Google gibt Tipps für Mobile First Index

Die Suchmaschine Google hat aktuell in einem Blog Tipps herausgegeben, wie Seitenbetreiber den Mobile First-Index umsetzen können. Diese Umstellung ist schon seit längerer Zeit in vollem Gange. Entsprechend fiel das offizielle Go für die Indexierung im Mobile-First Index schon vor vielen Monaten. Doch was gilt es zu beachten? Google hat sich nun geäußert und sechs Ratschläge veröffentlicht, die jedoch zumindest mit einer gewissen Vorsicht genossen werden sollten. Schon vor mehr als 12 Monaten hatte Google angekündigt, die SERPS künftig alleine durch den mobilen Index ersetzt werden würden. Hintergrund ist, dass Google damit auf die steigende Anzahl von Smartphone-Nutzern Rücksicht nimmt.

Mobile First Index wird seit langem ausgerollt

Was bedeutet dies nun und was schlägt Google Webmastern zur Umstellung auf den Mobile First Index vor? Hierzu zeigte sich der Webmaster Trends Analyst John Mueller bisher sehr verschlossen. Sein Kollege Gary Illyes aber sagte jetzt: „We will be evaluating sites independently on their readiness for mobile-first indexing based on the above criteria and transitioning them when ready. This process has already started for a handful of sites and is closely being monitored by the search team.“ In Googles Handout steht im englischen Original folgendes, darauf folgt unsere Übersetzung:

Google Hangout zum neuen Mobile First Index:

  • Make sure the mobile version of the site also has the important, high-quality content. This includes text, images (with alt-attributes), and videos – in the usual crawlable and indexable formats.
  • Structured data is important for indexing and search features that users love: it should be both on the mobile and desktop version of the site. Ensure URLs within the structured data are updated to the mobile version on the mobile pages.
  • Metadata should be present on both versions of the site. It provides hints about the content on a page for indexing and serving. For example, make sure that titles and meta descriptions are equivalent across both versions of all pages on the site.
  • No changes are necessary for interlinking with separate mobile URLs (m.-dot sites). For sites using separate mobile URLs, keep the existing link rel=canonical and link rel=alternate elements between these versions.
  • Check hreflang links on separate mobile URLs. When using link rel=hreflang elements for internationalization, link between mobile and desktop URLs separately. Your mobile URLs‘ hreflang should point to the other language/region versions on other mobile URLs, and similarly link desktop with other desktop URLs using hreflang link elements there.
  • Ensure the servers hosting the site have enough capacity to handle potentially increased crawl rate. This doesn’t affect sites that use responsive web design and dynamic serving, only sites where the mobile version is on a separate host, such as m.example.com.

Google Hangout zum neuen Mobile First Index in deutscher Übersetzung

  • Stellen Sie sicher, dass die mobile Version der Website auch wichtige Inhalte von hoher Qualität enthält. Dies umfasst Text, Bilder (mit Alt-Attributen) und Videos in den üblichen Crawl- und Indexformaten.
  • Strukturierte Daten sind wichtig für die Indizierung und die Suchfunktionen, die die Benutzer lieben: Sie sollten sowohl auf der mobilen als auch auf der Desktop-Version der Website verfügbar sein. Stellen Sie sicher, dass URLs (die perfekte SEO-URL) innerhalb der strukturierten Daten auf der mobilen Version auf den mobilen Seiten aktualisiert werden.
  • Metadaten sollten auf beiden Versionen der Site vorhanden sein. Stellen Sie beispielsweise sicher, dass Titel und Metabeschreibungen für beide Versionen aller Seiten auf der Website gleich sind.
  • Für die Verknüpfung mit separaten mobilen URLs (m.-dot sites) sind keine Änderungen notwendig. Bei Websites, die separate mobile URLs verwenden, behalten Sie die vorhandenen Links rel = canonical und link rel = alternative Elemente zwischen diesen Versionen bei.
  • Bei international oder regional verschiedenen mobilen oder Desktop Varianten sollte die Verlinkung einzeln erfolgen.
  • Stellen Sie sicher, dass die Server, auf denen die Site gehostet wird, über genügend Kapazität verfügen, um potenziell erhöhte Crawling-Raten bewältigen zu können. Dies wirkt sich nicht auf Websites aus, die Responsive Webdesign und dynamische Bereitstellung verwenden, sondern nur auf Websites, auf denen sich die mobile Version auf einem separaten Host befindet.

seowerk ist Ihre Agentur für Suchmaschinenoptimierung (SEO, Search Engine Optimization, Google Optimierung), Suchmaschinenwerbung (SEA, Search Engine Advertising, Google AdWords), SEM (Search Engine Marketing), Online Marketing, Google Texten (SEO-optimiertes Schreiben, Google-Texte) sowie Onpage- und Offpage-SEO samt Conversion- und Usability-Optimierung.

