Das Wort Usability ist heutzutage in aller Munde, besonders wenn es um die Entwicklung von digitalen Produkten geht. Die Benutzerfreundlichkeit besagt, wie gut oder schlecht ein Interface bedient oder genutzt werden kann. Wichtig ist es, dass Nutzer mit dem Produkt so einfach und schnell wie möglich ihre Ziele erreichen können und die Benutzeroberfläche intuitiv geführt werden kann. Beim Designprozess sollte daher auf folgende Merkmale und Kriterien geachtet werden:
Merkmal 1: Konsistentes Design
Ein einheitlich und in sich geschlossenes Design ist die Grundlage jedes guten Produktes. Hier sind besonders die 7 Gestaltungsgesetze von wichtiger Bedeutung. So sollten zum Beispiel ähnliche visuelle Hinweise und Bedienelemente, nach dem Gesetz der Ähnlichkeit, als Gruppe platziert werden. Form und Farbgebung sollten zudem Endgerät unabhängig gestaltet sein.
Merkmal 2: Responsive Design
Die Devise „Mobile-First“ ist längst kein unbekannter Begriff mehr. Man ist sich uneinig, ob das Prinzip der effizienteste Weg zur optimalen Webgestaltung ist. Jedoch lässt sich nicht darüber streiten, dass heutzutage die Mehrheit der Nutzer dein Einstieg übers Smartphones suchen. Durch den Mobile-First-Ansatz wird der Fokus aufs Wesentliche beschränkt, was einen reduzierten Informationsgehalt liefert. Ein dynamisches Anpassen der Bedienelemente an die Bildschirmgröße, egal ob Desktop, Tablet oder App steigert die User Experience.
Merkmal 3: Eindeutiges Design
Hier lautet das Motto ganz klar „Don’t make me think“. Sobald sich Nutzer beim Betrachten einer Website fragen müssen, warum beispielsweise der rote Button (mehr zum optimalen Button-Design) rechts anstatt links platziert ist oder was die Symbole im Kontaktformular bedeuten sollen, ist es bereits zu spät. Bedienelemente sollten selbsterklärend sein. Daher ist es wichtig Elemente zu verwenden, mit denen der Nutzer bereits vertraut ist.
Merkmal 4: Übersichtliches Design
Auch hier sind die Gestaltungsgesetze von großer Bedeutung. Damit das Design übersichtlich und gut strukturiert ist, sollte das Gesetz der Nähe und der Geschlossenheit beachtet werden. So sollten bestimmte Designelemente nahe beieinander platziert oder durch Linien getrennt werden, damit Nutzer die Zusammengehörigkeit besser wahrnehmen können.
Merkmal 5: Lesbares Design
Damit die Leser beim erstmaligen Aufrufen der Website die wichtigen Seiteninhalte erkennen können, sollten die Kernaussagen am oberen Anfang der Seite platziert werden. So muss der Nutzer nicht weit scrollen, um die Informationen lesen zu können.
Merkmal 6: Nutzerfreundliches Design
Der Nutzer steht im Mittelpunkt, daher sollte sich das Design immer an die anzusprechende Zielgruppe richten. Wichtig ist es, die Barrierefreiheit zu berücksichtigen so dass auch Personen mit Einschränkungen stets denselben Informationsgehalt erfassen und Bedienelemente bedienen können.
Google positioniert sich als Unterstützer des Einzelhandels

Die kostenlosen Anzeigen werden künftig nur im Shopping-Reiter ausgespielt und sollen minimalistischer aussehen als bezahlte Anzeigen. Die bezahlten Anzeigen werden weiterhin oben auf der Suchergebnisleiste unter „Ads“ ausgespielt, während die kostenfreien Produktpräsentationen unter „About“ zu sehen sind. Für Nutzer ergibt sich der Vorteil, mehr Produkte als bisher zur Auswahl zu haben. Google erhofft sich wahrscheinlich auch, dass dadurch mehr Händler bezahlte Anzeigen schalten.
Google vs. Amazon: Starke Konkurrenz in der Produktsuche
Selbstverständlich handelt es sich bei dieser Maßnahme nicht um ein reines Hilfsprojekt von Google; vielmehr soll die Ankündigung zu mehr Wachstum des Unternehmens führen. Es wird vermutet, dass Google langsam an einer natürlichen Wachstumsgrenze angekommen ist. Gleichzeitig wird Amazon zu einem immer stärkeren Konkurrenten, sodass Google zuletzt Marktanteile an Amazon verloren haben soll. Es gibt Schätzungen, die mehr als die Hälfte der Produktsuchen direkt auf Amazon vermuten. Man kann sich gut vorstellen, dass der dadurch aufgebaute Druck die Suche nach neuen Strategien seitens Google bedeutet.

Wie wird man für kostenlose Listings freigeschaltet?
Alles, was man für die Freischaltung braucht ist ein Google Merchant Center-Konto mit einem hochgeladenen Feed, in dem die Produkte enthalten sind. Zusätzlich müssen im Merchant Center die Google Plattformen aktiviert sein. Wer also bereits Shopping-Anzeigen mit Google Ads schaltet, braucht nichts zu tun, außer die Plattform-Einstellung zu prüfen. Für unsere Kunden, die Suchmaschinenwerbung gebucht haben, haben wir diese Überprüfung selbstverständlich bereits vorgenommen.

Was zeichnet die Generation Z aus?
Die Generation Z ist ständig online. Laut der ARD/ZDF Online Studie 2019 waren mehr als 97 Prozent der 14 bis 29 Jährigen, also die Mehrheit der Generation Z, täglich im Internet aktiv. Die Inhalte beziehen sie dabei vorwiegend von ihren mobilen Endgeräten, denn die Generation Z hat den besten Zugang zu Smartphones und Apps. Über soziale Medien vernetzen sie sich mit Freunden, Bekannten und Influencern, die ihnen Empfehlungen für bestimmte Produkte und Dienstleistungen geben und ihre Meinung beeinflussen.
