
GEO-Interview bei Klassik Radio mit seowerk-GF Niko Steeb: Warum Sichtbarkeit in KI-Systemen entscheidend für den Erfolg von Unternehmen ist
Das Suchverhalten im Internet durchläuft derzeit den tiefgreifendsten Wandel seit dem Aufkommen der Suchmaschinen: Immer mehr Menschen, vom Verbraucher bis hin zu C-Level-Entscheidungsträgern im B2B-Bereich, nutzen KI-Assistenten wie ChatGPT, Google Gemini, Claude oder Perplexity für ihre täglichen Recherchen und Kaufentscheidungen.
Im Rahmen der Sendereihe Klassik Radio Spezial war der Geschäftsführer von seowerk, Niko Steeb, am Sonntag, 26. Juli 2026, als Experte zu Gast. Im Gespräch erläuterte er, was Generative Engine Optimization (GEO) bedeutet, wie Unternehmen ihre Sichtbarkeit im KI-Bereich überprüfen können und warum dieses Thema unbedingt auf Führungsebene Priorität erhalten muss.
1. Vom klassischen SEO zum GEO: ein grundlegender Wandel
Viele Jahre lang war die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) der Schlüssel zur digitalen Sichtbarkeit. Doch das Suchverhalten ändert sich rasant. Antworten werden nicht mehr mühsam in Linklisten gesucht, sondern direkt in Form von Zusammenfassungen und vorgefertigten Empfehlungen von KI-Systemen konsumiert.
„Relevante, umfassende Suchanfragen und gründliche Recherchen finden mittlerweile sehr häufig in KI-Systemen statt. Wir erleben hier eine echte Revolution, die wir gerade in Echtzeit mitverfolgen können.“
— Niko Steeb, Geschäftsführer von seowerk
Unternehmen, die in den Antworten und Empfehlungen der Sprachmodelle nicht erscheinen, werden für eine stetig wachsende Zielgruppe unsichtbar. GEO ist die Weiterentwicklung von SEO und sorgt für die präzise Platzierung und Verankerung von Marken, Produkten und Dienstleistungen in KI-Systemen.
Take 1
2. GEO: Das Drei-Säulen-Modell für KI-Sichtbarkeit bei seowerk
Um die nachhaltige Sichtbarkeit von Unternehmen in den Antworten und Übersichten der KI zu gewährleisten, verfolgt seowerk nach Angaben vom Steeb im Klassik Radio Interview einen ganzheitlichen Ansatz, der auf drei zentralen Säulen basiert:
- Technologie und strukturierte Daten: Optimierung der Website-Architektur und Implementierung von Schema-Daten (Schema.org), damit KI-Crawler die Unternehmensinhalte und den Produktkontext fehlerfrei lesen können.
- KI-zentrierte Inhalte: Erstellung und Aufbereitung von Inhalten mit klar definierten Fakten und Entitäten, die perfekt auf die Funktionsweise generativer Sprachmodelle abgestimmt sind.
- Externe Autorität und digitale PR: KI-Systeme überprüfen Aussagen auf der eigenen Website stets anhand externer Quellen im Internet. Durch gezielte Pressearbeit, Fachartikel, YouTube-Videos, Wikipedia-Einträge, Inhalte auf TikTok oder Advertorials wird die digitale Reputation der Marke gestärkt.
„Prompting bedeutet im Wesentlichen das Programmieren mit menschlicher Sprache. Deshalb spielt in unserem Team eine Linguistin eine zentrale Rolle. Sie entschlüsselt die Sprache und bereitet die Inhalte so auf, dass KI-Systeme sie zweifelsfrei verstehen.“
— Niko Steeb
Take 2
3. GEO ist eine Priorität auf Führungsebene: strategische Bedeutung für die Unternehmens-DNA
Ein zentraler Aspekt des Radioberichts war die strategische Tiefe von GEO. Da Sprachmodelle die Schlüsselkompetenzen und Alleinstellungsmerkmale eines Unternehmens erfassen müssen, reicht es nicht aus, GEO lediglich als eine nebensächliche Aufgabe des Marketings oder der IT zu betrachten.
GEO greift direkt in die Unternehmens-DNA ein. Daher empfiehlt seowerk, die Geschäftsleitung oder das Strategieteam von Beginn an eng in das GEO-Projekt einzubinden.
Take 3
4. Praktische Tipps im Klassik Radio von Niko Steeb: Wie mittelständische Unternehmen ihren GEO-Reifegrad testen können
Niko Steeb gab den Zuhörern von Klassik Radio konkrete Tipps, wie Unternehmen ihren aktuellen Stand testen und erste Schritte unternehmen können:
- Überprüfen Sie Ihren Status mithilfe von KI-Tools: Nutzen Sie Tools wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity und stellen Sie branchenspezifische Fragen (z. B. „Wer sind die wichtigsten Anbieter im Bereich Automobilzulieferer / Zahntechnik in Süddeutschland?“).
- Analysieren Sie den Wettbewerb: Prüfen Sie, welche Wettbewerber von den KI-Assistenten empfohlen werden und auf welche Quellen sich die KI bei dieser Auswahl stützt.
- Wählen Sie erfahrene Partner: Setzen Sie auf Agenturen mit langjähriger SEO-Erfahrung und prüfen Sie im Vorfeld, ob die Agentur selbst in KI-Systemen eine starke Sichtbarkeit aufweist.
Take 4
5. Ausblick: „Agentic Web“ als nächste Welle
Zum Abschluss des deutschlandweit ausgestrahlten Interviews von Klassik Radio richtete Niko Steeb den Blick in die Zukunft. Die nächste Entwicklungsstufe zeichnet sich bereits in Form des Agentic Web am Horizont ab: In Zukunft werden KI-Agenten autonom im Namen der Nutzer handeln; sei es beim privaten Einkauf im Online-Supermarkt oder bei B2B-Einkäufen von Rohstoffen und Industriegütern.
Wer heute mit Hilfe von GEO die Grundlagen für Sichtbarkeit im KI-Bereich und digitale Autorität legt, wird auch im Zeitalter autonomer KI-Agenten einen Schritt voraus sein.
Die vollständige Radiosendung von Klassik Radio mit Niko Steeb und seowerk ist als Audio-Stream sowohl direkt hier im Artikel auf seowerk.de als auch im Expertenbereich auf der Website von Klassik Radio verfügbar. Weitere Details und individuelle Beratung rund um Sichtbarkeit in KI-Systemen mittels GEO finden Sie auf der Webseite der GEO Agentur seowerk.


