ChatGPT für SEO-Content nutzen

ChatGPT, die Sprach-KI, die alle bisherigen Chatbots in den Schatten stellt, ist gerade überall Thema. Auf einfache Anweisungen oder Fragen in natürlicher Sprache spuckt ChatGPT Informationen, Texte, Code und Witze aus. Auch in unserer SEO-Redaktion ist ChatGPT ein heißes Thema. Übernimmt die AI bald das SEO-Content-Marketing? Wir haben es getestet: Hier kommen unsere 11 Tipps, wie du mit ChatGPT SEO-Content erstellst. Außerdem läuft auf unserem Blog gerade ein Experiment mit einem von ChatGPT erzeugten Artikel. Mehr dazu erfährst du am Ende dieses Beitrags.

 

10+1 Anwendungen, wie ChatGPT bei der Erstellung von SEO-Content hilft

Seit November 2022 ist ChatGPT als Forschungsvorschau für die Öffentlichkeit zugänglich. Alle, die einen OpenAI-Account eröffnen, können das Sprachmodell bereits verwenden. Grundlegend gesagt, führt ChatGPT Befehle aus, die du in der Kommandozeile eingibst. Je genauer du die Anweisungen bzw. Prompts formulierst, desto besser wird das Ergebnis. Da es sich um ein Dialog-Modell handelt, ist auch weiteres Finetuning möglich, wenn die Antwort noch nicht deinen Vorstellungen entspricht. Die KI unterstützt bei der Recherche, ganze SEO-Texte schreiben kann sie aber noch nicht. Qualität und Inhalt entsprechen zumindest noch nicht unseren Standards für SEO-Content. Wir haben verschiedene Möglichkeiten getestet: Was ChatGPT kann und wo die Grenzen liegen, liest du in diesem Artikel.

1. Meta-Angaben von ChatGPT erstellen lassen

ChatGPT weiß, was Meta-Angaben sind, und erzeugt schnell unique Meta-Angaben für bestimmte Seiten. Bestimmte Keywords individualisieren das Ergebnis.

Von ChatGPT erstellte Meta-Angaben für die seowerk Startseite

Im ersten Versuch haben Title und Description zu viele Zeichen und werden darum von Google wahrscheinlich nicht ausgespielt werden. Diese Beschränkung braucht ChatGPT also als Anweisung. Es geht auch noch effizienter, wenn du Meta-Angaben für mehrere Seiten anforderst.

Meta-Angaben von ChatGPT mit mehreren URLs in einer Anfrage

Die erzeugten Meta-Angaben sollten immer nochmal gecheckt werden. Hier sind trotz Zeichenbegrenzung die Meta-Title zu lang. Daran sind die Emojis und Satzzeichen schuld, die ChatGPT anders wertet als Google. Entweder müssen die Title also nochmal händisch gekürzt werden, oder du gibst eine noch geringere Zeichenanzahl an, um auf Nummer sicher zu gehen.

2. Keywordideen: Keyword-Recherche mit ChatGPT

Eine Keyword-Analyse ersetzt ChatGPT (noch) nicht. Die KI kann aber Keywords zu einem bestimmten Thema vorschlagen und somit neue Inspiration für deine Keyword-Recherche liefern.

Keywordrecherche mit ChatGPT - Eine Methode zur Optimierung von Suchmaschinen

3. Alt-Tags & Dateinamen für Bilder von ChatGPT erstellen lassen

Guter Content besteht nicht nur aus Text. Für Bilder-SEO sind Alt-Tags und aussagekräftige Dateinamen wichtig. Diese Arbeit kann ChatGPT für dich übernehmen. Bilder können nicht im Chat hochgeladen werden. Stattdessen kannst du der KI das Thema nennen.

Beispiel für Alt-Tags, Bilder-Title und Dateinamen, erstellt von ChatGPT

4. Rechtschreibung & Grammatik korrigieren

Kopiere einen Text, den du auf Rechtschreibung und Grammatik prüfen lassen willst, in den Chat. ChatGPT korrigiert Fehler und du erhältst einen orthografisch korrekten Text.

Beispiel für Rechtschreib- und Grammatikkorrektur durch ChatGPT

5. Themenfindung & Nutzerfragen von ChatGPT vorschlagen lassen

Hast du ein grobes Thema, zu dem du einen Blog-Artikel oder einen Ratgeber verfassen willst, kann ChatGPT dir interessante Unterthemen und häufige Nutzerfragen liefern.

Themenfindung mithilfe von ChatGPT zum Thema künstliche Intelligenz
Vorgeschlagene Nutzerfragen zum Thema künstliche Intelligenz von ChatGPT

6. Fließtext in Bullet Points verwandeln

UX-Writing: Die Nutzerfreundlichkeit eines bestehenden Textes kannst du mithilfe von ChatGPT auf Knopfdruck verbessern, indem du einen Textabschnitt in Stichpunkten zusammenfassen lässt.

7. Fettungen

Auch Fettungen sind für die Lesbarkeit vorteilhaft und erlauben das Querlesen. Füge einen bestehenden Text bei ChatGPT ein und lass die AI die Fettungen einfügen.

8. FAQs erstellen

FAQs bieten den Lesenden schnell Informationen und Antworten auf die wichtigsten Fragen. Außerdem verbessern sie die Sichtbarkeit in den SERPs, wenn sie von Google ausgespielt werden. ChatGPT findet nicht nur passende FAQs für dich und formuliert auch die Antworten darauf, die KI kann auch die strukturierten Daten erstellen, sodass du die FAQs nur noch einpflegen musst.

9. Tabellen erstellen

Hast du viele Daten und Informationen zu verschiedenen Themen und Produkten, kann ChatGPT diese in Tabellen ordnen. Du kannst bei allen Anfragen, die du an ChatGPT stellst, auch anweisen, dass du die Antwort in Tabellenform wünscht.

10. Vorteile & Nachteile auflisten

Gerade bei Ratgebertexten und Vergleichen bieten aufgelistete Vor- und Nachteile eine schnelle Übersicht und überzeugen viele Lesende davon, sich den gesamten Text anzuschauen.

11. Bonus: unique Bilder erstellen mit Dall-E

Ein einfacher und unkomplizierter Weg, einzigartige und kostenlose Bilder zur Anreicherung deines Contents zu kreieren, ist Dall-E. Der Bildgenerator stammt ebenfalls aus dem Hause OpenAI und basiert auf künstlicher Intelligenz. So wie bei ChatGPT reicht eine einfache oder detailliertere Anweisung, und du erhältst passende Bilder, die deinen Content visuell unterstreichen.

Fazit: Macht ChatGPT die SEO-Redaktion überflüssig?

ChatGPT basiert auf Content. Die KI wurde mit Millionen von Zeitungsartikeln, Webseiten und wissenschaftlichen Papern gefüttert und stellt laut den Entwickler:innen auch selbstständig Zusammenhänge her. In Hinblick auf SEO-Content kann ChatGPT Aufgaben erleichtern, Inspiration liefern und gerade Fleißaufgaben wie Meta-Angaben oder Tags übernehmen. Die richtigen Befehle sind dabei ausschlaggebend fürs Ergebnis. An die Qualität und Kreativität von Menschen kommt die künstliche Intelligenz aber noch nicht heran. Alles, was ChatGPT erzeugt, muss auf jeden Fall nochmal auf Korrektheit geprüft werden.

Experiment: Ganze Texte erstellen lassen von ChatGPT

Wir wollen es noch genauer wissen und stellen ChatGPT auf die Probe: Die KI soll einen Blogbeitrag für uns verfassen, den wir kaum überarbeitet hochladen. Auch die Meta-Angaben lassen wir ChatGPT erstellen. Dann beobachten wir, wie dieser Beitrag im Laufe der nächsten Monate performt. Hat ChatGPT eine Chance gegen unsere Content-Redaktion?

Für ein optimales Ergebnis benötigt ChatGPT genaue Befehle, um einen guten, seo-optimierten Blogbeitrag erzeugen zu können. Diese Angaben müssen im Prompt gemacht werden:

  • Textsorte, Thema & Textlänge
  • Hauptkeyword, Sekundärkeywords, Tertiärkeywords (Suchumfeld)
  • Zielgruppe & Ansprache
  • Struktur mit Zwischenüberschriften, die Keywords enthalten
  • interne Verlinkungen

So sieht unsere Anweisung an ChatGPT für einen seo-optimierten Blogbeitrag zum Thema "Schreibtipps" aus:

Full Disclosure: Weil der Bot die Texterstellung mitten im Satz beendet hat, haben wir noch diese Anweisung hinterhergeschoben:

Das Ergebnis unseres Experiments findest du hier: Schreibtipps für Texter:innen und Content Creator. ChatGPT hat nicht alle Anweisungen umgesetzt und auch nach mehrfachen Versuchen keine Fettungen im Text eingebaut. Wir haben den Text trotzdem so online gestellt, wie ChatGPT ihn erzeugt hat, ohne weitere Optimierungen oder Anpassungen. Nur die Links haben wir so gesetzt, wie ChatGPT es vorgeschlagen hat. In den nächsten Wochen und Monaten wollen wir dann beobachten, wie sich der Beitrag schlägt.

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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs und Content-Plattformen haben sich mit der Verbreitung KI-basierter Suchfunktionen (wie Google AI Overviews und AI Mode) grundlegend verändert. Die rein mechanischen SEO-Taktiken der Vergangenheit, wie das sture Anstreben einer hohen Wortzahl, das Anhäufen von Schlüsselwörtern oder die künstliche Aktualisierung von Daten („Fake Freshness“), verlieren zunehmend an Wirksamkeit.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity stützen sich bei der Generierung von Antworten auf ein strukturiertes Verständnis von Entitäten. Daher reicht es im Zeitalter der KI für Unternehmen nicht mehr aus, sich nur anhand von Schlüsselwörtern zu positionieren – was wirklich zählt, ist, wie genau KI-Systeme die eigene Marke, die Produkte und die Kernkompetenzen als eigenständige Entität erfassen und klassifizieren.
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Die auf ChatGPT basierende Werbeplattform erhält ein umfassendes Update, das Werbetreibenden mehr Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihrer Kampagnen bieten soll. OpenAI erweitert das System speziell für leistungsorientierte Werbetreibende und führt wichtige Funktionen ein, die aus etablierten Werbenetzwerken bekannt sind.
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Bei der Erstellung von Inhalten mithilfe künstlicher Intelligenz stehen viele Unternehmen vor dem Problem wiederkehrender manueller Korrekturen. Oft müssen Redakteure dieselben stilistischen, inhaltlichen oder strukturellen Fehler mehrfach korrigieren. Ein systematischer Ansatz zur Lösung dieses Problems sind KI-basierte Content-Workflows, die sich selbst aufrechterhalten und optimieren und auf geschlossenen Feedbackschleifen basieren.
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Eine Adressänderung im Google-Business-Profil (GBP) zählt zu den heikelsten Eingriffen im Bereich des lokalen SEO. Obwohl ein Umzug oder eine Korrektur der Standortdaten aus organisatorischer Sicht oft notwendig ist, führt die Adressänderung in der Praxis häufig zu unerwarteten Ranking-Einbußen oder wiederholten Verifizierungsprozessen.
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