Nicht zuletzt ist die Generation Z zu einer entscheidenden Kaufkraft geworden. Informationen über Produkte werden online eingeholt, gekauft wird vorrangig im stationären Handel. Anhand von Online Reviews werden Produkte, Dienstleistungen und Online Shops miteinander verglichen. Die Generation Z ist skeptisch. 36 Prozent der 16 bis 24 Jährigen legen Artikel in ihren Warenkorb, ohne den Kauf abzuschließen.
Welche sozialen Netzwerke nutzt die Generation Z wirklich?

Die Generation Z weiß, was sie will. Und zwar Plattformen mit visuellem Content. Bilder und Videos werden nicht nur häufiger konsumiert, mit den visuellen Inhalten wird auch mehr interagiert. Instagram ist nach wie vor der Vorreiter in Deutschland. Knapp 47 Prozent der 14 bis 29 Jährigen nutzten Instagram im Jahr 2019 täglich – immerhin 35 Prozent Facebook und 22 Prozent Snapchat.
Mit TikTok und Twitch sind zwei neue Konkurrenten auf den Markt gekommen. Mittlerweile nutzen knapp 5 Prozent der Generation Z die beiden Angebote. In nächster Zeit werden diese weiter an Bedeutung gewinnen, weshalb es wichtig ist, sich bereits jetzt mit den Marketingmaßnahmen der einzelnen Social Media Plattformen zu beschäftigen.
Was ist wichtig für die Bewerbung der Generation Z?
Um die Zielgruppe der Generation Z zu bewerben, ist es wichtig diese in ihrem Alltag zu erreichen. Dies geschieht über visuelle Inhalte, optimiert auf mobile Geräte. Durch verschiedene Marketingmaßnahmen kann man gezielt Personen ansprechen, deren private Interessen mit den Produkten und Dienstleistungen übereinstimmen. Werbeanzeigen sollten nur Personen angezeigt werden, die dafür relevant sind.
Fundamental ist eine gute online Reputation des Unternehmens sowie der Produkte und Dienstleistungen selbst. Egal ob durch Produktempfehlungen von Influencern oder mittels Produktbewertungen im eigenen Online Shop. Vorteile von Online Shops, wie „Gratis Versand und kostenloser Rückversand“, sowie Rabattaktionen sollten hervorgehoben werden, um die Zielgruppe letztendlich zum Einkauf zu bewegen.
Du würdest gerne die Generation Z online erreichen? Wir helfen dir dabei!
Informiere dich jetzt über unsere Leistungen im Bereich Social Media Marketing. Gerne steht unser Team für eine kostenlose Erstberatung zur Verfügung.
Quellen: ARD/ZDF Onlinestudie, PEW Research, Statistisches Bundesamt
Dynamic Search Ads als Ergänzung zu Search Ads
Werbeziele festlegen, Durchführung von Keyword-Recherchen und Aufsetzen von attraktiven Anzeigen – das ist der altbewährte Weg um bei Google Ads erfolgreich zu schalten. Über aufwändige Keyword-Recherchen werden häufige Suchanfragen der Nutzer ermittelt. Durch die zunehmende Individualität der Suchanfragen handelt es sich hierbei jedoch um eine „Never-Ending-Story“. Um genau diese einzigartigen Suchanfragen besser abfangen zu können, stellt Google nun ein automatisiertes Anzeigenformat zur Verfügung – die Dynamic Search Ads (DSA). Aber was genau sind DSAs und wie unterscheiden sie sich von den bekannten Search Ads?
Was sind die Neuerungen bei Dynamic Search Ads?
Mit den Dynamic Search Ads erfolgen die Schaltungen der Anzeigen hauptsächlich automatisiert von Google, was der größte Unterschied zu den bisherigen Search Ads ist. Mit DSA können Sie nur noch die Ziel-URL und zwei benutzerdefinierte Beschreibungszeilen selbst festlegen. Google generiert die Anzeigentitel automatisiert anhand der Websitedaten und entscheidet, ob, wann und für welche Suchanfragen DSA ausgespielt werden. Als potentielles Anzeigeninventar können selbst definierte Ziel-URLs, Webseiten-Kategorien oder auch die gesamte Webseite zur Verfügung gestellt werden.
Google bewertet die Website nach bekannten SEO-Aspekten und bestimmt in diesem Zuge den Qualitätsfaktor und damit auch die Anzeigerelevanz. Abgerechnet wird wie gewohnt nach Cost-per-Click-Prinzip.
Was sind die Vorteile von DSA & auf was müssen Sie achten?
Bei den Search Ads hängt die Ausspielung maßgeblich von manuell eingebuchten Keywords ab, während für den Erfolg von Dynamic Search Ads entscheidend ist, dass die Webseite gut strukturiert ist. Somit ist ein Vorteil von DSA das Schließen von potentiellen Lücken in dem bestehenden Keyword-Set. Dies können Sie gewinnbringend nutzen, da spezifische Longtail-Keywords, für die sich eine eigene Kampagne oder Anzeigengruppe aufgrund von einem geringen Suchvolumen nicht lohnt, automatisch mit abgedeckt werden. Zudem können gewonnene Nutzer-Informationen wiederum für die Optimierung der Search Ads genutzt werden.
Allerdings geben Sie mit Dynamic Search Ads Kontrolle über die ausgespielten Anzeigen ab. Sie können nicht mehr direkt steuern, welche Botschaften in Verbindung mit der Marke oder der beworbenen Leistung ausgespielt werden. Achten Sie aufgrund dessen auf eine kontinuierliche Suchanfragen-Auswertung und generieren Sie auszuschließende Keywords, bei denen keine Anzeigen ausgespielt werden sollen.
