Geschichte der KI – Teil 20

Transformer Architektur und die Generative Revolution (2017 bis heute)

Nachdem Deep Learning durch Big Data und GPUs in den 2000er Jahren die Bilderkennung revolutioniert hatte, stand der nächste große Durchbruch im Bereich der Sprachverarbeitung und der Generativen KI bevor. Die KI war nun in der Lage, Muster zu erkennen. Der nächste Schritt war die Fähigkeit, kohärente, sinnvolle und menschenähnliche Inhalte zu erzeugen. Der Schlüssel zu dieser generativen Revolution lag in einer einzigen, eleganten neuronalen Architektur, die 2017 veröffentlicht wurde.

Die Geschichte der KI ist ein über Jahrtausende gewebter Teppich, der von Mythen, Magie und mechanischer Präzision durchzogen ist. Es ist eine fortlaufende Erzählung, die bis heute spannend ist und deren neuestes Kapitel gerade jetzt mit rasanten Entwicklungen fortgeschrieben wird. 

Wir, die GEO Agentur seowerk GmbH, machen unsere Kunden in diesen neu entstehenden KI Systemen sichtbar.

Die Schwäche der RNNs

In den frühen Jahren des Deep Learning dominierten Recurrent Neural Networks (RNNs) und ihre Varianten (LSTMs, GRUs) die Verarbeitung sequenzieller Daten wie Sprache. RNNs verarbeiteten Wörter nacheinander, behielten einen internen Zustand (Gedächtnis) bei und nutzten diesen, um das nächste Wort vorherzusagen.

RNNs hatten jedoch zwei große Schwächen:

  • Vergessen des Kontextes: Bei sehr langen Sätzen oder Dokumenten verloren RNNs oft den Kontext der weit zurückliegenden Wörter (Long Term Dependency Problem).
  • Keine Parallelisierbarkeit: Da jedes Wort nacheinander verarbeitet werden musste, konnten RNNs die Vorteile der parallelen GPU Architektur nicht voll ausschöpfen, was das Training großer Modelle verlangsamte.

Der Transformer Algorithmus

Im Jahr 2017 veröffentlichten Forscher von Google in einem bahnbrechenden Paper mit dem Titel "Attention Is All You Need" die Transformer Architektur. Der Transformer löste beide Probleme auf elegante Weise.

Der Kern des Transformers ist der sogenannte Aufmerksamkeitsmechanismus (Attention Mechanism).

  • Funktionsweise: Anstatt Wörter sequenziell zu verarbeiten, erlaubt der Attention Mechanismus dem Modell, direkt die Relevanz jedes anderen Wortes im Satz für das gerade verarbeitete Wort zu bewerten. Das Modell "weiß" sofort, welche Wörter im Kontext am wichtigsten sind, unabhängig davon, wie weit sie entfernt sind.
  • Parallelisierung: Da die gesamte Eingabesequenz auf einmal verarbeitet wird, konnte der Transformer die Leistung von GPUs vollständig nutzen. Das Training wurde massiv beschleunigt und ermöglichte die nächste Generation von KI Modellen.

Die Geburt der Large Language Models (LLMs)

Der Transformer war die fehlende Zutat, um die riesigen Datenmengen des Internets und die Rechenleistung der GPUs optimal zu nutzen. Die Folge war die Entstehung der Large Language Models (LLMs), die auf dieser Architektur basieren:

  • BERT (Bidirectional Encoder Representations from Transformers): Von Google entwickelt, revolutionierte es die Sprachverständnisaufgaben, indem es den Kontext von Wörtern in beide Richtungen lernte.
  • GPT (Generative Pre trained Transformer): Von OpenAI entwickelt, wurde GPT zum Prototyp der Generativen KI. Diese Modelle wurden auf gigantischen Textkorpora trainiert, um das nächste Wort in einer Sequenz vorherzusagen. Diese einfache Aufgabe führte zu einer überraschenden Fähigkeit, kohärente, kontextuell genaue und kreative Texte zu generieren.

Die generative Revolution

Die Transformer Modelle ermöglichten es der KI erstmals, nicht nur zu klassifizieren (Deep Learning), sondern auch zu erschaffen (Generative AI). Die Auswirkungen sind weitreichend:

  • Textgenerierung: LLMs wie ChatGPT machten KI für die breite Öffentlichkeit zugänglich.
  • Generative Kunst: Ähnliche Architekturen wurden auf visuelle Daten angewandt und führten zu Text zu Bild Modellen wie DALL-E und Midjourney.

