Neues Datenfeld verrät Wechsel zu Bing
David Konitzny macht auf der Plattform X auf einen Fund aufmerksam, der zeigt: OpenAI setzt bei ChatGPT verstärkt auf Suchergebnisse von Bing statt von Google.
Sichtbar wird das in den „content_references“, den internen Datenstrukturen, in denen ChatGPT die Quellen seiner Antworten hinterlegt. Konitzny demonstriert das Feld am Beispiel einer Anfrage zu Rasenmähern: Bei den einzelnen Webseiten, die ChatGPT zur Antwort heranzieht, taucht jeweils das Feld „result_source“ mit dem Wert „bing“ auf. Bislang blieb meist unklar, welche Suchmaschine ChatGPT für eine konkrete Antwort tatsächlich nutzt, dieses Feld liefert dafür einen direkten technischen Beleg.
Das lässt sich selbst überprüfen: In den Developer Tools des Browsers lässt sich das neue Feld „result_source“ gezielt suchen.
Was das für die Optimierung von KI-Sichtbarkeit bedeutet
Bislang stand Google im Mittelpunkt der meisten GEO-Strategien, da die Korrelation zwischen organischem Google-Ranking und ChatGPT-Zitationen gut belegt ist. Die Analyse des Netzwerk-Traffics zeigt jedoch, dass ChatGPT bei der Web-Suche auch auf Bing zurückgreift und damit ein zweiter Suchindex für die Quellenauswahl relevant wird. Wer nur auf Google optimiert, riskiert, einen relevanten Abrufkanal von ChatGPT zu übersehen. Als spezialisierte GEO-Agentur unterstützt seowerk Unternehmen dabei, diese Zusammenhänge zu verstehen und strategisch zu nutzen.
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Quellen:
David Konitzny auf X: https://x.com/DavidKonitzny/status/2073125813063712861