Dynamic Search Ads als Ergänzung zu Search Ads
Um DSA profitabel nutzen zu können, empfiehlt sich eine Kombination mit den klassischen Search Ads Kampagnen. Dadurch nutzen Sie die Vorteile beider Anzeigenformate: Es werden Werbeanzeigen für Produkte oder Dienstleistungen ausgespielt, die durch selbst festgelegte Keywords gesteuert werden und die, die nicht durch die Keywords abgedeckt werden. Die Dynamic Search Ads dienen sozusagen als Auffangbecken für relevante Suchanfragen, die nicht durch die Search Ads abgefangen werden. Auf diese Weise können mögliche Kunden angesprochen und dadurch der Return on Investment (ROI) und Umsatz erhöht werden. Besonders interessant ist die Integration von Dynamic Search Ads für Online Shops, als auch Websites mit einem umfangreichen Angebot, das von Zeit zu Zeit variiert.
Noch Fragen? Kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Experten für Suchmaschinenwerbung dazu beraten, wie Sie Dynamic Search Ads für Ihre Google Ads Kampagnen effektiv nutzen können.
Wir sind für Sie da – entweder per Mail oder per Telefon:
Telefon: +49 821 80 90 29 0
Mail: info@seowerk.de
Was ist dieser Cyber Monday?
Für die Amerikaner war wohl Halloween noch nicht genug. Sie erfanden auch noch den Black Friday und den Cyber Monday. Eine wirklich spannende Entstehungsgeschichte gibt es zu den beiden leider nicht, was der Freude von Rabattjägern aber keinerlei Abbruch tut. Das Datum lässt sich leicht merken: Der vierte Freitag im November – immer einen Tag nach Thanksgiving – wurde zum Black Friday, weil die meisten Amerikaner diesen Brückentag ohnehin zum Shopping nutzten. Der Cyber Monday findet am folgenden Montag statt. Sollte das Datum kurz entfallen sein, erinnern gerne unzählige Prospekte und Werbeanzeigen daran.
Vorbereitung auf den Cyber Monday im Online-Marketing
Durch die Masse an Angeboten ist es an diesem Tag beziehungsweise in der Woche umso schwieriger, sich abzuheben. Also sollten Sie frühzeitig entscheiden, ob es sich für Sie lohnt, auf den Cyber Monday einzugehen oder sich lieber gleich auf die Weihnachtszeit zu konzentrieren. Entscheiden und planen sollten Sie das spätestens Ende September, um Anfang November bereits auf Ihre Aktionen aufmerksam zu machen.
Tipps für den Erfolg des Cyber Mondays
Es ist nicht nötig, gleichzeitig auf allen sozialen Netzwerken Ihr Angebote zu präsentieren. Fokussieren Sie sich auf die ein oder zwei, die die größten Einnahmen bringen. So holen Sie mit geringem Aufwand, das Maximum aus der Cyber-Monday-Kampagne heraus.
Bedenken Sie außerdem, logisitisch gut aufgestellt zu sein: Blöd wäre, wenn die Kunden alles bestellen, was Ihre Seite hergibt und Sie mit Lieferengpässen zu kämpfen haben. Also bereiten Sie Ihr Lager und das Personal auf den möglichen Ansturm am Cyber Monday vor.
Diese Kanäle stehen Ihnen zur Verfügung, um die Cyber-Monday-Schnäppchen zu bewerben:
- Newsletter: Falls Sie diesen haben, liegt es nahe, Ihren Kunden den November über mehrere Newsletter zu schicken. So gelangen Sie am unkompliziertesten zu Aufmerksamkeit und sprechen Ihre Fans an. Locken Sie sie doch mit einem Countdown, bei dem Sie jeden Tag ein kleines Schnäppchen anbieten.
- Social Media: Auf sozialen Netzwerken machen Sie mit kreativen Aktionen auf sich und Ihre Teilnahme am Cyber Monday aufmerksam. Aktionen wie Gewinnspiele sind immer eine gute Idee und sorgen für Begeisterung bei Schnäppchenjägern.
- Suchmaschinenwerbung: SEA kann auch am Cyber Monday äußerst effektiv sein. So müssen Sie sich nicht auf die organischen Suchergebnisse verlassen, die auf den obersten Plätzen mit höchster Wahrscheinlichkeit von großen Konzernen besetzt wird. Trotzdem sieht der Kunde als Erstes Ihren Online-Shop.
P.S.: Humor kommt immer gut an und hebt Sie von der Konkurrenz ab!

Sie brauchen Hilfe bei den Vorbereitungen? Unsere Experten für Social-Media-Marketing und Suchmaschinenwerbung beraten Sie gerne bezüglich möglichen Kampagnen zum Cyber Monday.
Das bedeuten die Neuerungen für Ihre Google Ads Kampagnen
Folglich ist eine zielgerichtete Auswahl der Keyword-Optionen für jedes einzelne Keyword und damit der Gesamtleistung Ihrer Ads Kampagnen von höchster Relevanz. Doch welche Optionen stehen Ihnen zur Verfügung und was genau bedeuten diese? Insgesamt lassen sich vier, bisher trennscharfe Optionen unterscheiden – Genau passend (exact), Passende Wortgruppe (phrase), Modifiziert weitgehend passend (modified broad) und Weitgehend passend (broad). Diese Trennschärfe wird Google in Zukunft aufweichen. Im Folgenden erhalten Sie eine Übersicht über die Neuerungen der Keyword-Optionen und was diese im Detail für Sie und Ihre Kampagnen bedeuten:.

