Consumer Insights 2022: Was Kunden erwarten

Das Kaufverhalten der Menschen hat sich in den letzten Jahren geändert. Sie kaufen ihre Produkte nachdenklicher, gewissenhafter und kreativer. Dadurch wandeln sich auch die Anforderungen an einen Online-Shop. 

Für eine erfolgreiche Einzelhandelsmarketingstrategie solltest du relevante Trends von kurzzeitigen Modeerscheinungen unterscheiden. Hier erfährst du, mit welchen Einkaufstrends Unternehmen die Bedürfnisse ihrer Käufer:innen befriedigen und welche Consumer Insights du auch nach 2022 nicht verpassen solltest.

Menschen mögen den Komfort des hybriden Shoppings

Die Kluft zwischen Online- und Offline-Handel zu überwinden, stellt viele Händler:innen vor neue Herausforderungen. Unternehmen können von dieser Entwicklung jedoch profitieren, indem sie eine hybride Marketingstrategie über mehrere Kanäle verfolgen. Gelingen kann es beispielsweise durch Pop-up-Stores oder Showrooms, in welchen Kund:innen erst das Produkt erleben können, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Ebenso können die offline verfügbaren Produkte im Store durch das lokale Google Inventar angepriesen werden. 

Die Consumer Insights 2022 zeigen: Wer seinen Kund:innen eine nahtlose Experience bieten möchte, sollte in Zukunft eine reibungslose Omnichannel-Strategie verfolgen. Wir erklären dir in diesem Artikel, welche Konzepte dein Kundenerlebnis aufs nächste Level bringen.

Personalisierte Kauferlebnisse erstellen mit D2C

Unter direct to consumer versteht man den Direktvertrieb von Produkten und Dienstleistungen durch den Hersteller selbst. Dadurch kommt der Hersteller in den persönlichen Kontakt mit den Kund:innen. Unternehmen gewinnen damit Informationen über die Bedürfnisse der Konsument:innen und deren Datensätze. Mithilfe dieser Daten können personalisierte Einkaufserlebnisse kreiert werden, wie zum Beispiel Abo-Modelle oder Rabatte auf Grundlage des Kaufverhaltens der Kund:innen. Die Abo- und Loyalty-Programme helfen dabei, die Bindung an die Produkte und das Unternehmen zu steigern.

Mit M-Commerce wird immer & von überall geshoppt

M-Commerce umfasst alle Ein- und Verkäufe, welche über ein mobiles Endgerät abgewickelt werden. In responsive Webseiten zu investieren, lohnt sich, denn Verbraucher:innen möchten von überall einkaufen. 79 % der Online-Shopper kaufen mobil ein, zeigt eine Marktforschung von Capterra. Selbst wenn der Kauf nicht direkt abgeschlossen wird, informieren sich Nutzer:innen zunächst über das Smartphone. 

Deshalb lohnt es sich, die Mobile-Shopping-Funktion auszubauen, um die Customer Experience der Kund:innen zu verbessern. Entscheidend ist, ihre beliebteste Zahlungsmöglichkeit zu kennen. Wird diese nicht angeboten, brechen die Kund:innen den gesamten Kauf ab. 

Social Shopping – das digitale Einkaufszentrum

Social Shopping geht über Online-Werbeanzeigen für Produkte und Dienstleistungen hinaus. Dabei findet die gesamte Kaufabwicklung auf Social-Media-Kanälen statt. Die Einkaufsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken werden stets um neue Funktionen erweitert. Vor allem Millennials und Digital Natives sind auf sozialen Plattformen zu finden. Expert:innen gehen außerdem davon aus, dass sich der Umsatz im Social Commerce bis 2025 fast verdreifachen wird. So werden diese Kanäle immer mehr zu einem digitalen Einkaufszentrum.

Der Vorteil von Social Shopping ist, dass die Customer Journey verkürzt wird. Visuelle Inhalte werden gebündelt mit einem ansprechenden Kauferlebnis, welches die Kund:innen von der ersten Inspiration bis zum Abschließen des Kaufs an einem Ort vorfinden.

