Mit Vollgas in die Zukunft – das Rocketeer Festival 2019

„Augsburg ist die bessere Stadt“, Gründerberater Michael Brecht ließ keinen Zweifel am Standort Augsburg für junge Unternehmen. Auf dem Rocketeer Festival im Kongress am Park trafen sich am 14. Mai 2019 über 750 Gründer, Mittelständler Politiker und interessierte Besucher, um sich zu vernetzen und neue Denkanstöße zu sammeln. Wir vom seowerk waren ebenfalls auf dem Festival unterwegs, das mutig versuchte, eine Brücke zwischen traditionellen und digitalen Ideen und Unternehmen zu schlagen.

Mehr Mut & mehr Weitblick – unsere Lehren aus dem Innovationsfestival 

  • Aufbruchspirit in der Augsburger Region
  • Kundenbedürfnisse im Blick
  • Herausforderungen statt Risiken

Digitale Revolution kommt auch im Mittelstand an

Jeremy Tai Abbett brachte es auf den Punkt: „Wir befinden uns gerade in einer zögerlichen Übergangsphase der digitalen Revolution.“ In seinem Vortrag zog der Ex-Google-Mitarbeiter und Creative Evangelist Parallelen zur industriellen Revolution, deren gesellschaftlicher Wandel ebenfalls erst nach und nach Europa erfasste. Große Unternehmen wie der regionale Versorger LEW setzen bereits auf innovative Sensoren, um Müllabfuhr und Winterstreudienst smarter zu steuern. Das bunt gemischte Rocketeer-Publikum zeigte aber auch, dass mittelständische Unternehmen die konventionellen Pfade verlassen. Eva Weber, Augsburgs zweite Bürgermeisterin und Wirtschaftsreferentin, freute sich über so viel „Aufbruchspirit“, den Vortragende, Aussteller und Besucher verbreiteten.

Der Mensch im Mittelpunkt

Kunde, Nutzer, Mensch: Erfolgreiche Ideen stellen die Bedürfnisse des Einzelnen ins Zentrum. Was wir im Online Marketing seit langem anwenden, trat bei unseren Gesprächen mit Gründern von Robin Zug, Kontextlab oder Boxbote als Geschäftsstrategie zutage. „Ich gründete Kontextlab, weil das Problem, dass ich gesehen habe, kein anderer gelöst hat“, erklärte Julia Köberlein, die mit Ihren Kollegen eine smarte Online-Lösung geschaffen hat, um komplexe Inhalte zu vermitteln. Gründer-Übervater Frank Thelen stieß ins selbe Horn. Nur weil ein Markt da sei, heiße das noch nicht, dass sich ein Produkt gut verkaufe. Der durch „Die Höhle der Löwen“ bekannte Investor prüft neue Ideen immer auf ihren Kundennutzen, bevor er die Idee fördert.

„Einfach mal nicht so Deutsch sein“

Ein Klischee suchte man auf dem Rocketeer Festival vergeblich: Typisch deutsches Schwarzsehen ist passé unter Augsburger Start-ups. Die Region verzeichnet die meisten Neugründungen in Bayern, viele davon leiten erfolgreiche Hidden Champion Unternehmen. Mut und Leidenschaft, so der Tenor unter den Rocketeer-Speakern, sind der Schlüssel zu einer Erfolgsgeschichte. Wer nur die Risiken sieht, verschenkt Zeit, Geld und Erfahrung. Frank Salzgeber, Head of Innovation & Ventures der europäischen Weltraumorganisation ESA, plädierte in seinem Vortrag für mutige Ideen mit Köpfchen. Langfristiges wirtschaftliches Denken umspanne mehrere Generationen, um Früchte zu tragen.

Unser Fazit

Nächstes Rocketeer Festival? seowerk ist dabei! Denn die übliche Messemüdigkeit hatte bei dieser aufregend neuen Veranstaltung keine Chance. Viel Input und positive Begegnungen ließen uns am Mittwoch voll durchstarten.

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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs und Content-Plattformen haben sich mit der Verbreitung KI-basierter Suchfunktionen (wie Google AI Overviews und AI Mode) grundlegend verändert. Die rein mechanischen SEO-Taktiken der Vergangenheit, wie das sture Anstreben einer hohen Wortzahl, das Anhäufen von Schlüsselwörtern oder die künstliche Aktualisierung von Daten („Fake Freshness“), verlieren zunehmend an Wirksamkeit.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity stützen sich bei der Generierung von Antworten auf ein strukturiertes Verständnis von Entitäten. Daher reicht es im Zeitalter der KI für Unternehmen nicht mehr aus, sich nur anhand von Schlüsselwörtern zu positionieren – was wirklich zählt, ist, wie genau KI-Systeme die eigene Marke, die Produkte und die Kernkompetenzen als eigenständige Entität erfassen und klassifizieren.
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Die auf ChatGPT basierende Werbeplattform erhält ein umfassendes Update, das Werbetreibenden mehr Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihrer Kampagnen bieten soll. OpenAI erweitert das System speziell für leistungsorientierte Werbetreibende und führt wichtige Funktionen ein, die aus etablierten Werbenetzwerken bekannt sind.
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Bei der Erstellung von Inhalten mithilfe künstlicher Intelligenz stehen viele Unternehmen vor dem Problem wiederkehrender manueller Korrekturen. Oft müssen Redakteure dieselben stilistischen, inhaltlichen oder strukturellen Fehler mehrfach korrigieren. Ein systematischer Ansatz zur Lösung dieses Problems sind KI-basierte Content-Workflows, die sich selbst aufrechterhalten und optimieren und auf geschlossenen Feedbackschleifen basieren.
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Eine Adressänderung im Google-Business-Profil (GBP) zählt zu den heikelsten Eingriffen im Bereich des lokalen SEO. Obwohl ein Umzug oder eine Korrektur der Standortdaten aus organisatorischer Sicht oft notwendig ist, führt die Adressänderung in der Praxis häufig zu unerwarteten Ranking-Einbußen oder wiederholten Verifizierungsprozessen.
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