Diese Keyword-Optionen gelten nun für Ihre Kampagnen:
Exact – Genau passend
Bisher werden bei exact Keywords lediglich Anzeigen für Suchanfragen ausgeliefert, die genau dem Keyword oder sehr ähnlichen Varianten des Keywords (Singular und Pluralformen) entsprechen. Die Suchanfrage kann dabei in Hinblick auf Artikel, Präpositionen, Konjunktionen, Funktionswörter variieren, wobei die Bedeutung des ursprünglichen Keywords nicht abweichen darf – bspw. kann für das Keyword [schuhe damen] eine Anzeige für die Suchanfrage „schuhe für damen“ ausgespielt werden. Maßgeblich für das Ausspielen von Anzeigen ist demnach die Suchintention, die durch exact Keywords zielgerichtet eingegrenzt werden kann. Diese Keyword-Option wird durch Google in ihrer Charakteristik nicht verändert und gilt demnach in Zukunft immer noch als die sichere Variante um Streuverluste zu vermeiden.
Phrase – Passende Wortgruppe
Durch die Keyword-Option phrase werden Anzeigen für Suchanfragen ausgespielt, die mit einer Wortgruppe des eingebuchten Keywords übereinstimmen oder damit vergleichbar sind. Bisweilen werden allerdings keine Anzeigen für Suchanfragen ausgespielt, deren Wortreihenfolge sich von der des Keywords unterscheidet– bspw. wird für das Keyword „damen schuhe“ keine Anzeige für die Suchanfrage „schuhe für damen“ ausgespielt. Diese Begrenzung wird nun von Google aufgeweicht. Demnach werden zukünftig über phrase Keywords auch Nutzer erreicht, deren Suchanfrage nicht der genauen Wortgruppe und dessen Reihenfolge entsprechen. Neben der Missachtung der Wortreihenfolge fallen zudem auch ähnliche Varianten der Wortgruppen in die Kategorie der neuen phrase Keywords – bspw. kann durch das Keyword „damen schuhe“ mit der Änderung auch eine Anzeige bei der Suchanfrage „frauen schuhe kaufen“ ausgelöst werden.
Broad/ Modified broad – Weitgehend passend/ Modifiziert weitgehend passend
Die Keyword-Option broad wird als die Standard-Option bezeichnet, da diese Anzeigen für Suchanfragen ausgespielt werden, die sowohl Rechtschreibfehler, Synonyme, verwandte Suchanfragen oder auch weitere, als relevant eingestufte Varianten des Keywords einschließen – bspw. könnte für das Keyword schuhe für damen über diese Keyword-Option eine Anzeige für die Suchanfrage „sneaker für damen kaufen“ ausgelöst werden. Da durch diese Keyword-Option zwar einerseits scheinbar alle relevanten Suchanfragen abgefangen werden können, besteht andererseits ein sehr hoher Streuverlust, da nicht zielgerichtet gesteuert werden kann für welche Suchanfragen Anzeigen ausgelöst werden sollen.
Für diesen Zweck gibt es die Erweiterung der modified broad Option, wodurch Keywords mit einem Pluszeichen versehen werden können und dadurch in genau dieser Form unter Berücksichtigung von Rechtschreibfehlern oder Abkürzungen in der Suchanfrage vorkommen müssen – bspw. wird ein Nutzer mit der Suchanfrage „frauen schuhe kaufen“ über das Keyword +frauen +schuhe erreicht. Diese Trennung wird in Zukunft allerdings nicht mehr in diesem Maße existieren. Die Keyword-Option modified broad wird in dem Sinne aufgeweicht, dass nun auch Anzeigen beiSuchanfragen ähnlicher Bedeutung ausgespielt werden, wodurch sich kein messbarer Unterschied mehr zwischen broad und Modified broadKeywords erkennen lässt.

Was bedeuten diese Änderungen für Ihre Suchnetzwerk-Anzeigen?
Durch die Neuerung von Google wird deutlich, dass sich die Keyword-Option phrase zukünftig mehr der aktuellen modified broad Keyword Option und die modified broad Option mehr der broad Keyword-Option angleichen wird. Dadurch wird mit großer Wahrscheinlichkeit zwar eine höhere Reichweite erzielt, im Gegenzug wird jedoch auch eine sorgfältig und gut durchdachte Auswahl des Keywords-Set noch bedeutender, um das Ausspielen von Anzeigen bei nicht relevanten Suchanfragen zu vermeiden. Um Streuverluste möglichst effektiv zu reduzieren, ist demnach eine zielgerichtete Keyword-Analyse von erfahrenen Experten nötig, die sowohl signifikante Keywords identifizieren, gewissenhaft die Optionen unter Berücksichtigung der neuen Bedeutung für diese abwägen, als auch negative Keywords bestimmen, wodurch eine Anzeigenschaltung bei unpassenden Suchanfragen vermieden wird.
Wenn auch Sie mehr über diese Neuerungen erfahren möchten, zum Beispiel wwie Sie diese effektiv nutzen können, kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren Experten für Suchmaschinenwerbung (SEA) beraten. Schreiben Sie und oder rufen Sie uns an.
Eine Kaufentscheidung dauert meist länger als nur einen Klick
Bei der Suche nach Produkten und Dienstleistungen kann sich die Customer Journey oftmals über einen längeren Zeitraum erstrecken. Gerade bei teureren Produkten recherchieren Nutzer häufig über mehrere Tage oder gar Wochen hinweg, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Bis ein Nutzer folglich eine Conversion (z.B. einen Kauf oder weitere festgelegte Ziele) durchführt, hat er zumeist mehrere Touchpoints mit einem Unternehmen – das kann eine Anzeige in den sozialen Netzwerken sein, eine Content-Kampagne zur Information, eine Werbetafel oder eine Google Ads Anzeige.
Des Öfteren wird eine Conversion aber nur der letzten Interaktion in der Customer Journey zugerechnet – vorbereitende Kanäle spielen dann keine Rolle in der Auswertung. Gerade für Google Ads Anzeigen kann sich dieses Attributionsmodell negativ auswirken, da bezahlte Anzeigen zwar häufig für den Erstkontakt mit einem Unternehmen verantwortlich sind, wobei die eigentliche Conversion über einen anderen Kanal stattfindet. Somit bereitet Google Ads einige Conversions vor, aber diese werden letztendlich anderen Kanälen zugeordnet. Das führt nicht nur zu einer lückenhaften Auswertung, sondern auch zu einem schlechteren Abschneiden der bezahlten Anzeigen im Kanalvergleich.
Vorteile der Google Analytics Attributionsmodelle für Google Ads nutzen
Für eine genaue Analyse der Attributionsmodelle ist es wichtig, Ihr Google Ads Konto mit einem Google Analytics Konto zu verknüpfen. Im Gegensatz zu Google Analytics, werden Ihnen im Google Ads Konto nur Daten der bezahlten Suche bereitgestellt. Demgegenüber stellt Google Analytics ein kanalübergreifendes, ganzheitliches Webanalysetool dar, mit dem Sie Einsicht in die Webseiten-Zugriffe über alle Quellen haben (Bezahlt, Organisch, Soziale Netzwerke, Direkt etc.). Folglich können Sie über die Attributionsmodellierung in Google Analytics unterschiedliche Werbekanäle miteinander vergleichen, deren Vernetzung analysieren und Ihr Budget effizienter einsetzen.
Die Nutzung datengetriebener Attribution mit Google Analytics hat zusammengefasst folgende Vorteile für Sie:
- Der Wert, der bei einer Conversion jeder Anzeige und jedem Keyword zugerechnet wird, ist besser kontrollierbar.
- Bei der Analyse kann festgestellt werden, wie sich Nutzer bereits früher im Kaufprozess ansprechen lassen.
- Es kann das Modell ausgewählt werden, das für das Suchverhalten Ihrer potentiellen Kunden am geeignetsten ist.
- Allen Schritten im Suchprozess kann ein Conversion-Wert zugewiesen werden.
- Aufgrund des kanalübergreifenden Vergleichs wird Ihr Budget effizienter eingesetzt.
Lineares Attributionsmodell am Beispiel einer Hotelbuchung
Angenommen, ein potentieller Kunde plant einen Urlaub in Bayern und sucht nach einem geeigneten Hotel. Am Anfang seiner Customer Journey ist er sich noch nicht darüber im Klaren, wohin genau die Reise gehen soll. Daher gibt er zunächst in der Google-Suche „hotel bayern“ ein. Über den Klick auf eine bezahlte Anzeige wird er auf die Webseite eines Hotels weitergeleitet. Ein paar Tage später kehrt er über ein soziales Netzwerk auf dieselbe Webseite zurück. Am gleichen Tag gibt er direkt die URL der Webseite in seinen Browser ein, um ohne Umwege auf die entsprechende Seite zu gelangen und schließt eine Buchung ab. In diesem Fall entstand der Erstkontakt durch eine bezahlte Anzeige, weshalb der Klick mit einem entsprechenden Attributionsmodell, wie zum Beispiel dem „Ersten Klick“, als Conversion gemessen werden kann.
Anhand der Messung in Google Analytics können außerdem die unterschiedlichen Kampagnen bzw. deren Keywords miteinander verglichen und somit die Customer Journey besser analysiert werden. So können Sie zum Beispiel auswerten, ob allgemeine Keywords, wie „hotel bayern“ oder spezifischere Keywords wie „4 sterne wellnesshotel allgäu“ zu mehr Conversions führen und ob Sie Ihr Budget richtig einsetzen.
Auswahl an sechs verschiedenen Attributionsmodellen
Abgestimmt auf die Ausrichtung Ihres Unternehmens wählen Sie das passende Google Attributionsmodell, mit dem Sie Ihre Kampagnen miteinander vergleichen können und Ihr Unternehmensziel zu erreichen. Die Modelle reichen von konservativen Bewertungen über wachstumsortientierte Ansätze bis hin zu individuellen, datenbasierten Modellen.
In Google Analytics können Sie daher aus sechs Attributionsmodellen wählen. Dabei legen Sie fest, welcher Wert jedem an einer Conversion beteiligten Klick zugerechnet werden soll. Sie entscheiden, ob Sie den gesamten Wert dem ersten oder letzten Kanal in der Customer Journey zuordnen lassen möchten, oder ob Sie die Conversion auf alle Touchpoints verteilen. Ein solches Modell, das den Wert einer Conversion auf mehrere Kontaktpfade verteilt, ist das lineare Modell. Hierbei wird der Wert prozentual gleichmäßig auf alle Kanäle aufgeteilt. Im vorherigen Beispiel wären es jeweils 33,33% für Google Ads, Soziale Netzwerke sowie für die organische Suche.
Welches das geeignetste Modell darstellt, lässt sich nicht so einfach beantworten. Die Auswahl hängt vor allem von Ihren eigenen Werbezielen und Unternehmensstrategien ab. Ist es Ihr Ziel, zunächst mehr Nutzer auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen, so scheint Ihnen der erste Klick bedeutender zu sein. Dementgegen misst womöglich ein Hotelbetreiber jeder einzelnen Anzeigeninteraktion innerhalb des Kaufprozesses den gleichen Wert bei, da ihm die gesamte Interaktion im Kaufprozess wichtiger ist und er dadurch den Stellenwert der einzelnen Kanäle in der Customer Journey bewerten kann. Die Frage, was Sie mit Ihrer Werbestrategie erreichen möchten, ist demnach für die Modell-Auswahl von Bedeutung.

Attributionsmodelle vergleichen und individuell auswählen
Zur Entscheidungshilfe steht Ihnen in Google Analytics ein Modell-Vergleichstool zur Verfügung, mit dem bis zu drei Attributionsmodelle gleichzeitig miteinander verglichen werden können. Ein solcher Vergleich lohnt sich zum Beispiel auch bei Onlineshops, bei denen sich Nutzer häufig nicht sofort für einen Kauf entscheiden und daher eine längere Customer Journey durchlaufen. Somit kann das komplexe Kaufverhalten besser ausgewertet und nachvollzogen werden, was eventuell sogar zur Veränderung der eigenen Geschäftsstrategie und Verlagerung von Marketing-Budgets führen kann, da diese an neue Erkenntnisse angepasst werden.