Die generative Revolution hat das Potenzial der KI in den Augen der Öffentlichkeit fundamental verändert. Die KI ist nicht mehr nur ein Werkzeug zur Mustererkennung, sondern ein kreativer Partner und eine produktive Kraft, die in nahezu alle Bereiche der Wirtschaft und des Lebens eingreift. Der Weg ist geebnet für die letzte große Herausforderung: die Künstliche Allgemeine Intelligenz.

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OpenAI hat seinen Datensatz zur ChatGPT-Nutzung aktualisiert, und die Zahlen sind für alle relevant, die Sichtbarkeit in der Suche verantworten. 48 Prozent der Nachrichten sind Fragen, wie man sie klassisch an Google stellt, von Faktenwissen über Produkte bis hin zu Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Gleichzeitig recherchieren Nutzer im Job deutlich häufiger nach Waren, Dienstleistungen und Preisen.
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Wer nach „easy strawberry jam“ sucht, erwartet einfache Rezepte für Erdbeermarmelade. In den Daten des Rank-Tracking-Anbieters Nozzle zeigte Google stattdessen Ergebnisse zur TV-Serie „Easy“, während die AI Overview darüber weiterhin ein Marmeladenrezept lieferte. Eine Auswertung von 248 Millionen Suchergebnisseiten zeigt: Google berücksichtigt bei automatisierten Suchanfragen immer wieder nur ein einziges Wort der Suchanfrage.
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Ein Gedanke pro Absatz, damit das Modell den Text leichter verarbeiten kann: Das ist eine gängige Empfehlung zur Optimierung von Inhalten für ChatGPT. David Konitzny, GEO-Forscher bei Peec AI, hat überprüft, wie ChatGPT Seiten tatsächlich in Abschnitte zerlegt. Seine Ergebnisse stellen diese Empfehlung infrage und verlagern den Fokus von der Absatzlänge auf die Relevanz für die Suchanfrage.
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Microsoft stellt für Publisher und Content-Verantwortliche ein neues Planungstool für die KI-Suche bereit. Das Topics Portfolio in den Bing Webmaster Tools zeigt, in welchen Themenbereichen KI-Antworten eine Website zitieren, wie hoch die Nachfrage pro Thema ist und wie viele andere Websites dort auftauchen. Noch läuft die Funktion als Beta, mit einigen Einschränkungen.
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Was bringt Unternehmen in die Antworten von ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews? Julian Dziki, Gründer der SEO-Agentur Seokratie, hat dazu mehr als 240 Quellen ausgewertet und 15 GEO-Faktoren nach der Stärke ihrer Belege sortiert. Das Ergebnis: Die am besten belegten Faktoren stammen aus dem klassischen SEO.
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Wie lange dauert es, bis eine neue Seite in der Google-Suche erscheint? Auf der Google Search Central Live Deep Dive Europe in Barcelona, organisiert von Gary Illyes und Cherry Sireetorn Prommawin, präsentierte Google konkrete Durchschnittswerte dazu. Der Zeitrahmen reicht von wenigen Sekunden bis zu mehreren Monaten und zeigt, wo Website-Betreiber Geduld aufbringen müssen.
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Seit dem 1. Oktober 2026 enthält Googles Leitfaden für hilfreiche Inhalte zwei neue Schwerpunkte. Google erklärt, was als „Main Content“ gilt und welche vier Merkmale die Qualitätsevaluatoren dabei bewerten. Das Unternehmen warnt zudem vor gefälschten Autorenangaben, die eine Seite als minderwertig kennzeichnen.
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Wenn ChatGPT ein YouTube-Video abruft, erhält es einen Textausschnitt mit Titel, Kanaldaten und der vollständigen Videobeschreibung. Das Transkript fehlt. Folglich ist es in erster Linie die Beschreibung, die bestimmt, was ChatGPT über ein Video weiß und wie es das Video zu einer Suchanfrage einordnet.
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Google AI Overviews zeigen Quellen nicht mehr nur in separaten Quellenkarten an. Laut Peec AI enthielten am 20. September über alle erfassten Märkte hinweg 26,19 Prozent der Antworten externe Links direkt im Text. In Deutschland lag der Anteil mit 14,5 Prozent deutlich niedriger.
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Wer in der klassischen Google-Suche gut rankt, hat auch in den AI Overviews bessere Karten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter 131 Suchmaschinenexperten, die untersucht, welche Faktoren die Sichtbarkeit in Googles KI-Antworten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Sichtbarkeit in KI-Ergebnissen (GEO).
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