Das digitale Schaufenster

Käufer:innen stöbern online nach Ideen, da sie häufig nicht genau wissen, welche Marke oder welches Produkt sie suchen. Dies bietet dem Handel eine große Chance, die Menschen früh auf ihrem Weg zum Kauf zu inspirieren. Einer der erfolgreichsten Kanäle ist Video-Content. Durch Videoanzeigen entstehen virtuelle Schaufenster, durch die du deine Kund:innen mühelos zu einem Kauf inspirieren kannst. 

Ebenso steigt die Nutzung von Webinaren. 2020 waren es laut dem Video Content Report von Wyzowl noch 46 % der Unternehmen, die Webinare nutzten. 2021 stieg die Zahl auf 62 %. Aus dieser Statistik resultiert die Annahme, dass Webinare auch 2022 und darüber hinaus eine wichtige Rolle spielen.

Außerdem gewinnt Live-Shopping an Bedeutung. Besonders junge Menschen nutzen diese Funktion. Aber warum ist das so? Live-Shopping oder Livestream-Shopping funktioniert wie TV-Shopping: Moderator:innen präsentieren im Livestream Produkte, die direkt gekauft werden können. Durch das Live-Event wird eine Marke sympathischer, da eine echte menschliche Verbindung mit potenziellen Kund:innen entstehen kann. Diese Möglichkeiten könnten auch für dein Unternehmen relevant sein, um die Zielgruppe schon beim Stöbern auf deine Produkte aufmerksam zu machen.

Du möchtest deinen Kund:innen eine einzigartige Experience bieten? Du willst aus den Consumer Insights 2022 das Beste für deinen Shop herausholen? Die Expert:innen unserer SEA-Agentur beraten dich gerne auf dem Weg zu einem optimalen Shop-Erlebnis.

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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs und Content-Plattformen haben sich mit der Verbreitung KI-basierter Suchfunktionen (wie Google AI Overviews und AI Mode) grundlegend verändert. Die rein mechanischen SEO-Taktiken der Vergangenheit, wie das sture Anstreben einer hohen Wortzahl, das Anhäufen von Schlüsselwörtern oder die künstliche Aktualisierung von Daten („Fake Freshness“), verlieren zunehmend an Wirksamkeit.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity stützen sich bei der Generierung von Antworten auf ein strukturiertes Verständnis von Entitäten. Daher reicht es im Zeitalter der KI für Unternehmen nicht mehr aus, sich nur anhand von Schlüsselwörtern zu positionieren – was wirklich zählt, ist, wie genau KI-Systeme die eigene Marke, die Produkte und die Kernkompetenzen als eigenständige Entität erfassen und klassifizieren.
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Die auf ChatGPT basierende Werbeplattform erhält ein umfassendes Update, das Werbetreibenden mehr Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihrer Kampagnen bieten soll. OpenAI erweitert das System speziell für leistungsorientierte Werbetreibende und führt wichtige Funktionen ein, die aus etablierten Werbenetzwerken bekannt sind.
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Bei der Erstellung von Inhalten mithilfe künstlicher Intelligenz stehen viele Unternehmen vor dem Problem wiederkehrender manueller Korrekturen. Oft müssen Redakteure dieselben stilistischen, inhaltlichen oder strukturellen Fehler mehrfach korrigieren. Ein systematischer Ansatz zur Lösung dieses Problems sind KI-basierte Content-Workflows, die sich selbst aufrechterhalten und optimieren und auf geschlossenen Feedbackschleifen basieren.
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Eine Adressänderung im Google-Business-Profil (GBP) zählt zu den heikelsten Eingriffen im Bereich des lokalen SEO. Obwohl ein Umzug oder eine Korrektur der Standortdaten aus organisatorischer Sicht oft notwendig ist, führt die Adressänderung in der Praxis häufig zu unerwarteten Ranking-Einbußen oder wiederholten Verifizierungsprozessen.
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