Suche.
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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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