In diesem Blogbeitrag werfen wir einen genauen Blick auf Canva und beleuchten sowohl seine Stärken als auch die Bereiche, in denen es für Canva herausfordernd wird, mit der Kreativität und Expertise erfahrener Designer:innen mitzuhalten. Erfahre, ob das Programm tatsächlich das Potenzial hat, einen professionellen Designer vollständig zu ersetzen, oder ob es bestimmte Grenzen gibt.

I. Die Vorzüge von Canva

Canva hat sich in den letzten Jahren als eines der führenden Design-Tools mit hunderten Vorlagen etabliert. Die Plattform bietet eine Reihe herausragender Merkmale, die sie von anderen Design-Programmen abhebt:

a) Benutzerfreundlichkeit:

Canva zeichnet sich durch eine intuitive Benutzeroberfläche aus, die es auch Anfänger:innen ermöglicht, hochwertige Designs zu erstellen. Mit Drag-and-Drop-Funktionen und einer großen Auswahl an Vorlagen und Elementen ist es einfach, professionell aussehende Designs zu gestalten.

b) Vielseitigkeit:

Die Software bietet eine breite Palette von Vorlagen für verschiedene Anwendungen wie Social-Media-Posts, Poster, Präsentationen, Flyer und vieles mehr. Es gibt auch eine umfangreiche Sammlung von Schriften, Bildern und Illustrationen, die zur Individualisierung der Designs genutzt werden können.

c) Kollaboration:

Das Programm ermöglicht es mehreren Nutzer:innen, gleichzeitig an einem Projekt zu arbeiten und Änderungen in Echtzeit vorzunehmen. Dies erleichtert die Zusammenarbeit in Teams oder mit Kund:innen. Eine Funktion, die wir im seowerk besonders praktisch finden.

II. Kann Canva einen gelernten Grafikdesigner ersetzen?

Das Grafiktool bietet eine beeindruckende Bandbreite an Funktionen, aber stellt es eine ernsthafte Konkurrenz für gelernte Grafikdesigner:innen dar? Hier sind einige wichtige Aspekte zu beachten:

a) Fachwissen & Kreativität:

Ein gelernter Grafikdesigner bringt fundiertes Fachwissen und ein kreatives Auge mit, um maßgeschneiderte Designs zu erstellen. Canva kann bei der Umsetzung von Ideen unterstützen, aber es kann keine individuelle Expertise und Originalität bieten.

b) Komplexität & Anpassungsfähigkeit:

Während Canva eine große Auswahl an Vorlagen und Elementen bietet, stößt es bei komplexeren Designanforderungen wie der Erstellung von Corporate Identities, Logos oder umfangreichen Animationen an seine Grenzen. Grafikdesigner:innen können komplexe Layouts, spezifische Markenrichtlinien und einzigartige Designelemente ohne Probleme umsetzen.

c) Individualität & Markenidentität:

Ein weiterer Aspekt, den ein Grafikdesigner bieten kann, ist die Schaffung einer einzigartigen Markenidentität. Durch maßgeschneiderte Designs und die Berücksichtigung der Zielgruppe kann ein Grafikdesigner eine starke visuelle Präsenz schaffen, die überzeugt.

III. Wo Canva an seine Grenzen stößt

Trotz seiner Stärken hat das Programm auch einige Einschränkungen:

Obwohl Canva viele Anpassungsmöglichkeiten bietet, gibt es dennoch Grenzen in Bezug auf die Designfreiheit. Fortgeschrittene Gestaltungstechniken und komplexe Effekte lassen sich mit Canva in den meisten Fällen nicht umsetzen. Zudem ist die Software webbasiert, daher ist eine ständige Internetverbindung erforderlich. Wenn du als Grafiker:in offline arbeiten möchtest, ist die Software nicht sehr praktisch.

Unser ehrliches Fazit:

Das Programm ist zweifellos ein beeindruckendes Design-Tool mit einer Vielzahl von Vorzügen. Es kann insbesondere für Anfänger:innen und kleine Unternehmen eine großartige Lösung sein, um ansprechende Designs zu erstellen. Allerdings ist es wichtig zu beachten, dass das Tool keine:n gelernte:n Grafikdesigner:in vollständig ersetzen kann. Wenn du komplexe Designanforderungen hast, eine individuelle Markenidentität schaffen möchtest oder Zugang zu fortgeschrittener Gestaltungsfreiheit benötigst, ist die Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Designkraft unerlässlich.

Obwohl Canva seine Grenzen hat, ist es definitiv ein Tool, das das Potenzial hat, den Designprozess zu vereinfachen und den Zugang zu ansprechendem Grafikdesign für viele Menschen zu ermöglichen.

Falls du jetzt Lust bekommen hast, Canva auszuprobieren aber noch unerfahren bist, können wir dir unseren Canva Kurs empfehlen. Mit unserem Canva für Einsteiger Kurs lernst du, wie du Schritt für Schritt, mit dem Canva Tool, von der ersten Idee zum finalen Creative kommst. Einfach erklärt, mit Praxisarbeit für maximalen Lernerfolg und einen verbesserten Online Auftritt.

Menschen mögen den Komfort des hybriden Shoppings

Die Kluft zwischen Online- und Offline-Handel zu überwinden, stellt viele Händler:innen vor neue Herausforderungen. Unternehmen können von dieser Entwicklung jedoch profitieren, indem sie eine hybride Marketingstrategie über mehrere Kanäle verfolgen. Gelingen kann es beispielsweise durch Pop-up-Stores oder Showrooms, in welchen Kund:innen erst das Produkt erleben können, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Ebenso können die offline verfügbaren Produkte im Store durch das lokale Google Inventar angepriesen werden. 

Die Consumer Insights 2022 zeigen: Wer seinen Kund:innen eine nahtlose Experience bieten möchte, sollte in Zukunft eine reibungslose Omnichannel-Strategie verfolgen. Wir erklären dir in diesem Artikel, welche Konzepte dein Kundenerlebnis aufs nächste Level bringen.

Personalisierte Kauferlebnisse erstellen mit D2C

Unter direct to consumer versteht man den Direktvertrieb von Produkten und Dienstleistungen durch den Hersteller selbst. Dadurch kommt der Hersteller in den persönlichen Kontakt mit den Kund:innen. Unternehmen gewinnen damit Informationen über die Bedürfnisse der Konsument:innen und deren Datensätze. Mithilfe dieser Daten können personalisierte Einkaufserlebnisse kreiert werden, wie zum Beispiel Abo-Modelle oder Rabatte auf Grundlage des Kaufverhaltens der Kund:innen. Die Abo- und Loyalty-Programme helfen dabei, die Bindung an die Produkte und das Unternehmen zu steigern.

Mit M-Commerce wird immer & von überall geshoppt

M-Commerce umfasst alle Ein- und Verkäufe, welche über ein mobiles Endgerät abgewickelt werden. In responsive Webseiten zu investieren, lohnt sich, denn Verbraucher:innen möchten von überall einkaufen. 79 % der Online-Shopper kaufen mobil ein, zeigt eine Marktforschung von Capterra. Selbst wenn der Kauf nicht direkt abgeschlossen wird, informieren sich Nutzer:innen zunächst über das Smartphone. 

Deshalb lohnt es sich, die Mobile-Shopping-Funktion auszubauen, um die Customer Experience der Kund:innen zu verbessern. Entscheidend ist, ihre beliebteste Zahlungsmöglichkeit zu kennen. Wird diese nicht angeboten, brechen die Kund:innen den gesamten Kauf ab. 

