Was sind die Trends in der Corona-Krise?

In Zeiten der Corona-Krise muss sich die Gesellschaft in vielen Bereichen umgewöhnen. Viele Arbeitnehmer arbeiten im Home Office oder sind ganz zu Hause. Die Menschen bleiben in ihren eigenen vier Wänden – da kann es einem schon einmal langweilig werden. Viele Deutsche suchen sich nun neue Beschäftigungen. Gerade die Dienstleistungen, die sie im Moment nicht wahrnehmen können, vermissen sie am meisten und suchen Alternativen. Deshalb ist es umso interessanter, einen Blick auf die aktuellen Trends zu werfen – denn Not macht erfinderisch!

Was wird am meisten gegoogelt – die Google Trends

Jeder Smartphone Nutzer googelt im Durschnitt 3,4 Mal am Tag. Während der Corona-Krise sind die Zahlen gestiegen. In Deutschland stieg die durchschnittliche Smartphone-Nutzung am Tag auf 2,3 Stunden, in China sogar auf 5 Stunden. Ein Blick in Google Trends zeigt, wonach Nutzer neuerdings gerne suchen. Der Service von Google stellt die Anzahl eines eingegebenen Suchbegriffs zu einem bestimmten Thema in einer Zeitachse dar. Die Häufigkeit der Eingabe wird außerdem in Relation zum gesamten Suchvolumen gesetzt. So wird das Augenmerk der User ausgedrückt und es können Prognosen zum jeweiligen Thema getroffen werden. Bei uns gibt’s spannende Einblicke, was aktuell online gefragt ist.

Google Trends: Die Devise lautet „selber machen“!

Besonders beliebt ist es, Dinge wieder selbst zu tun. Da beispielsweise die Frisörsalons momentan geschlossen bleiben, stehen viele Kunden vor dem Problem, was sie mit ihrer Haarpracht anfangen sollen. Einige sind geduldig und warten ab, bis die Salons wieder geöffnet haben, um ihren Frisör zu unterstützen. Andere, gerade Männer, die regelmäßig zum Frisör gehen, tun sich dabei eher schwer. Die Google Trends-Abfrage für den Suchbegriff „Haare selbst schneiden“ im unteren Screenshot zeigt, dass es manche wohl nicht mehr bis zur Aufhebung der Ausgangssperre aushalten.

Leere Klopapier-Regale und Klorollen-Memes überfluten die sozialen Netzwerke: Da der ein oder andere sicher selbst schon vor dem leeren Supermarkt-Regal stand, werden die Leute erfinderisch. Wie man Toilettenpapier selbst macht, wollten bereits Ende September 2019 einige Leute von Google wissen. Die Halloween-Scherze mit selbstgemachtem Klopapier sind im März 2020 jedoch nicht der Grund für den Anstieg der Suchanfragen. Auch „Alternative zu Klopapier“ wird nun öfter gesucht als sonst. Der sprunghafte Anstieg der Popularität von „Bidet“ stellt beide Klopapieralternativen in den Schatten. Vielleicht wird das französische Sitzwaschbecken ja das neue Lieblingsteil der Deutschen?

Auch Hausarbeiten sind bei den Anfragen vorne mit dabei

Beschäftigungsmöglichkeiten werden gerne gesucht: Eine weitere Analyse in Google Trends hat ergeben, dass der Suchbegriff „Fenster putzen“ seit Anfang März ziemlich an Anfragen gewonnen hat. Viele, die jetzt zu Hause sind, versuchen wohl die Zeit mit nützlichen Dingen totzuschlagen. Die Suchanfragen zeigen: Nicht jeder weiß, wie Fenster putzen geht – ob das wohl an den sprichwörtlichen zwei linken Händen der Bürohengste und Home-Office-Helden liegt?

Was ist jetzt wichtig? In Verbindung bleiben

 

Video-Chat-Dienste oder Plattformen für Videokonferenzen sind derzeit gefragter denn je: Viele Nutzer scheinen ihren alten Skype-Account zu reaktivieren. Einige nutzen Zoom für Videokonferenzen, während Microsoft Teams oder Slack nur einen schwachen Anstieg zu verzeichnen haben.

Puzzle: das Synonym für lange Stunden zu Hause

Puzzeln gehört nach wie vor zu den Klassikern, um viel Zeit in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die Mehr-Zeit bringt User auch dazu, Ihre eigenen Ziele höher zu stecken: So werden statt 500-Teile-Puzzles jetzt gerne 1000-Teile-Puzzles gesucht. Die 5000-Teile-Puzzles sind für einige dann wohl doch wieder eine Nummer zu groß. Motiviert für mehr! Die Suchanfragen zu Puzzles zeigen außerdem: Obwohl oder gerade weil viele Deutsche nun Zeit zu Hause verbringen, suchen Sie im Internet nach Zeitvertreib, nach Produkten und Dienstleistungen.

Kunden trotz Ausgangssperre erreichen? Suchmaschinenwerbung hilft!

Suchmaschinenwerbung wirkt dreifach

Ob Zeitvertreib oder Notwendiges: Viele Menschen suchen nun via Google, was Sie nicht in Kaufhäusern finden. Suchmaschinenwerbung (SEA) nutzt dieses neue Online-Potential, denn die Kampagnen lassen sich schnell erstellen und flexibel auf den aktuellen Bedarf der Kunden zuschneiden. Anzeigen in den Suchergebnissen von Google werden dabei nur ausgespielt, wenn Nutzer tatsächlich nach dem entsprechenden Keyword suchen. So sehen nur Kunden die Anzeigen, die auf der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen sind.

 

Denken Sie daran: Nicht nur Krisengewinner profitieren von der aktuellen Lage. Gerade jetzt zeigen sich Anreize und Chancen für Unternehmen, die keine Reinigungsmittel oder Hygieneartikel im Sortiment haben. Sprechen Sie mit uns über die Möglichkeiten gezielter Online-Werbung.

 

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