Nutzen Sie Google Analytics für Suchmaschinenwerbung
Wenn auch Sie bisher ungenutztes Potential aus Ihren Werbestrategien herausholen oder mehr über Google Analytics erfahren möchten, kontaktieren Sie uns und lassen Sie sich von unseren SEA-ExpertInnen beraten!
Die Bildersuche wird vor allem von jungen Zielgruppen genutzt
Der Ausweitung des Werbeplatzes zahlt sich aus, denn 67 Prozent (14 – 19-Jährige) und 49 Prozent (20-69-Jährige) der Internetnutzer geben an, die Bildersuche von Google zu nutzen. Schnelligkeit, Komfort und unmittelbare Inspiration durch die angezeigten Bilder nennen Teilnehmer der Kurzstudie von ECC Köln und SAP Customer Experience zur bildbasierten Suche als Motivation.
Obwohl die meisten Suchergebnisse immer noch textbasiert in den SERPs ausgespielt werden, stärkte Google die Position der Bildersuche deutlich. Eine Studie von SEOclarity verdeutlicht den sprunghaften Anstieg von Bildergebnissen in den US-SERPs, der im April 2019 stattfand. In 34 Prozent der Suchanfragen tauchten nun Bilder unter den ersten zehn Google-Ergebnissen auf, vorher waren es nur 24 Prozent. Google, so scheint es, gibt den Bedürfnissen der Nutzer nach und räumt Bildsuchanfragen immer größeren Raum ein.

Schnell sichtbar – Anzeigen in der Bildersuche als Weg zu mehr Conversions
Mit dem Ausspielen der Google Shopping Ads über den Bilderergebnissen erreichen Online-Shops Ihre potentiellen Kunden somit nicht mehr lediglich über organisches Ranking. Dass Bilder die Kaufentscheidung stark beeinflussen, ist weithin bekannt. Die Shopping Ad überzeugt viele Kunden durch Convenience-Aspekte, wie die Anzeige der Marke, des Preises, des Shops etc. auf einen Klick. Das als Werbung gekennzeichnete Produktbild zieht die Aufmerksamkeit allein deswegen auf sich, da es größer abgebildet wird als die Bilder der organischen Suchergebnisse.
Ganz nach dem Motto „Bilder sagen mehr als tausend Worte“ holen die Bildanzeigen so potenzielle Kunden beim Stöbern nach visueller Inspiration ab und leiten sie mit nur zwei Mausklicks direkt zu dem entsprechenden Produkt in dem jeweiligen Online Shop – bereit für den Kaufabschluss.
Die Neuerung in der Google Bildersuche bietet damit nicht nur ein optisch ansprechendes Shoppingerlebnis und erleichtert den Nutzern die Suche nach relevanten Produkten, sondern steigert vor allem auch die Attraktivität des Werbekanals für Online-Händler.
Nutzen Sie die neue Möglichkeit für Ihre Google Shopping Kampagnen und erreichen Sie mehr potentielle Kunden. Unsere SEA-Experten beraten Sie gerne zu Suchmaschinenwerbung in der Google Bildersuche.
Die neueste Version des Google AdWords-Keyword-Planer bietet optimierte Workflows und spiegelt die Design-Updates der neuen AdWords-Umgebung wider
Google scheint in der neuen AdWords-Benutzeroberfläche eine Überarbeitung des AdWords-Keyword-Planers vorzunehmen. Die Workflows im neuen Keywords-Planer sind wesentlich schlanker als die aktuelle Version und verwenden das Google Material Design, das der neuen AdWords-Benutzeroberfläche entspricht. Dies ist sofort auf dem Startbildschirm zu erkennen. Während die alte Version mehrere Optionen und Links enthielt, fasst der neue Startbildschirm die Dinge auf zwei Optionen zusammen: „Neue Keywords finden“ und „Metriken und Prognosen für Ihre Keywords abrufen“.
Neuer Google AdWords Keyword-Planer: Keyword-Ideen
Das Keyword-Ideen-Diagramm im neuen Keyword-Planer zeigt die gesamten monatlichen Suchvolumina wie die alte Version an, zeigt aber auch das mobile Suchvolumen im Main-Chart. In der alten Version ist das mobile Suchvolumen nur im Drop-down-Menü Suchvolumentrends verfügbar.
Die Möglichkeit, Vergleiche von Anzeigen-Impressionsanteilen mit Domains von Mitbewerbern und Marktführern zu sehen, ist in der Drop-down-Liste für Suchvolumentrends im neuen Keyword-Planer aber nicht verfügbar.
Zum Ausfiltern von Negatives oder Keywords, die bereits im Konto enthalten sind, können Benutzer auf das Filtersymbol unterhalb des Diagramms klicken.
In Keyword-Ideen sind zwei neue Messwerte abrufbar. Benutzer können jetzt die organische Impressionsfreigabe und die organische Durchschnittsposition für die Keywords anzeigen, wenn eine Website für sie rankt und genügend Daten verfügbar sind. Um diese Daten anzeigen zu können, müssen die Konten der AdWords-Konten und der Search Console verknüpft sein, und die Nutzer müssen die Spalten dem Keyword-Ideenbericht hinzufügen.
Keyword-Planer: Prognosetools
Im Prognoseabschnitt des Tools müssen Benutzer in der alten Version ein Gebot festlegen, um Prognosen zu erhalten, und Nutzer können den Schieberegler im Diagramm anpassen, um zu sehen, wie sich Gebotsänderungen auf die anderen Leistungsmesswerte auswirken.
Im Abschnitt mit den neuen Prognosen wird sofort die geschätzte Gesamtleistung einschließlich der maximalen CPC für die Keywords angezeigt. Es gibt eine Option zum Jonglieren mit Gebotseinstellungen, indem man auf die Dropdown-Liste der Planschätzungen klickt oder indem man dies auf maximal setzt.