Social Shopping – das digitale Einkaufszentrum

Social Shopping geht über Online-Werbeanzeigen für Produkte und Dienstleistungen hinaus. Dabei findet die gesamte Kaufabwicklung auf Social-Media-Kanälen statt. Die Einkaufsmöglichkeiten in sozialen Netzwerken werden stets um neue Funktionen erweitert. Vor allem Millennials und Digital Natives sind auf sozialen Plattformen zu finden. Expert:innen gehen außerdem davon aus, dass sich der Umsatz im Social Commerce bis 2025 fast verdreifachen wird. So werden diese Kanäle immer mehr zu einem digitalen Einkaufszentrum.

Der Vorteil von Social Shopping ist, dass die Customer Journey verkürzt wird. Visuelle Inhalte werden gebündelt mit einem ansprechenden Kauferlebnis, welches die Kund:innen von der ersten Inspiration bis zum Abschließen des Kaufs an einem Ort vorfinden.

Das digitale Schaufenster

Käufer:innen stöbern online nach Ideen, da sie häufig nicht genau wissen, welche Marke oder welches Produkt sie suchen. Dies bietet dem Handel eine große Chance, die Menschen früh auf ihrem Weg zum Kauf zu inspirieren. Einer der erfolgreichsten Kanäle ist Video-Content. Durch Videoanzeigen entstehen virtuelle Schaufenster, durch die du deine Kund:innen mühelos zu einem Kauf inspirieren kannst. 

Ebenso steigt die Nutzung von Webinaren. 2020 waren es laut dem Video Content Report von Wyzowl noch 46 % der Unternehmen, die Webinare nutzten. 2021 stieg die Zahl auf 62 %. Aus dieser Statistik resultiert die Annahme, dass Webinare auch 2022 und darüber hinaus eine wichtige Rolle spielen.

Außerdem gewinnt Live-Shopping an Bedeutung. Besonders junge Menschen nutzen diese Funktion. Aber warum ist das so? Live-Shopping oder Livestream-Shopping funktioniert wie TV-Shopping: Moderator:innen präsentieren im Livestream Produkte, die direkt gekauft werden können. Durch das Live-Event wird eine Marke sympathischer, da eine echte menschliche Verbindung mit potenziellen Kund:innen entstehen kann. Diese Möglichkeiten könnten auch für dein Unternehmen relevant sein, um die Zielgruppe schon beim Stöbern auf deine Produkte aufmerksam zu machen.

Du möchtest deinen Kund:innen eine einzigartige Experience bieten? Du willst aus den Consumer Insights 2022 das Beste für deinen Shop herausholen? Die Expert:innen unserer SEA-Agentur beraten dich gerne auf dem Weg zu einem optimalen Shop-Erlebnis.

Was bedeutet Omnichannel-Marketing?

Der Begriff Omnichannel heißt übersetzt soviel wie "alle Kanäle". Das bedeutet, dass ein Unternehmen Kund:innen kanalübergreifend anspricht beziehungsweise ihnen ermöglicht, über mehrere Kanäle Kontakt aufzunehmen. Das Konzept des Omnichannel-Marketings kommt in verschiedenen Branchen zum Einsatz, etwa in den Bereichen Gesundheit, Einzelhandel oder Finanzen. Diese Kanäle können in der Omnichannel-Strategie eine Rolle spielen:

Definition: Multi-, Cross- oder Omnichannel-Marketing?

Neben Omnichannel-Marketing ist häufig auch von Multichannel- oder Crosschannel-Ansätzen die Rede. Wie definiert man also das Omnichannel-Konzept in Abgrenzung zu diesen Begriffen? Folgende Eigenschaften zeichnen Omnichannel-Lösungen im Vergleich dazu aus:

Es gibt nicht mehr „den einen Weg“ für Konsument:innen - Sie erwarten Omnichannel

Warum solltest du auf Omnichannel-Marketing setzen? Zu Beginn der Pandemie standen Suchen nach „in der Nähe“ und „online“ komplett im Gegensatz. Die Nachfrage nach lokalen Angeboten ging während der Lockdowns stark zurück, stattdessen wurde verstärkt nach digitalen Alternativen gesucht

Doch bereits in den Phasen mit ersten Lockerungen und dem wiedereröffneten Handel zeigte sich eine Annäherung der Suchen an stationäre Angebote. Seit Beginn des Jahres 2022 sind die Suchanfragen für beide Einkaufsformen auf ähnlichem Niveau – ein klares Anzeichen, dass Omnichannel ein fester Bestandteil bei Kund:innen geworden ist. E-Commerce hat den stationären Handel trotz Schließungen während der Lockdowns nicht ersetzt, trotzdem bleibt Online ein attraktiver Einkaufskanal.

Zu beobachten ist allerdings, dass sich die Rolle des stationären Handels gewandelt hat: Online-Shopper besuchen gerne Stores, um Produkte zu sehen und zu fühlen und dann bequem von der Couch ihren Warenkorb final zu füllen. Offline-Kund:innen nutzen Möglichkeiten wie Click & Collect, um ihren Einkaufsprozess zu optimieren, bestellen Produkte online nach Hause, die nicht vor Ort auf Lager sind, oder wollen ein im Online-Shop bestelltes Produkt im Ladengeschäft zurückgeben.

Fünf Wege für ein außergewöhnliches Kundenerlebnis mit der Omnichannel-Strategie

  1. Verbindung von Online- und Offline-Aktivitäten: 

Erfolgreiche Omnichannel-Händler:innen nutzen In-Store-Technologien wie Barcodes, QR-Codes, Nahfeldkommunikation und Beacons, um Online- und Offline-Aktivitäten zu verbinden. Viele haben im Geschäft digitale Geräte installiert, die ihre Online- und Offline-Erlebnisse integrieren. 

  1. Click & Collect gehört zum Standardangebot:

Führende Einzelhändler:innen bieten nicht nur Click & Collect an, sondern kennzeichnen die Lage der Fläche auch deutlich in ihren Filialen. 

  1. Die Website informiert über Veranstaltungen im Geschäft: 

Diejenigen, die zu Top-Händler:innen gehören, nutzen ihre Website 3,5-mal häufiger, um auf eine Veranstaltung oder ein Angebot im Geschäft aufmerksam zu machen. Dies ermutigt Kund:innen, im stationären Handel einzukaufen.

  1. Keine Reibungsverluste zwischen den Kanälen:

Das Angebot von Kundenservices wie kanalübergreifend synchronisierte Wunschzettel oder Geschenkkarten, die sowohl online als auch im Ladengeschäft gekauft und eingelöst werden können.

  1. Einfache Liefermöglichkeiten:

Im Optimalfall erreichen Omnichannel-Händler:innen eine konkurrenzfähige Lieferzeit beziehungsweise geben klar zu erkennen, wann die Kund:innen mit ihrer Ware rechnen oder diese abholen können.

Bring dein Omnichannel-Konzept auf das nächste Level

Du möchtest wissen, wie du fit für alle zukünftigen Herausforderungen im Omnichannel-Marketing wirst? Sprich uns gerne an! In einer persönlichen Beratung finden wir als Agentur für Suchmaschinenwerbung eine individuelle Lösung für dein Unternehmen.

Eine Infografik für soziale Medien zu erstellen, ist im Grunde genommen gar nicht so schwierig. Willst du die Reichweite deiner Botschaft jedoch steigern, sind virale Infografiken erstrebenswert. Wir zeigen dir, wie du deine Chancen durch gezielte Techniken steigern kannst.

Tipps für virale Infografiken auf Social Media

Grundlagen

Einzigartigkeit & klarer Standpunkt

Zu einer der wichtigsten Erfolgsregeln zählt: Kreativität wird honoriert, Copycats fliegen schnell auf. Also sorge im ersten Schritt dafür, dass deine Infografik einzigartig ist und gegen keine Urheberrichtlinien verstößt. Inspiration kannst du dir holen, doch eine Kopie mit verändertem Design-Stil kommt nicht gut. Auch dein Standpunkt sollte in der Infografik zum Ausdruck kommen. Sei nicht neutral, das wirkt schnell langweilig. User interessieren sich für klare Aussagen, solche polarisieren selbst dann, wenn der User nicht derselben Meinung ist (oft sogar gerade deswegen).

Interesse weckende Headline

Deine Headline muss den User sofort catchen und von dem weiteren Scrollen abhalten. Nur 2 von 10 Menschen widmen sich mehr als der Überschrift. Eine interessante, im beste Fall lockende Headline ist also das A und O.

Zahlen im Titel

Nutze Zahlen in der Überschrift. Diese zeigen dem User direkt, was ihn erwartet. Geheim-Tipp: Ungerade Nummern wecken nachweislich noch mehr Aufmerksamkeit und haben daher eine um 20 Prozent höhere Click-Through-Rate als gerade Zahlen. Solch eine Headline könnte z. B. lauten „Die 13 besten Grafikprogramme“.

Zielgruppe kennen

Liefere in deiner Infografik Informationen zu Themen, die für deine Zielgruppe relevant sind. Dies funktioniert nur, wenn du deine Zielgruppe kennst und weißt, was dieser gefällt. Achte auch auf den Bezug zu deiner Branche, deinem Produkt oder deinen sonstigen Leistungen.

Eyecatcher-Titel

Der erste Eindruck ist entscheidend und dies gilt auch bei viralen Infografiken. Häufig erstrecken sich Infografiken über mehrere Slides oder laufen im Hochformat weit nach unten. Damit der User diese Bereiche überhaupt entdeckt, ist ein ansprechender Titelbereich von großer Bedeutung. Zeige dem User, was ihn erwartet, und schocke ihn direkt mit Inhalten, die seine Aufmerksamkeit halten.

Keine offensichtliche Werbung

Deine Infografik sollte an erster Stelle informativ und ästhetisch sein. Penetrante Werbung in Social-Media-Infografiken kommt nicht gut an. Solche Grafiken werden sehr viel seltener geteilt. Gelingt dir eine virale Infografik, ist dies sowieso die beste Werbung für dich.

Damit die Grafik häufig geteilt wird, solltest du dafür sorgen, dass diese gut aussieht und den offensichtlichen Design-Standards entspricht. Darauf solltest du beim Aufbau der Infografik achten:

Interessante Einführung

Überlege dir ein paar originelle einleitende Sätze zu deiner Infografik, die User zum Weiterlesen animieren. Diese können ganz kurz auf der Infografik und etwas länger im Bildunterschrift-Bereich stehen. Zitate, Fragen oder eine persönliche Anekdote zum Thema helfen, Interesse zu wecken.

Schnelle Lösung bieten

Der durchschnittliche Internetuser hat eine sehr kurze Aufmerksamkeitsspanne. Sorge also dafür, dass er schnell mit für ihn nützlichen Infos gefüttert wird. Bietest du dem User Inhalte mit einem sofortigen Mehrwert – z. B. informative Diagramme und andere prägnante Daten – wird er wiederkehren und deine Infografik im besten Fall verbreiten.

Nummerierungen

Durch Nummerierungen schaffst du Übersichtlichkeit. Nummeriere deine Abschnitte deutlich mit Zahlen, sodass der User weiß, wo er sich im Gesamtbild befindet.

Branding

Jede deiner Infografiken sollte einzigartig sein, im selben Zuge aber auch deine Brand-Identität widerspiegeln. Klingt schwierig? Ist es aber gar nicht. Konzentriere dich auf 2 bis 3 wiederkehrende Merkmale in deinem Infografik-Format. Diese können Farben/Farbkombinationen, Schriftarten/Fonts, Bildsprache, Icon-Stil etc. sein. Benutzt du diese Stilelemente in all deinen Infografiken, werden diese Elemente zu deiner Brand-Identität.

Influencer Marketing

Influencer Marketing ist zu einer gängigen Werbestrategie geworden, die auch du nutzen kannst. Probiere mal, mit Influencer:innen deines Themenbereichs in Kontakt zu treten und präsentiere deine Infografiken. Können sich einige Influencer:innen mit deiner Botschaft identifizieren, könnten sie diese mit ihrer Zielgruppe teilen, was deiner Grafik mehr Reichweite verschafft.

Optimierung

Wir möchten dir noch ein paar Optimierungsmöglichkeiten präsentieren. So solltest du passende Keywords für deine Infografiken ausfindig machen und nutzen. Auch eine schnelle Ladezeit deiner Infografik ist von Vorteil. Schon einmal von der 5:9 Regel gehört? Nein. Dann aufgepasst! Infografiken, die 9x länger als weit sind, werden häufiger geteilt.

Share

Zu guter Letzt solltest du dafür sorgen, dass sich deine Infografiken auf Social Media leicht verbreiten lassen. Share Buttons (mehr zum optimalen Button-Design) sollten sofort ersichtlich sein und leicht nutzbar. Verbreite deine Grafiken auf mehr als einer Plattform, mit Backlinks zu deinen anderen Accounts, um eine Grundlage für möglichst große Verbreitung zu schaffen.

Hast du alle unsere Tipps bei der Erstellung deiner Infografiken beachtet, dann bist du der viralen Infografik mit Sicherheit ein gutes Stück näher gekommen. Bedenke, dass auch hier Übung den Meister macht. Deine ersten Infografiken werden vermutlich nicht direkt durch die Decke gehen. Aber von Mal zu Mal lernst du, was deiner Zielgruppe gefällt und wie sich Gestaltung sowie Aufbau deiner Infografiken verbessern lassen. Das Wichtigste ist, dass dein Content sowohl kreativ und informativ ist als auch einen Mehrwert für den User bietet. Teile deine Infografiken selbst, bitte andere dies zu tun und mit etwas Glück gelingt dir die nächste virale Infografik auf Social Media.

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Ein Marken-Styleguide, auch bekannt als Brand Guidelines oder Gestaltungsrichtlinien, ist der Kern einer Marke. Er vereint auf visuelle Weise Mission, Vision, Werte und Erscheinungsbild eines Unternehmens/Produktes. Einen Styleguide anzulegen und fortwährend weiterzuentwickeln, schafft vielfältige, teils enorme Vorteile. Idealerweise etabliert sich die eigene Marke so fest im entsprechenden Marktsegment, dass sie zum qualitativen, positiven Synonym dieses Marktes wird. Was genau in einen Brand-Styleguide gehört und wie wir ihn in unserer Grafikdesign-Agentur in Augsburg erstellen, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Welche Inhalte gehören in einen guten Styleguide?

Styleguide-Element 1: Die Unternehmensgeschichte

Die Marken-/Produktgeschichte gehört grundsätzlich an den Anfang des Styleguides und ist unerlässlich. Hier wird die Geschichte hinter der Marke erzählt. Welche Motivation treibt das Unternehmen an, welche Werte und welche Unternehmensphilosophie werden gelebt, was sind die USPs. Die Erläuterungen sollten so klar sein, dass ein:e vollkommen Fremde:r das Wesen deines Unternehmens beim ersten Kontakt versteht. Eine stimmige Unternehmensgeschichte hilft vor allem potenziellen Kunden dabei, sich eine Meinung über deine Marke zu bilden. Im besten Fall hinterlässt der Guide direkt einen positiven ersten Eindruck.

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Das Logo ist zwar nicht das einzige Erkennungszeichen, dennoch nimmt es immer eine zentrale Position ein. Es spiegelt den Markenkern als visuelles Zeichen wider. Im besten Fall macht es sofort erkenntlich, was deine Brand grob anbietet. Im Guide hältst du fest, welche Logo-Varianten es gibt und wann diese genutzt werden. Auch Logo-Größen, Beispiele für fehlerhafte Verwendung und der Grundgedanke hinter dem Markensymbol werden dargelegt. So wird eine falsche Logo-Verwendung, welche deiner Marke schaden würde, umgangen.

Styleguide-Element 3: Die Typografie

Das Schriftsystem einer Marke bildet einen weiteren essenziellen Bestandteil einer konsistenten Brand und eines jeden Marken-Styleguides. Mit ihm werden Inhalte leserlich und professionell kommuniziert, sodass du die gewünschte Zielgruppe problemlos erreichst. Um einen einheitlichen Markenauftritt zu gewährleisten, wird im Styleguide festgehalten, welche Schriftarten verwendet werden und wann für unterschiedliche Zwecke gesonderte Schriftschnitte zu wählen sind. Bei der Wahl einer Hausschrift sollte genau darauf geachtet werden, welche Schriften welche Wirkung und Emotionen auslösen.

Styleguide-Element 4: Das Farbsystem

Die Farbpalette kann den „Look & Feel" einer Marke maßgeblich prägen. Farben lösen, ohne darüber nachzudenken, innerhalb weniger Sekunden bestimmte Gefühle bei den Betrachtenden aus. Daher ist es wichtig eine Farbpalette aus wenigen, miteinander harmonierenden Farben zu wählen, welche die Werte und Branche der Marke optisch unterstützen. Wichtig ist, ein Farbsystem zu entwickeln, welches genügend Auswahlmöglichkeiten für unterschiedliche Produkte wie Präsentationen, Website, Geschäftspapiere etc. bietet, ohne dabei kunterbunt zu sein.

Styleguide-Element 5: Die Bildsprache

Die Bildsprache einer Marke sollte immer dem gleichen Schema entsprechen und im besten Fall solch einen großen Wiedererkennungswert haben, dass die Betrachtenden sie ohne jeglichen Text oder Logo der entsprechenden Marke zuordnen. Ob Illustration oder Fotografie, der Stil deiner Bildsprache sollte zur Marke passen und sich vor allem zukünftig problemlos fortführen lassen. Die gewählte Bildsprache wird in der Regel immer eines der einprägsamsten Elemente einer Marke sein. Generell wirken vornehmlich visuelle Inhalte meist direkter und nachhaltiger als reiner Text. Deshalb sollte im Zuge der Entwicklung einer Bildsprache nichts überstürzt beschlossen werden. Optimalerweise repräsentiert deine Bildsprache die eigenen Produkte/Mitarbeitenden/Strategien etc.

Styleguide-Element 6: Die Markenstimme

Mit der Brand Voice richtet sich eine Marke an alle, die sich für deren Themen interessieren und jene, die mit deiner Marke in Berührung kommen. Mit ihr spricht die Marke zu Kund:innen, Zielgruppen, Interessent:innen und Follower:innen. Der Stil der Brand Voice richtet sich nach den Werten und der Markenstrategie. Als Stimme, welche die Markenpersönlichkeit repräsentiert, ist diese je nach Unternehmen mehr lustig, seriös, intelligent oder motivierend. Eine klare Stimme ist in der heutigen Zeit sehr wichtig und bei vielen Menschen ein ausschlaggebender Faktor dafür, wie sie ein Unternehmen wahrnehmen. Die Brand Voice formt ein Markenbild und kann es zum Erfolg oder Niedergang führen.

Nice-to-have-Inhalt: Brand in Action

Gerade bei größeren Marken sind im Brand-Styleguide Informationen zur Brand in Action enthalten. Auf diesen Seiten finden sich oft der Webauftritt einer Marke, Regeln zum Branding von Werbemitteln (Kleidung, Schreibwaren, Kosmetik etc.), zu E-Mail-Newslettern oder dem Social Media Auftritt. Um eine unverwechselbare Markenidentität zu etablieren, müssen auch diese Bereiche aus einem Guss sein. Daher ergibt es also durchaus Sinn, diese im Marken-Styleguide zu integrieren. Gerade für interne Abläufe sind klare Vorgaben hilfreich, damit jede:r Mitarbeiter:in weiß, wie die Marke nach außen präsentiert werden soll.

Fazit: So erhältst du mit dem Styleguide einen echten Mehrwert

Die Inhalte eines Styleguides sind ausschlaggebend dafür, wie die eigene Marke verstanden und wahrgenommen wird. Ein verständlicher und logischer Guide, der alle oben angesprochenen Inhalte abdeckt, bietet die Grundlage für alle weiteren Kommunikations- und Werbemaßnahmen. Er informiert intern und, wenn gewollt, extern über die Werte, Botschaften, USPs und das angestrebte Markenbild einer Brand.

Abschließend kann gesagt werden, dass es sich sehr lohnt, dem Marken-Styleguide zu Beginn genügend Aufmerksamkeit zu schenken und klare Vorgaben festzulegen. Abhängend von den Bedürfnissen deines Unternehmens müssen alle essenziellen Elemente deiner Marke aufgelistet sein, um als Orientierungshilfe für jedes zukünftige Projekt zu dienen. Du wünschst dir Unterstützung bei der Entwicklung deines Styleguides? Unsere Agentur für Markenberatung steht dir gerne zur Seite!

Die sozialen Medien sind zum Hauptort für die eigene Markenpräsentation geworden. Sie helfen, die Werte und Markenbotschaften einem breiten Publikum zu eröffnen. Um die Interaktion und Aufmerksamkeit der Zielgruppe auf ein Maximum zu steigern, muss der Content stets kreativ sein und visuell herausstechen. Genau hier kommen die immer beliebter werdenden Animationen ins Spiel. Den Animationen sind ein starkes Tool, um das Engagement der Zielgruppe mit dem Beitrag zu steigern und aus der Masse hervorzustechen.

Warum Animationen Erfolge bringen:

Zieht die Aufmerksamkeit auf sich.

Kein Zweifel, selbst die simpelste Animation erhält bei guter Umsetzung die größte Aufmerksamkeit im Feed. Die animierten Clips heben sich vom Rest des Informationsrausches hervor und machen Spaß anzusehen. Sie sind lebendig, interaktiv und nicht im Standard-Format, das man so kennt. 

Komplizierte Inhalte, simpel visualisiert.

Das Medium Animation bringt zudem den Vorteil, komplexe Informationen einem breiten Publikum leicht verständlich aufbereiten zu können. Durch die große Flexibilität und vielen visuellen Möglichkeiten können Animationen Inhalte kommunizieren, die lange Texte und aufwendige Videotutorials nicht rüberbringen. Animationen können durch unterschiedliche Grafikstile, Charaktere, Videoeffekte und vielem Mehr für jedes Unternehmen und jede Markenbotschaft passend gemacht werden. Einer individuellen Animation, die das Publikum von den Vorteilen eines Produktes oder einer Leistung überzeugt, steht hierbei nichts im Wege. Make it simpel, make it fun!

Macht Spaß & weckt Erinnerungen.

Der Mensch möchte entertaint werden, auch wenn er sich gerade informative Inhalte oder eine Business-Seite ansieht. Als Werbender sollte man den Spieltrieb des Menschen nutzen und seinen Content so aufregend und unterhaltsam wie möglich gestalten. Ein weiterer Faktor für die Beliebtheit und den Erfolg von Animationen ist die Emotion der Nostalgie. Animationen erinnern häufig an den Stil von Kindheitscharakteren und Lieblingssendungen. Animationen können Erinnerungen an diese, mit positiven Emotionen verbunden Zeiten wecken und helfen negative Gefühle zu entfernen. 

Animationen

Halten die Aufmerksamkeit.

Die bereits genannten Punkte spielen zusammen und sorgen dafür, dass der Nutzer sich länger mit einem Post beschäftigt als gewöhnlich. Die meisten Social Media Algorithmen pushen Posts, die länger angesehen werden sogar noch. Dadurch steigt die Chance mehr Reichweite auf einen Post zu generieren, um ein Vielfaches. 

Passt sich dem Unternehmen an.

Eine Animation passt sich jedem Marketing Ziel an und kann daher jedem nutzen. Ankündigungen, Erklärvideos, Infografiken, mit einer sinnvoll aufgebauten Animation lässt sich jede Botschaft transportieren. Ihre Zielgruppe wird begeistert sein.

Großer Effekt mit geringerem Aufwand.

Der Produktionsaufwand eines Animationsvideos ist nicht zu unterschätzen und kann je nach Länge und Inhalten zu einem anspruchsvollen Projekt werden. In den meisten Fällen sind die Kosten und Aufwände jedoch wesentlich niedriger als bei einer vollumfänglichen Videoproduktion im Stil eines Unternehmensfilms. Werden die gewünschten Inhalte bereits strukturiert geliefert und mit einer Idee versehen, kann ein Animationsvideo auch für dringende Ankündigungen noch recht spontan produziert werden. Ein weiterer Vorteil der bei kurzfristigen oder unerwarteten Werbemaßnahmen wichtig werden kann.

Die Power hinter Video Marketing.

Um die Beliebtheit von Bewegtbild im Social Media Marketing noch zu verdeutlichend könnten wir auf einige Studien verweisen. Um es kurz zu machen:
Die Mehrheit mit um die 80 % des Traffics im Internet bilden Videos. 90 % aller Nutzer behaupten, dass visuell bewegter Content ihnen hilft eine Kaufentscheidung zu treffen. 

Videos und besonders Animationen können mehr Aufmerksamkeit generieren als jedes andere Medium. Damit die eigenen Botschaften nicht in der Masse der Information untergehen, ist das Medium Animation auf jeden Fall eine lohnenswerte Marketingstrategie, die nicht unterschätzt werden sollte. Denn Fakt ist bereits 2021 waren Videos das Hauptmedium, über das Nutzer Informationen aufnehmen, dies wird in den nächsten Jahren nur weiter steigen. Wir sind auf jeden Fall große Fans von Animationen und konnten selbst bereits einige Klicks durch die aufregenden Videos generieren.

Kostet Instagram bald Geld? Wofür man jetzt bezahlen kann

Bereits bei zehn Influencer:innen wird ein neu eingeführtes Abo-Modell für Instagram getestet. Follower:innen können für die “Subscriptions” exklusive Inhalte wie Stories oder Live-Videos konsumieren und außerdem via Direct Message mit den Influencer:innen chatten. Gekennzeichnet werden zahlende Follower:innen mit einem violetten Badge hinter ihrem Namen und auch die exklusiven Beiträge erkennt man zukünftig an ihrer violetten Hervorhebung.

Kostenpflichtige Abo-Funktion bei Instagram: Wo kann ich schon jetzt Subscriber werden?

Zehn Content Creator:innen aus den USA bilden die Testgruppe für das neue Abo-Modell:

Wie die Auswahl genau auf diese Content Creator:innen fiel, ist nicht bekannt.

Wieviel kostet ein Abo bei Instagram?

Die Preise für die Subscription sollen die Creator:innen selbst bestimmen können. Wählbar sind hierbei acht Stufen. Der geringstmögliche Beitrag liegt demnach bei 0,99 Dollar und der höchste bei 99,99 Dollar pro Monat. Beispielsweise umfasst der gewählte Beitrag für eine Subscription für Aliza Kelly derzeit umgerechnet 10,45 € monatlich.

Verdient Instagram mit den Abos Geld? Und wer profitiert davon?

Bisher ist bekannt, dass vorerst bis zum Jahr 2023 die gezahlten Beiträge auch zu 100 Prozent bei den jeweiligen Content Creator:innen ankommen sollen und Instagram selbst an den Einnahmen nichts verdienen wird. Mark Zuckerberg erklärte in diesem Zusammenhang, er möchte Influencer:innen dadurch helfen mehr Geld über die Plattform zu verdienen und in Zukunft auch noch weitere Tools entwickeln, die es ermöglichen sollen, mit kreativem Content seinen Lebensunterhalt verdienen zu können.

Wird auch TikTok bald kostenpflichtig? 

Auch TikTok verkündete vor einigen Tagen ein ähnliches kostenpflichtiges Abo-Modell testen zu wollen. Wie genau das aussehen wird und ob sich die Preise zu Instagram unterscheiden werden, ist jedoch noch nicht bekannt.

Wann die Instagram-Subscriptions auch bei deutschen Influencer:innen angeboten werden, steht bisher noch nicht fest. Das Team unserer Social Media Agentur hält euch diesbezüglich aber definitiv auf dem Laufenden!

Möchtest du mehr über Instagram und TikTok erfahren? Dann besuche unseren Blog und erfahre, wie IGTV zu Instagram Video wurde und was es mit der Konkurrenz zwischen den beiden Unternehmen auf sich hat.

UX: Was ist das eigentlich?

UX – kurz für User Experience – beschreibt die Eindrücke und Erlebnisse, die bei einem Nutzer entstehen, wenn er mit einem digitalen Produkt agiert.

UX-Writing bedeutet deshalb, Inhalte nutzerfreundlich zu gestalten und zu schreiben. Die Texte sollen leicht lesbar sein und den Nutzer schnell ans Ziel führen. Zusammen mit einem ansprechenden Design liefert der Text so die Grundlage für ein erfolgreiches, weil positives Nutzererlebnis.

UX im Bereich Content: Was können UX-Writer?

Auch im Bereich Content ist die User Experience wichtig. Denn kein Nutzer klickt auf eine Website, um zu lesen. Im Gegenteil: Beim Shoppen, bei der Buchung einer Fahrkarte oder wenn wir uns über das Thema UX-Writing informieren – wir möchten schnell ans Ziel kommen. Möglichst ohne viel Zeit dafür aufzuwenden, die Benutzeroberfläche oder deren Inhalt zu verstehen.

Wenn eine Website umständlich zu verwenden ist oder das Angebot nicht klar ersichtlich ist – dann verlassen die Nutzer:innen die Website schnell wieder. Ein Punkt für die Konkurrenz. UX-Writing bereitet den Content so auf, dass die Inhalte zu den Wünschen der Nutzenden passen. So erhalten Nutzer:innen genau die Information, nach der sie suchen – sei es das Wunschprodukt, das Kontaktformular oder den Download-Button für die UX-Writing-Checkliste 😉

UX & Content: wie geht das?

Um erfolgreich nutzerzentriert zu schreiben, sind zunächst drei Fragen wichtig:

Ein gelungenes UX-Writing sollte diese Fragen stets in Hinterkopf behalten. Somit ist sichergestellt, dass der Inhalt der Website auch die Zielgruppe anspricht.

Außerdem ist es wichtig mit dem Text folgende Anforderungen zu erfüllen:

UX-Writing für den eiligen User

Texte auf Webseiten werden oft nicht genau gelesen, sondern nur eilig überflogen. Deshalb ist es wichtig, den Text klar zu strukturieren und die wesentlichen Inhalte zu kennzeichnen. UX-Writer sollten dabei folgende Aspekte beachten:

Lenke den Fokus auf das Wesentliche: Eine Website ist kein Roman. Deshalb ist es wichtig, die Inhalte auf Relevantes zu beschränken. Dazu gehört es auch, Schlüsselbegriffe zu verwenden und diese deutlich im Text zu kennzeichnen: Verwende Fettungen und Hyperlinks.

Die Zielgruppe ist wichtig: Ob es um einen technischen Ratgeber geht oder um eine Ticketbuchung macht einen Unterschied. Deshalb sollten UX-Writer die Anforderungen, die Sprache und die Inhalte an die Zielgruppe anpassen.

Obwohl die Sprache je nach Zielgruppe etwas variieren kann, sollte sie grundsätzlich leicht verständlich sein. Das bedeutet: kurze Sätze, das Vermeiden von Fremdwörtern und eine klare Ausdrucksweise. Auch das Verwenden von Storytelling hilft dabei, dem Nutzer eine Botschaft zu vermitteln.

UX-Writing & Content-Design gehen Hand in Hand

Das Auge isst immer mit: Diese Devise trifft auch auf Werbetexte zu. Wenn die äußere Form nicht ansprechend gestaltet ist, wird auch der Content nicht beachtet. Deshalb ist das Content-Design – die schöne äußere Form, die den Text nutzerfreundlich macht – so wichtig.

Aus diesem Grund ist auch die Microcopy wichtig. Nochmal kurz zu Erinnerung: Micorocopy sind alle kleinen Texte auf einer Website. Dazu zählen beispielsweise die Beschriftung von Buttons oder Hinweise, die das User Interface erleichtern.

Diese Beschriftungen bestehen oft nur aus ein paar Wörtern. Umso wichtiger, dass jedes Wort klug gewählt ist. Folgende Punkte helfen dir dabei, erfolgreiches Microcopy zu betreiben:

Möchtest du mehr über das Design von Buttons erfahren? Dann lies hier unseren UX-Guide für Button-Design. Für alle Wissbegierigen teilen wir unserem Blogbeitrag Nutzerzentrierte Konzeption als Erfolgsfaktor 5 UX-Faktoren, die bei Webprojekten eine wichtige Rolle spielen.

Fazit

Nutzerfreundlichkeit steht an erster Stelle! Deshalb ist es bei erfolgreichem UX-Writing besonders wichtig, sich in die Nutzer hineinzuversetzen. Wieso besuchen die Nutzer die Website? Was suchen Sie? Und wie gelangt man möglichst schnell ans Ziel?

Die Zielgruppe ist aber nicht nur mit Blick auf die Texterstellung wichtig. Auch bei der optischen Gestaltung geht die User Experience Hand in Hand mit dem Text. Unsere Tipps auf einen Blick:

Mit unseren Expert:innen im Bereich SEO-Content-Marketing, Design und Webentwicklung helfen wir dir, deinen Werbeauftritt in Sachen UX zu optimieren. Außerdem bieten wir Content-Schulungen an, in denen du und dein Unternehmen die Grundlagen des UX-Writing erlernt.

Änderungen nicht nur bei Facebook

US-Abgeordnete und ein Senator bringen ein Gesetz gegen die Targeting-Praxis der Tech-Konzerne auf den Weg. Das gezielte Ausspielen von Werbeanzeigen auf Social Media Plattformen würde dann als täuschende Geschäftspraktik eingestuft und merklich erschwert. Welche Auswirkungen bedeutet das für Social Media Marketing in Deutschland?

Die neuen Einschränkungen bei Facebook Ads, mit denen Social Media Marketer seit Kurzem umgehen müssen, sind vermutlich nur der Anfang von großen Veränderungen im Bereich Ads Targeting. Wir haben die wichtigsten Informationen zum Gesetzesentwurf zusammengestellt.

The Unites States vs Targeted Advertising

Am 18. Januar 2022 wurde von den US-amerikanischen Abgeordneten Anna Eshoo und Jan Schakowsky sowie Senator Cory Booker der „Banning Surveillance Advertising Act“ vorgestellt. Dieser Gesetzesentwurf verbietet beinahe alle Arten des Targetings von Ads auf Plattformen wie Facebook, Google und weiteren Adtech-Unternehmen. Kleinere Ausnahmen bestünden weiterhin für lokal begrenzte Ads mit breiter Zielgruppe sowie kontextuelle Werbung, die sich am Inhalt der Website orientiert.

Welche Probleme werden bei Ads gesehen? 

Eshoo, Hauptinitiatorin des Gesetzesentwurfs, moniert, dass die Praxis gezielten Targetings dazu führe, dass Plattformen User Engagement an erste Stelle stellen. Dies wiederum treibe Desinformation, Diskriminierung, Einschüchterung von Wähler:innen, Privatsphäre-Vergehen und vieles weiteres an. Laut Eshoo sei das Überwachungs-Advertising-Business-Modell kaputt.

Eshoo und ihre Mitbefürworter argumentieren somit, dass die aktuellen Werbemodelle der Tech-Industrie Anreize für die Verbreitung schädlicher Inhalte bieten und diese dadurch ermutigt werden, schädliche Beiträge zu pushen, um Nutzer:innen auf ihren Plattformen zu halten. Booker fand noch deutlichere Worte. Er bezeichnete Surveillance Ads als räuberische und invasive Praxis. Targeted Advertising verletze nicht nur die Privatsphäre, sondern begünstige auch die Verbreitung von Fehlinformationen, innerem Extremismus, Rassentrennung und Gewalt.

Welche Auswirkungen hätte das US-Gesetz auf Social Media Marketing?

Sollte der Gesetzesentwurf tatsächlich inkrafttreten, müssten Facebook, Google und weitere Big Player im Online Marketing ihre Business-Modelle radikal verändern. Die Aufsicht über die tatsächliche Durchsetzung der neuen Targeting-Regeln, was auch die Verhängung von Strafen bei Verstößen beinhaltet, würden die Bundesstaatsanwälte sowie die Federal Trade Commission (FTC) erhalten. Die FTC ist eine Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde, deren hauptsächliche Aufgabe es ist, unfairen und täuschenden Geschäftspraktiken. Als solche würde die bisherige Targeting-Praxis damit eingestuft. Darüber hinaus könnten auch individuelle User die Plattformen auf Schadensersatz von bis zu 5.000 $ pro Verstoß verklagen.

Ads-Gesetz: Warum gerade jetzt? 

Seit Jahren diskutiert die US-amerikanische Gesetzgebung über Möglichkeiten zur Regulierung der Tech-Industrie in Fragen wie Datenschutz, Desinformation und Moderation von Inhalten. Ab vergangenem Jahr, als Whistleblowerin Frances Haugen über Geschäftspraktiken von Facebook ausgesagt hatte, nahm die Dynamik dieses Anliegens Fahrt auf. Haugen berichtete unter anderem, dass Facebook besonders in Ländern, in denen sich das soziale Netzwerk erst ausbreitet, kaum gegen Drogenkartelle, Organhandel, Menschenhandel, Pornografie und Regierungsmaßnahmen gegen politisch Andersdenkende auf der Plattform vorgehe. Der Gesetzesentwurf passt zu anderen aktuellen Versuchen von US-Abgeordneten und der FTC, die Macht der GAFA-Konzerne (Google, Apple, Facebook und Amazon) einzuschränken. 

Welche Relevanz hat der US-Gesetzesentwurf für Europa? 

Die Gültigkeit des Gesetzesentwurfs wäre zwar auf die USA beschränkt, diese stellt für die Big Player im Online- und Social-Media-Marketing allerdings den Heimatmarkt dar. Somit würden die neuen Einschränkungen für Targeting in den USA mit großer Wahrscheinlichkeit auch den Rest der Welt betreffen. Vor allem Facebook profilierte sich in den vergangenen Monaten immer wieder mit Änderungen hinsichtlich Ads auf den im Meta-Netzwerk gebündelten Plattformen. Die größte Änderung mit dem Ende des Ad Targetings, wie wir es kennen, könnte somit unmittelbar bevorstehen. 

Das Team unserer Social-Media-Agentur hält euch auf jeden Fall auf dem Laufenden!

Zwölf Nullen und kein Ende

Nachdem der Börsenwert von Apple erst im August 2019 die erste Billionen-Marke gerissen hat, verdreifachte er sich in etwas mehr als zwei Jahren weiter. Ende 2021 lag die Marktkapitalisierung des Unternehmens schließlich bei mehr als drei Billionen Dollar - in Zahlen ausgedrückt etwa 2.650.000.000.000 Euro. Diese unvorstellbare Summe, die Apple als erster Konzern weltweit erreichen konnte, ist höher als die Wirtschaftsleistung Großbritanniens. 

2021: ein gutes Jahr

Allein 2021 stieg der Kurs der Apple-Aktie um knapp 34 Prozent auf 182,88 Dollar, was den Wertpapieren des wertvollsten börsennotierten Unternehmens zum achtbesten Wert im Leitindex Dow Jones verhilft. In den vergangenen fünf Jahren haben AktionärInnen, welche die seit 1980 gehandelten Papiere gehalten haben, ihr Investment mehr als versechsfacht.

Von 1980 ins Unermessliche

Wie nachhaltig der Erfolg der Apple-Aktie ist, zeigt uns ein Blick auf die mittel- und langfristige Entwicklung. Seit Anfang 2002 beläuft sich das Kursplus auf rund 43.000 Prozent. Und wer zum Zeitpunkt des Börsengangs 1980 1.000 Dollar investiert und seitdem nicht verkauft hat, verfügt heute über Apple-Aktien im Wert von mehr als 1,8 Millionen Dollar. 

Apples Zukunft: Immer höher, immer weiter?

Bei einem solchen Kursanstieg drängt sich unweigerlich die Frage auf: Kann das ewig so weitergehen? Zumindest 2022 scheint sich der Höhenflug des Tech-Giganten fortzusetzen. Ein wichtiger Faktor hierbei sind eine große Zahl an geplanten neuen und verbesserten Produkten: zum iPhone 14 werden sich voraussichtlich neue MacBooks, die Apple Watch 8, neue AirPods Pro und vielleicht sogar die lange erwartete Mixed-Reality-Apple-Brille mit AR-Funktionen gesellen.

Auch BörsenexpertInnen sind sich sicher: Der Sprung über die Marktkapitalisierungsmarke von vier Billionen Dollar ist nur eine Frage der Zeit. Das Team unserer Social-Media-Agentur ist jedenfalls gespannt, ob sich diese Vorhersagen bewahrheiten werden.

AIDA: vom Wasser zur Werbepsychologie

Wofür steht noch einmal AIDA? Lautet so nicht der Name einer Marke von Kreuzfahrtschiffen oder der Titel einer bekannten Oper? Beides ist richtig – AIDA kann aber auch als Akronym für Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Wunsch) und Action (Handlung) stehen. Die Buchstaben AIDA bilden hierbei eine Merkformel für die vier Stufen eines Verkaufsvorgangs, können aber auch als Baugerüst für kurze Werbe- oder Kampagnen-Texte eingesetzt werden.

Das AIDA-Modell: Herkunft & Hintergrund

Das AIDA-Werbewirksamkeitsmodell geht auf ein Stufenmodell des Amerikaners Elias St. Elmo Lewis zurück. Dieser verfolgte damit die Absicht, Verkaufsgespräche im Hinblick auf die Zielgruppe zu optimieren. Lewis definierte im Jahre 1898 die Interaktion zwischen Verkäufer und Käufer als Voraussetzung für ein erfolgreiches Verkaufsgespräch. Im Zentrum dieser Interaktion sollte das Produkt stehen. Zugleich war es für Lewis von Bedeutung, dass Werbung auch für die Zielgruppe eine Art von Bildung darstellte, die dieser weiterhelfen konnte. Mit seinem Stufenmodell erwarb Lewis sich eine Pionierrolle im Marketing, wenn es um die Anwendung wissenschaftlicher Methoden bei der Gestaltung von Werbung und Verkaufsprozessen geht. Mehr als 120 Jahre nach ihrem Erscheinen wird die Formel als AIDA-Modell im Online-Marketing immer noch angewandt. Aber was bedeuten die einzelnen Elemente des AIDA-Modells genau?

Grafische Darstellung des AIDA Modells, wobei jeder Buchstabe durch ein eigenes Icon repräsentiert wird und mit seinem Namen sowie einer kurzen Beschreibung versehen ist.
(A)ttention + (I)nterest + (D)esire + (A)ction) = AIDA

A wie Attention

Der erste Schritt der Marketingkommunikation besteht laut dem AIDA-Modell darin, die Aufmerksamkeit der gewünschten Zielgruppe zu wecken. Oft geschieht dies mittels eines Eyecatchers, um aus der Masse der Werbebotschaften herauszustechen. Ein Eyecatcher kann so ziemlich alles sein, was das Auge auf sich zieht: ein auffällig bunt gestaltetes Schaufenster, eine Landingpage mit frechem Werbespruch, die Verwendung ungewöhnlicher Bilder und Grafiken in Werbemaßnahmen – erlaubt ist, was auffällt. Denn nur wenn die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erregt wird, existiert ein Werbeeffekt, welcher die potenziellen Kunden in die nächste Phase des AIDA-Modells mitnimmt.

I wie Interest

Nachdem die Aufmerksamkeit der Zielgruppe erregt wurde, geht es nun darum, deren Interesse für das angebotene Produkt oder die Dienstleistung zu wecken. Hierzu kann das Produkt vom Verkäufer oder Werbemittel näher erläutert und präsentiert werden – im letzteren Fall etwa durch Flyer, Produktfotos oder Videoclips mit Ansichten des Produkts von allen Seiten. Ziel hierbei ist es, eine Auseinandersetzung der potenziellen Kundschaft mit der jeweiligen Werbebotschaft zu erzeugen. Der Zielgruppe muss hier eine Zusatzinformation oder Botschaft gegeben werden, an die sie sich erinnern können. Somit wird die bereits generierte Aufmerksamkeit weiter vertieft und das Produkt nachhaltig im Gedächtnis des Zielgruppenmitglieds verankert.

D wie Desire

Bloßes Interesse am Produkt reicht für die Zielgruppe allerdings nicht aus, um eine Kaufentscheidung zu triggern. Deshalb muss im vorletzten Schritt das bestehende Interesse potenzieller Kund:innen in das unbewusste Verlangen umgewandelt werden, das beworbene Produkt zu besitzen. Um interessierte Konsument:innen in Käufer:innen zu verwandeln, besteht die Möglichkeit der Verwendung entweder rationaler oder emotionaler Botschaften. Möglichkeiten für rationale Botschaften sind, die Vorteile des Produktes kompakt aufzuzeigen oder einen besonderen Fokus auf Qualität oder Preis des Produkts zu legen. Emotional kann die Zielgruppe etwa über den Erwerb von Anerkennung oder Status mittels des Produkts angesprochen werden - aber auch die bloße Freude über den Besitz des Produkts kann bei Kund:innen einen Kaufwunsch auf emotionaler Ebene erzeugen.

A wie Action

In der letzten Phase des AIDA-Modells befindet sich die Aufforderung der beworbenen Zielgruppe zur aktiven Kaufhandlung. Nachdem die Aufmerksamkeit und das Interesse potenzieller Kunden erworben wurde und diese nun auch das Verlangen nach dem Besitz des Produkts verspüren, muss diese schließlich die Entscheidung zum Kauf tätigen. Dies kann durch den Kauf des Produkts in einem Laden, aber auch durch dessen Bestellung im Internet erfolgen. Online leitet diese Phase ein sog. "Call-to-Action" (Handlungsaufforderung) ein. Hierbei kann es sich etwa um einen Bestell-Button (mehr zum optimalen Button-Design) auf einer Landingpage oder um den Verweis zur Bestellhotline im klassischen Katalog handeln. Mit dem Abschluss des Kaufs ist auch das AIDA-Stufenmodell abgeschlossen.

AIDA in der Praxis

Die AIDA-Formel kann sowohl als Modell für die komplette Customer Journey eingesetzt werden kann, als auch als Leitfaden zur Text- oder Posterstellung genutzt werden.