  |    |  
Wer nach „easy strawberry jam“ sucht, erwartet einfache Rezepte für Erdbeermarmelade. In den Daten des Rank-Tracking-Anbieters Nozzle zeigte Google stattdessen Ergebnisse zur TV-Serie „Easy“, während die AI Overview darüber weiterhin ein Marmeladenrezept lieferte. Eine Auswertung von 248 Millionen Suchergebnisseiten zeigt: Google berücksichtigt bei automatisierten Suchanfragen immer wieder nur ein einziges Wort der Suchanfrage.
Weiterlesen
  |    |  
Ein Gedanke pro Absatz, damit das Modell den Text leichter verarbeiten kann: Das ist eine gängige Empfehlung zur Optimierung von Inhalten für ChatGPT. David Konitzny, GEO-Forscher bei Peec AI, hat überprüft, wie ChatGPT Seiten tatsächlich in Abschnitte zerlegt. Seine Ergebnisse stellen diese Empfehlung infrage und verlagern den Fokus von der Absatzlänge auf die Relevanz für die Suchanfrage.
Weiterlesen
  |    |  
Microsoft stellt für Publisher und Content-Verantwortliche ein neues Planungstool für die KI-Suche bereit. Das Topics Portfolio in den Bing Webmaster Tools zeigt, in welchen Themenbereichen KI-Antworten eine Website zitieren, wie hoch die Nachfrage pro Thema ist und wie viele andere Websites dort auftauchen. Noch läuft die Funktion als Beta, mit einigen Einschränkungen.
Weiterlesen
  |    |  
Was bringt Unternehmen in die Antworten von ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews? Julian Dziki, Gründer der SEO-Agentur Seokratie, hat dazu mehr als 240 Quellen ausgewertet und 15 GEO-Faktoren nach der Stärke ihrer Belege sortiert. Das Ergebnis: Die am besten belegten Faktoren stammen aus dem klassischen SEO.
Weiterlesen
  |    |  
Wie lange dauert es, bis eine neue Seite in der Google-Suche erscheint? Auf der Google Search Central Live Deep Dive Europe in Barcelona, organisiert von Gary Illyes und Cherry Sireetorn Prommawin, präsentierte Google konkrete Durchschnittswerte dazu. Der Zeitrahmen reicht von wenigen Sekunden bis zu mehreren Monaten und zeigt, wo Website-Betreiber Geduld aufbringen müssen.
Weiterlesen
  |    |  
Seit dem 1. Oktober 2026 enthält Googles Leitfaden für hilfreiche Inhalte zwei neue Schwerpunkte. Google erklärt, was als „Main Content“ gilt und welche vier Merkmale die Qualitätsevaluatoren dabei bewerten. Das Unternehmen warnt zudem vor gefälschten Autorenangaben, die eine Seite als minderwertig kennzeichnen.
Weiterlesen
  |    |  
Wenn ChatGPT ein YouTube-Video abruft, erhält es einen Textausschnitt mit Titel, Kanaldaten und der vollständigen Videobeschreibung. Das Transkript fehlt. Folglich ist es in erster Linie die Beschreibung, die bestimmt, was ChatGPT über ein Video weiß und wie es das Video zu einer Suchanfrage einordnet.
Weiterlesen
  |    |  
Google AI Overviews zeigen Quellen nicht mehr nur in separaten Quellenkarten an. Laut Peec AI enthielten am 20. September über alle erfassten Märkte hinweg 26,19 Prozent der Antworten externe Links direkt im Text. In Deutschland lag der Anteil mit 14,5 Prozent deutlich niedriger.
Weiterlesen
  |    |  
Wer in der klassischen Google-Suche gut rankt, hat auch in den AI Overviews bessere Karten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter 131 Suchmaschinenexperten, die untersucht, welche Faktoren die Sichtbarkeit in Googles KI-Antworten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Sichtbarkeit in KI-Ergebnissen (GEO).
Weiterlesen
  |    |  
Google verändert seine Suchergebnisse in der EU, um den Anforderungen der EU-Kartellbehörden gerecht zu werden. Das Unternehmen selbst warnt vor den Folgen: Die Nutzererfahrung werde sich verschlechtern, und Unternehmen müssten mit höheren Kosten rechnen. Nach eigener Aussage handelt es sich dabei um den größten Qualitätsverlust in der 29-jährigen Geschichte der Google-Suche.
Weiterlesen
  |    |  
OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
Weiterlesen
  |    |  
Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
Weiterlesen
Kontakt
Leichte Sprache
crossmenu linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram