Wer profitiert von einer barrierefreien Website?

Designer gestalten für den Durchschnitt, um eine größtmögliche Zielgruppe abzudecken. 2018 waren in Bayern etwa 15% der 13 Millionen Einwohner als behindert anerkannt. Dieser beachtliche Anteil wird oft vernachlässigt, sodass viele Onlineshops und andere Internetseiten für sie schlecht bis gar nicht nutzbar sind. Mitunter sind auch diejenigen benachteiligt, die temporär eingeschränkt sind, durch eine verletzte Hand oder weil sie ein Kind auf dem Arm haben. Aber auch weitestgehend gesunde Personen, wie unerfahrene oder ältere Nutzer, profitieren von einer möglichst barrierefreien Bedienung.

Eine ideale Website sollte ohnehin einfach und intuitiv sein. Besonders wichtig ist dies für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung oder Lernbehinderung. Einfache Sprache und leicht verständliches Bedienen ohne viel Vorwissen haben zu müssen, erleichtert es auch älteren Kunden. Käufe sollten in wenigen Klicks zu tätigen sein, um niedrige Konzentrationslevel nicht auszureizen. Generell sollte Effizienz und Bequemlichkeit an oberster Stelle stehen. Die Möglichkeit des Kunden, in „Einbandstraßen“ zu landen, muss minimiert werden. Gleichzeitig muss darauf geachtet werden, dass eine hohe Fehlertoleranz besteht. Die Content Hierarchie muss klar dargestellt sein. Wichtige Informationen und Eingabefelder müssen visuell gekennzeichnet werden, um als solche wahrgenommen zu werden. Einfache Animationen können dem Nutzer visuell signalisieren, dass eine ausgeführte Aktion unter anderem erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist.

Visuelle Behinderung bedeutet teilweise bis gänzliche Beeinträchtigung der Farb- oder Kontrastwahrnehmung. Dem muss entgegen gewirkt werden, indem laut dem Web Content Accessibility Guidelines auf einem Kontrastverhältinis von mindestens 4,5:1 zwischen Text und Hintergrund geachtet wird. Des Weiteren ist es auch aus Sicht der Suchmaschinen Optimierung äußerst sinnvoll, Bilder und anderem visuellen Content mit einen Alt-Text, also einer knappen Beschreibung zu versehen. Beim Coden der Seiten ist es extrem wichtig, die richtigen HTML Tags bei Überschriften, Text und weiteres zu nutzen. Dies resultiert nicht nur in einer sauberen Programmierung, sondern dadurch vereinfacht man Screenreader Software das verständliche Auslesen.

Bildschirm mit html Code
Listen sollten als Listen und nicht als Layout genutzt werden, um Screen Reader nicht zu verwirren. Das Einhalten von Headings-Rangen hilft dem Leser beim verstehen der Content Hierarchie.
Das Stark Plugin bei Adobe XD misst Kontrast und kann Farbblindheit simulieren.

Bei Gehörlosigkeit oder reduzierte Wahrnehmung von Geräuschen wird Videomaterial durch Untertitel verständlich gemacht. Youtube (YouTube-Kanal pushen) versieht Videos mit automatischem Text, welcher oft sehr genau ist.

Ausschnitt eines Youtube Videos mit Fokus auf den Untertitel.
Youtube ergänzt seine Videos mit Live-Untertiteln.

Motorische Beeinträchtigung wie die Schwierigkeit beim Bewegen von Körperteilen oder Schwierigkeiten bei feinmotorischen, präzisen Bewegungen erschweren das genaue Bedienen einer Maus oder Tastatur. Websites sollten deshalb leicht mit der Tab- oder den Navigationstasten auf der Tastatur zu handhaben sein. Das fokussierte Element sollte dabei klar als dieses zu erkennen sein. Angemessene Größe und Platz für den Gebrauch sorgen für Nutzbarkeit, egal welche Größe, Bewegungsfreiheit oder Haltung der User hat.

Websites sollten allein durch das betätigen der "Tab"-Taste zu navigieren sein.

Es wird geschätzt, das etwa 5% aller Menschen einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall erleiden. Sie werden auch flackerndes Licht hervorgerufen. Darum ist es außerordentlich wichtig, verantwortungsvoll mit seiner Content-Wahl umzugehen. Elemente, die mehr als dreimal pro Sekunde „flackern“ begünstigen solche Anfälle. Wenn nicht anders möglich, sollte darauf geachtet werden, dass der Kontrast niedrig gehalten wird und ungesättigte Farben genutzt werden.

Onlineshops und andere Websites für eine so große Gruppe besser zugänglich zu machen bedeutet zwar einen leicht erhöhten Aufwand bei der Erstellung, bringt aber immense Vorteile mit sich.
Die Gesellschaft wird älter, so auch viele Kunden von Unternehmen. Sie also durch einen verbessertes Design und User Experience zu unterstützen resultiert in ein größeres Publikum und bessere Usability für alle.
Und um all das bestmöglich umzusetzen, unterstützt sie ihr Team von seowerk. Wir sorgen dafür, dass Ihre Seite für wirklich jeden zugänglich ist.

Quellen

https://www.rehadat-statistik.de/statistiken/behinderung/regionale-statistiken/bayern-strukturstatistik-sgb-ix/

https://www.epilepsie-vereinigung.de/krankheitsbild/

https://www.w3.org/Translations/WCAG20-de/

https://www.medium.com

https://www.epilepsie-vereinigung.de/epilepsie/krankheitsbild/haufigkeit/


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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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