Neuer Google AdWords Keyword-Planer
Anstatt zwischen Menü-Tabs hin- und herschalten zu müssen, um Geräte- und Standort-Breakouts zu sehen, enthält eine neue Planübersicht Karten für Geräte und Standorte. Benutzer können die in diesen Karten die angezeigten Messwerte anpassen. Es ist nicht klar, wie verbreitet der neue Keyword-Planer aktuell schon ist. Nutzer werden ihn daher möglicherweise noch nicht in ihren AdWords-Konten sehen.
Sie sind auf der Suche nach einer SEO Agentur München oder SEO Agentur Stuttgart? Dann sind wir von der SEO Agentur seowerk GmbH Ihr Partner. Gerne betreuen wir Sie auch zu den Themen Google Ads, Facebook Ads und SEO Beratung.
Google hat zunächst einige der beliebtesten Funktionen der neuen Search Console hinzugefügt (die nun in Ihrem täglichen Workflow zur Adressierung dieser Themen verwendet werden können). Google ist noch nicht fertig, daher wird die neue Search Console (Beta) im Laufe des Jahres 2018 weiterhin Funktionen der klassischen Search Console hinzufügen. Bis zum Abschluss der neuen Search Console werden beide Versionen nebeneinander bestehen und über die Links in der Navigationsleiste einfach miteinander verbunden, sodass Sie beide verwenden können.
16 Monate Daten: neue Google Search Console jetzt für alle verfügbar
Die neue Search Console wurde von Grund auf neu aufgebaut, indem die praktischsten Erkenntnisse aufgezeigt und ein Interaktionsmodell erstellt wurde, das Sie durch den Prozess der Behebung ausstehender Probleme führt. Google hat außerdem die Möglichkeiten hinzugefügt, Berichte in Ihrer eigenen Organisation zu teilen, um die interne Zusammenarbeit zu vereinfachen. Außerdem verfügt die neue Google Search Console über die Daten der letzten 16 Monate!
Wenn Sie ein Fan der Google Search Analytics sind, werden Sie den neuen Bericht zur Suchleistung lieben. Im Laufe der Jahre haben Nutzer Google immer wieder nach weiteren Daten in Search Analytics gefragt. Mit dem neuen Bericht erhalten Sie 16 Monate lang Daten, um die Analyse längerfristiger Trends zu erleichtern und Vergleiche zwischen den Jahren zu ermöglichen. In naher Zukunft werden diese Daten auch über die Search Console API verfügbar sein.
Sie sind auf der Suche nach einer SEO Agentur München oder SEO Agentur Stuttgart? Dann sind wir von der SEO Agentur seowerk GmbH Ihr Partner.
Der aktualisierte Index Coverage Report gibt Ihnen Einblick in die Indexierung von URLs (die perfekte SEO-URL) Ihrer Website. Es zeigt korrekt indizierte URLs, Warnungen zu möglichen Problemen und Gründe, warum Google einige URLs nicht indiziert. Der Bericht basiert auf unserer neuen Problemverfolgungsfunktion, die Sie warnt, wenn neue Probleme erkannt werden, und hilft Ihnen, Ihre Fehlerbehebung zu überwachen.
Google Search Console: Wie funktioniert das?
Wenn Sie einen Drilldown (Navigation in hierarchischen Daten ) zu einem bestimmten Problem durchführen, sehen Sie eine Auswahl von URLs von Ihrer Site. Wenn Sie auf Fehler-URLs klicken, werden die Seitendetails mit Links zu Diagnose-Tools angezeigt, die Ihnen helfen, die Ursache des Problems zu verstehen.
Die Behebung von Suchproblemen umfasst häufig mehrere Teams innerhalb eines Unternehmens. Den richtigen Personen Zugriff auf Informationen über den aktuellen Status oder über Probleme zu geben, die sich dort befinden, ist entscheidend für die schnelle Verbesserung einer Implementierung. Jetzt können Sie dies in den meisten Berichten der neuen Search Console mit der Schaltfläche „Teilen“ am Anfang des Berichts tun, die eine gemeinsam nutzbare Verknüpfung zum Bericht erstellt. Sobald die Probleme gelöst sind, können Sie die Freigabe genauso deaktivieren.
Mit der neuen Search Console können Sie außerdem bestätigen, dass Sie ein Problem gelöst haben, und uns helfen, unseren Index entsprechend zu aktualisieren. Wählen Sie dazu ein markiertes Problem aus und klicken Sie auf „Update validieren“. Google wird dann die betroffenen URLs mit einer höheren Priorität durchsuchen und erneut verarbeiten, sodass Ihre Website schneller als je zuvor wiederhergestellt werden kann.
Der Bericht „Indexabdeckung“ funktioniert am besten für Websites, die Sitemap-Dateien senden. Sitemap-Dateien sind eine gute Möglichkeit, Suchmaschinen über neue und aktualisierte URLs zu informieren. Nachdem Sie eine Sitemap-Datei eingereicht haben, können Sie den Sitemap-Filter jetzt über den Index-Coverage-Daten verwenden, sodass Sie sich auf eine genaue Liste von URLs konzentrieren können.
Suchverbesserungen: Verbessern Sie Ihre AMP- und Job-Postings-Seiten
Die neue Search Console soll Ihnen auch dabei helfen, Suchverbesserungen wie AMP und Job-Postings zu implementieren (mehr dazu). Diese Berichte enthalten Details zu den spezifischen Fehlern und Warnungen, die Google für diese Themen identifiziert hat. Zusätzlich zu den Funktionen, die im Bericht zur Indexabdeckung beschrieben wurden, haben wir die Berichte um zwei zusätzliche Funktionen erweitert:
Das erste Feature zielt auf eine schnellere Rückmeldung bei der Behebung eines Problems ab. Dies wird erreicht, indem mehrere sofortige Tests ausgeführt werden, nachdem Sie auf die Schaltfläche zum Bestätigen der Überprüfung geklickt haben. Wenn Ihre Seiten diesen Test nicht bestehen, erhalten Sie eine sofortige Benachrichtigung, andernfalls gehen wir vor und bereiten den Rest der betroffenen Seiten erneut auf.
