Rückblick: Die Tactixx 2025 – ein Wendepunkt für Affiliate Marketing

Am vergangenen Dienstag fand die Tactixx 2025 in München statt, ein wegweisendes Event für die Affiliate-Marketing-Branche. Von der Registrierung und einem Networking-Frühstück bis hin zu tiefgehenden Diskussionen über die Zukunft des digitalen Marketings bot das Programm eine Fülle von spannenden Inhalten.
Die Veranstaltung mit 370 Teilnehmern wurde mit einer herzlichen Begrüßung durch Dimitrios Haratsis und René Roth eröffnet und setzte sich mit zahlreichen Keynotes und Sessions fort, die sich mit drängenden Fragen des digitalen Zeitalters beschäftigten.

Einige Highlights:

Publisher am Wendepunkt: „Monetarisieren oder marginalisieren?“

Arist von Harpe von der Hamburger Morgenpost stellte die essenzielle Frage für Publisher im GAFA-Zeitalter. Er präsentierte Lösungsansätze, wie traditionelle Medienhäuser durch Fokus auf digitales Wachstum, programmatische Werbung und die Nutzung ihrer starken Markenbekanntheit für direkten Traffic (immerhin 70 % bei der MoPo) erfolgreich sein können.

Tactixx 2025 - MoPo

Internationale Perspektiven auf Affiliate-Märkte - in 30 Slides um die Welt

Alexander Kube von Awin gewährte faszinierende Einblicke in die weltweiten Unterschiede der Märkte. Er zeigte auf, dass beispielsweise 90 % der Online-Einkäufe in Großbritannien mobil getätigt werden, während es in Italien nur 50 % sind. Zudem wurde der fortwährende Vormarsch von SHEIN und TEMU beleuchtet. Spannende Erkenntnisse, die die Diversität des globalen Affiliate-Marketings unterstreichen. Alexander hob auch die Dominanz von Cashback-, Loyalty- und Coupon-Seiten in Australien sowie den Einfluss von Influencern und TikTok-Livestreams in Südostasien hervor.

Tactixx 2025 - AWIN

Entlarvung von 10 Marketing-Mythen und der Einfluss von KI

Philipp Jähnel von Flix SE widerlegte gängige Marketing-Fehlannahmen und betonte, dass Attribution nicht gleich Inkrementalität bedeutet. Er hob zudem hervor, wie wichtig es ist, ein First-Mover in Bezug auf AI zu sein, sowie die Notwendigkeit menschlichen Denkens neben der KI. Diese ersetzt keine Kreativität!

AI-Hacks: Wie KI die Arbeitsweise von Publishern verändert

Jonas Schulze Dieckhoff & Anke Sygulka von Urlaubstracker demonstrierten, wie KI die Inhaltserstellung und Monetarisierung für Publisher optimieren kann, und betonten effektive Prompting-Techniken. Dies unterstreicht, wie KI-Prozesse von der Recherche bis zur Monetarisierung transformiert werden und welche praktischen Tools bereits jetzt eingesetzt werden können. Wichtig zu erwähnen, dass die Texterstellung weiterhin durch Reise-Experten vorgenommen wird. Durch die clevere Integration von KI in bestehende Prozesse lassen sich Ressourcen einsparen.

Tactixx 2025 - Urlaubstracker

Influencer Marketing 2025: Evolution von Reichweite zu Performance

Markus Kellermann präsentierte Erkenntnisse aus dem Influencer Trend Report 2025, die auf erhöhte Budgets und Umsatzwachstumserwartungen im Influencer Marketing hindeuten. Er betonte die Bedeutung von Authentizität, Transparenz und den zunehmenden Einsatz von Nano- und Mikro-Influencern sowie die Integration von KI in Kampagnen.

Jeanette Okwu von BEYONDinfluence vertiefte dies, in ihrem Vortrag „Influencer Marketing / Creator Economy 2025: Zwischen Performance, Brand und Glaubwürdigkeit“, indem sie die Entwicklung des Influencer Marketings zu einem datengetriebenen, leistungsorientierten Kanal hervorhob, mit Fokus auf realistische Messung, klare KPIs und Integration in Affiliate-Strukturen.

Des Weiteren umfasste das Programm mehrere Workshop-Slots, in denen Themen wie die Unabhängigkeit von großen Plattformen, smarte Publisher-Kooperationen, innovative Provisionsmodelle und das Verständnis von Konsumentenverhalten behandelt wurden. Spätere Sessions widmeten sich dem transformativen Einfluss von Generativer KI auf Marketingstrategien und wie KI den Workflow für Publisher verändert. Ein Verlags-Panel am Nachmittag diskutierte, wie Verlage ihre Performance-Strategien neu ausrichten.

Die Veranstaltung unterstrich, dass die Landschaft des Affiliate-Marketings sich rasant entwickelt und technisches Fachwissen, Marktkenntnisse und kreative Ansätze für den Erfolg erfordert. Auch die vielfältigen Networking-Möglichkeiten wie die Affiliate NetworkxX im Airbräu trugen maßgeblich zum Wert der Veranstaltung bei.

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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs und Content-Plattformen haben sich mit der Verbreitung KI-basierter Suchfunktionen (wie Google AI Overviews und AI Mode) grundlegend verändert. Die rein mechanischen SEO-Taktiken der Vergangenheit, wie das sture Anstreben einer hohen Wortzahl, das Anhäufen von Schlüsselwörtern oder die künstliche Aktualisierung von Daten („Fake Freshness“), verlieren zunehmend an Wirksamkeit.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity stützen sich bei der Generierung von Antworten auf ein strukturiertes Verständnis von Entitäten. Daher reicht es im Zeitalter der KI für Unternehmen nicht mehr aus, sich nur anhand von Schlüsselwörtern zu positionieren – was wirklich zählt, ist, wie genau KI-Systeme die eigene Marke, die Produkte und die Kernkompetenzen als eigenständige Entität erfassen und klassifizieren.
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Die auf ChatGPT basierende Werbeplattform erhält ein umfassendes Update, das Werbetreibenden mehr Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihrer Kampagnen bieten soll. OpenAI erweitert das System speziell für leistungsorientierte Werbetreibende und führt wichtige Funktionen ein, die aus etablierten Werbenetzwerken bekannt sind.
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Bei der Erstellung von Inhalten mithilfe künstlicher Intelligenz stehen viele Unternehmen vor dem Problem wiederkehrender manueller Korrekturen. Oft müssen Redakteure dieselben stilistischen, inhaltlichen oder strukturellen Fehler mehrfach korrigieren. Ein systematischer Ansatz zur Lösung dieses Problems sind KI-basierte Content-Workflows, die sich selbst aufrechterhalten und optimieren und auf geschlossenen Feedbackschleifen basieren.
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Eine Adressänderung im Google-Business-Profil (GBP) zählt zu den heikelsten Eingriffen im Bereich des lokalen SEO. Obwohl ein Umzug oder eine Korrektur der Standortdaten aus organisatorischer Sicht oft notwendig ist, führt die Adressänderung in der Praxis häufig zu unerwarteten Ranking-Einbußen oder wiederholten Verifizierungsprozessen.
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