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OpenAI rüstet auf: ChatGPT Ads erhält eine neue Funktion zur Segmentierung der Zielgruppe namens „Audiences“

Die Werbeplattform von OpenAI entwickelt sich rasant weiter. Nach der Einführung der ersten Werbeformate in der KI-gestützten Suche folgt nun der nächste logische Schritt zur Professionalisierung des Werbesystems. OpenAI führt derzeit eine neue Segmentierungsfunktion namens „Audiences“ ein, die Werbetreibenden präzisere Möglichkeiten bietet, Zielgruppen anzusprechen. Damit nähert sich die Plattform den etablierten Standards von Google Ads und Meta an.

Was verbirgt sich hinter der neuen Funktion „Audiences“?

Bislang steckte die Targeting-Funktion innerhalb von ChatGPT Ads noch in den Kinderschuhen. Mit dem neuen Update können Werbetreibende nun erstmals ihre eigenen Kundendaten direkt in die Plattform einspeisen, um maßgeschneiderte Filter für ihre Kampagnen zu erstellen.

Die Neuerung wurde erstmals von Online-Marketing-Experten auf LinkedIn entdeckt. Screenshots aus dem Dashboard der Plattform zeigen die neue Funktion mit folgendem Hinweis:

„Erstellen Sie Ihre erste Zielgruppe: Laden Sie E-Mail-Adressen und Telefonnummern im Rohformat oder gehasht hoch, um sie als Segmentierungsfilter für Kampagnen zu verwenden.“

Diese sogenannte „Targeting auf Basis von Primärdaten“ (auch bekannt als „Customer Match“) ermöglicht es Unternehmen, bestehende Kunden oder Newsletter-Abonnenten innerhalb der KI-Oberfläche gezielt anzusprechen. Das Hochladen der Daten in gehashter Form gewährleistet die Einhaltung der Datenschutzstandards.

Warum dieser Schritt für das KI-basierte Marketing entscheidend ist

Die Einführung von Zielgruppenlisten markiert einen wichtigen Meilenstein für das werbefinanzierte Geschäftsmodell von OpenAI. Während sich Anzeigen in KI-Systemen ursprünglich hauptsächlich am aktuellen Kontext der Nutzeranfrage orientierten (kontextbasierte Ausrichtung), ermöglicht die neue Funktion nun eine nutzerbasierte Ausrichtung.

Für Werbetreibende bringt dies erhebliche Vorteile mit sich:

  • Präzisere Ansprache: Reichweitenverluste bei der KI-gestützten Suche lassen sich minimieren, indem Anzeigen nur den Nutzern angezeigt werden, die das Unternehmen bereits kennen.
  • Ausschlusslisten: Zudem können bestehende Kunden aus Kampagnen ausgeschlossen werden, um das Budget effizienter für die Neukundengewinnung einzusetzen.
  • B Retargeting-Potenzial: Anzeigen können Nutzer, die bereits auf der eigenen Website interagiert haben, gezielt während ihrer Suchanfragen in ChatGPT begleiten.

Offizielle Support-Dokumente von OpenAI zu dieser Funktion wurden noch nicht veröffentlicht, doch die weltweite Einführung in den Werbe-Dashboards hat bereits begonnen.

Was Werbetreibende jetzt tun sollten

Die Schaltung von Anzeigen in generativen KI-Systemen ist kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität. Unternehmen, die bereits über First-Party-Daten (wie gesetzeskonforme E-Mail-Listen) verfügen, haben einen klaren Vorteil, da sie diese sofort für das neue Targeting-System nutzen können.

Da sich die organische Sichtbarkeit in den KI-generierten Antworten und die bezahlte Platzierung über ChatGPT Ads immer mehr vermischen, ist eine gut durchdachte Gesamtstrategie unverzichtbar. Als erfahrene GEO-Agentur unterstützen wir Unternehmen dabei, sich in dieser neuen Welt der Werbung optimal zu positionieren. Wir analysieren Ihr Potenzial in der KI-basierten Suche und konzipieren zukunftsorientierte Kampagnen. Fordern Sie jetzt eine unverbindliche Beratung an: 0821 – 80 90 290 oder info@seowerk.de.

Quellen:

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