Die zweite neue Funktion zielt darauf ab, während des Fixierungsvorgangs eine positive Rückmeldung zu geben, indem das Validierungsprotokoll um eine Liste von URLs erweitert wird, die als „fest“ identifiziert wurden (zusätzlich zu URLs, die die Validierung nicht bestanden haben oder noch ausstehen).
Mobile-First-Indexing bedeutet, dass Google die mobile Version des Inhalts für die Indexierung und das Ranking verwendet, damit die – hauptsächlich mobilen – Nutzer besser finden, wonach sie suchen. Webmaster werden das Crawling durch den Googlebot von Smartphones deutlich steigern. Die Snippets in den Ergebnissen sowie der Inhalt der Google-Cache-Seiten stammen aus der mobilen Version der Seiten. Webseiten, die reaktionsfähiges Webdesign verwenden und korrektes dynamisches Serving (das den gesamten Desktopinhalt und Markup enthält) ordnungsgemäß implementieren, müssen nichts tun. Im Folgenden finden Sie einige zusätzliche Tipps, die sicherstellen, dass eine Website für die erste Indizierung durch Mobilgeräte bereit ist.
So funktioniert der Mobile-First Index – Was du als SEO jetzt tun
Stellen Sie sicher, dass die mobile Version der Website auch wichtige Inhalte von hoher Qualität enthält. Dies umfasst Text, Bilder (mit Alt-Attributen) und Videos – in den üblichen Crawl- und Indexformaten.
Strukturierte Daten sind wichtig für die Indizierung und Suchfunktionen, die die Benutzer lieben: Sie sollte sowohl auf der mobilen als auch auf der Desktop-Version der Website verfügbar sein. Stellen Sie sicher, dass URLs (die perfekte SEO-URL) innerhalb der strukturierten Daten auf der mobilen Version auf den mobilen Seiten aktualisiert werden.
Metadaten sollten auf beiden Versionen der Site vorhanden sein. Es enthält Hinweise zum Inhalt einer Seite zum Indexieren und Bereitstellen. Stellen Sie beispielsweise sicher, dass Meta-Title und Meta-Description für beide Versionen aller Seiten auf der Website gleich sind.
Für die Verknüpfung mit separaten mobilen URLs (m.-dot sites) sind keine Änderungen notwendig. Bei Websites, die separate mobile URLs verwenden, behalten Sie die vorhandenen Links rel = canonical und link rel = alternative Elemente zwischen diesen Versionen bei.
Googles Mobile First Index: Wichtig für SEO / Suchmaschinenoptimierung
Überprüfen Sie hreflang-Links in separaten mobilen URLs. Bei der Verwendung von link rel = hreflang-Elementen für die Internationalisierung müssen Sie die URLs für Mobilgeräte und Desktop separat verknüpfen. Die hreflang-URLs Ihrer mobilen URLs sollten auf die anderen Sprach- / Regionsversionen anderer mobiler URLs verweisen und ähnlich den Desktop mit anderen Desktop-URLs verknüpfen, indem Sie dort hreflang-Linkelemente verwenden.
Stellen Sie sicher, dass die Server, auf denen die Site gehostet wird, über genügend Kapazität verfügen, um eine potenziell erhöhte Crawling-Rate zu bewältigen. Dies wirkt sich nicht auf Websites aus, die Responsive Webdesign und dynamische Bereitstellung verwenden, sondern nur auf Websites, auf denen sich die mobile Version auf einem separaten Host befindet, z. B. „m.example.com“.
Sie haben Fragen zum Google Mobile First Index oder zur Suchmaschinenoptimierung? Gerne beraten Sie unsere SEO-Experten im Rahmen einer SEO Beratung. Sie suchen nach einer SEO Agentur München oder SEO Agentur Stuttgart? Dann rufen Sie uns an!
Natürlich hätte es für eine Suchmaschinenwerbung Agentur oder schlicht Werbende Vorteile, wenn ihre Google AdWords Anzeigen künftig durch Bilder mehr auffallen und sich auch von der Konkurrenz so mehr abheben würden. Andererseits würde dies die generischen Treffer in SERPs bei Google schwächen, was wiederum SEOs und SEO Agenturen das Leben schwieriger machen würde.
Screenshot zeigt Foto in Google AdWords Anzeige
Im beschriebenen Fall hat Sergey Alakov den Screenshot von Google AdWords mit Bild gemacht und über Twitter verbreitet. Dabei hat er im nordamerikanischen Raum nach „used cars“ gesucht. In einer Anzeige von Canada Drives wurde das Bild eines roten SUV mit der Google AdWords Anzeige ausgespielt – und zwar rechts vom Text. Zu erwähnen ist noch, dass er offensichtlich per Smartphone gesucht hatte, da der Screenshot mit einem Handy gemacht wurde.
Google hat gegenüber Search Engine Land hierzu lediglich gesagt: „We’re always testing new ways to improve our experience for our advertisers and users, but don’t have anything specific to announce right now.“
Noch ist unklar, ob es zur Bilderweiterung bei Google-Anzeigen kommt. Auch ist die Frage nicht geklärt, ob sich Google diese Bilder selbst zieht. Oder aber man kann dies selbst beeinflussen. Einige Experten vermuten, dass Google mit der möglichen Bilderweiterung bei AdWords die stark bild- und videoorientierte Konsumweise der Konsumenten aufgreift, die längst die Timelines von Facebook, Instagram und Co. gewöhnt sind. Auch die Produktsuche bei Amazon ist natürlich stark von Bildern geprägt, wobei diesen Part Google Shopping schon eigentlich bedient.