AIDA als Leitfaden für die Texterstellung:

Die AIDA-Formel entfaltet auch dort ihre Wirkung, wo nur eine geringe Zeichenanzahl zur Kommunikation der Marketing-Botschaft zur Verfügung steht. Unsere Agentur nutzt die Formel vor allem bei der Erstellung von Meta-Angaben oder von Anzeigen-Texten für Suchmaschinenwerbung (SEA) und PPC-Marketing.

Beispiel für das AIDA-Modell in Gestalt einer Meta-Angabe

Im Beispiel ist die Meta-Angabe der Landing Page "SEO-Content Marketing" zu sehen. Sucht eine Person Content Marketing, wir ihr diese Angabe auf der Google Suchergebnisseite ausgespielt. Aufmerksamkeit erzeugt die Meta-Angabe, durch Nennung des Keywords, das der Suchende eingegeben hat. Interesse entsteht durch das Angebot von qualitativ hochwertigem SEO-Content, der für B2B oder B2C Projekte verfügbar ist. Begehrlichkeit erzeugt das Versprechen von mehr Conversions und Leads, gefolgt von der Handlungsaufforderung, die Seite aufzurufen.

AIDA als Modell für die Customer Journey:

Eine praktische Anwendung des AIDA-Modells im Social-Media-Marketing sieht folgendermaßen aus: Ein Partner könnte dich über seine Stories Personen empfehlen, die dich noch nicht kennen. Diese Personen landen dann auf deinem Instagram Kanal (Attention). Dieser potenzielle Käufer sieht sich auf deinem Kanal nun einige Beiträge oder Storys von dir an. Es ist nun elementar wichtig, dass anspruchsvoller Content geboten wird, der für potenzielle Käufer:innen einen Mehrwert aufweist (Interest). Wenn über längere Zeiträume regelmäßig passender Content veröffentlicht wird, baut das Zielgruppenmitglied zu dir und deinen Produkten eine Bindung auf, die das Verlangen erweckt, noch einen Schritt weiter zu gehen (Desire). Schließlich wird ein klares und einfaches Produktangebot wie ein Swipe Up oder ein Link unterbreitet, über den dein Produkt gekauft werden kann.

(A)ttention + (I)nterest + (D)esire + (C)onviction + (A)ction) + (S)atisfaction = AIDCAS

Erweiterungen der AIDA-Formel

Im Marketing ist es ähnlich wie bei anderen Wissenschaften: Modelle müssen von Zeit zu Zeit auf ihre Tauglichkeit für unsere aktuellen Lebensumstände überprüft, verändert und notfalls auch verworfen werden. Bedingt durch das Alter des AIDA-Modells wurde auch dieses im Verlauf des letzten Jahrhunderts mehrfach überarbeitet, um mit der aktuellen Entwicklung der Umstände von Werbung und Konsum mitzuhalten. Die zwei bekanntesten Erweiterungen des AIDA-Modells sind:

  1. AIDAS: Hierbei wird das vierstufige AIDA-Modell um die nach dem Kauf eingeordnete Zufriedenheitsphase (Satisfaction) ergänzt. Die Zufriedenheit der Kund:innen mit der getätigten Neuanschaffung wird hierbei als Grundlage für die Bereitschaft eventueller Folgekäufe desselben Produkts oder eines anderen Produkts desselben Unternehmens berücksichtigt.
  2. AIDCAS: In einem weiteren Schritt wird das AIDAS-Modell um das Element der Überzeugung (Conviction) nach Erweckung des Verlangens, aber vor dem Kauf eines Produkts, erweitert. In der Conviction-Phase werden die Vorteile des Produkts hervorgehoben, um die Entscheidung der Konsument:innen zum Kauf des beworbenenen Produkts positiv zu beeinflussen.

Kritik am AIDA-Modell

In seiner langen Geschichte erfuhr das AIDA-Modell aber auch Kritik von verschiedensten Seiten. Die lineare Abfolge der einzelnen Stufen vernachlässige oft die flexiblen, variierenden Wirkungszusammenhänge von Marketing-Botschaften im digitalen Zeitalter. Durch die verschiedenen Kanäle, die Kund:innen heutzutage zur Verfügung stehen, ist keine absolute Trennung der einzelnen Stufen mehr möglich. Dabei muss allerdings bedacht werden, dass das AIDA-Modell weder im digitalen Zeitalter erdacht, noch für dieses definiert worden ist. Auch limitierende Faktoren wie die Kaufkraft der einzelnen Konsument:innen werden außer Acht gelassen, da im AIDA-Modell davon ausgegangen wird, dass die Kaufhandlung mit den richtigen Marketinginstrumenten immer zustande kommt.

Das AIDA-Modell: Fazit

Trotz der teils berechtigten Kritik ist das AIDA-Modell auch nach mehr als 120 Jahren noch ein guter Anhaltspunkt für geglücktes Marketing im analogen und auch digitalen Bereich. Nach wie vor dient es als guter Anhaltspunkt für Marketer, um deren konzipierte Maßnahmen auf grundlegende Erfolgsfaktoren zu prüfen, die sich selbst über einen langen Zeitraum nicht wesentlich verändert haben. Der ebenfalls gern kritisierte simple Aufbau des Modells trägt zu dessen guter Übersichtlichkeit und damit grundsätzlichem Verständnis des Verkaufsvorgangs bei, indem die wichtigsten Schritte einfach aufgezeigt werden. Das modifizierte AIDA-Modell des 19. Jahrhunderts genießt somit auch im digitalisierten 3. Jahrtausend große Relevanz beim Verständnis der grundlegenden Schritte vom Angebot zum Kauf und gehört zum Handwerkszeug jeder guten Social-Media-Agentur.

Neue Richtlinien für Facebook- und Instagram-Ads

Nach der Namensänderung des Facebook-Konzerns hin zu Meta gibt es weitere Neuigkeiten: Durch eine neue Anti-Diskriminierungsrichtlinie fallen Anzeigen für Wohnungs-, Arbeits- oder Kreditmöglichkeiten nun ähnlich wie politische Anzeigen unter eine spezielle Anzeigenkategorie und müssen entsprechend markiert werden.

Wie definiert Meta Stellenanzeigen?

Meta definiert alle Anzeigen als Stellenangebote, die Informationen über bezahlte und unbezahlte Arbeitsmöglichkeiten bieten. Hierzu zählt nicht nur der Content der Ad selbst, sondern auch entsprechende Inhalte auf der Zielseite der Anzeige. Dazu gehören: Auflistungen mit Stellenbezeichnungen, Stellenbeschreibungen, Praktikumsmöglichkeiten, Angebote für Vertragsarbeit und Anzeigen, in denen Vergünstigungen eines Unternehmens beschrieben werden - unabhängig von einem konkreten Stellenangebot.

Was ändert sich alles?

Die Kategorisierung von Social-Recruiting-Ads an sich existiert schon länger. Neu ist hierbei, dass diese fortan verpflichtend sein soll. Damit darf die Zielgruppe bei solchen Anzeigen künftig altersmäßig (Standard: 18-65) nicht mehr beschränkt werden. Ads müssen somit an alle Personen im entsprechenden Gebiet, egal welchen Alters, ausgespielt werden. Auch eine gezielte Ansprache nach Geschlecht und Postleitzahl ist nicht mehr möglich. In den meisten Ländern erfordert die ortsbezogene Ausrichtung von solchen Ads nun einen Mindestradius von 25 Kilometern für die Stadt/den Ort. Die verfügbaren Optionen für das Targeting von Interessen wurden daneben stark reduziert: statt nach Kategorien wie Ausbildung, Berufsbezeichnung, Arbeitgeber und weiteren Interessen zu filtern existiert fortan nur noch die Interessenskategorie - und selbst diese wurde stark eingeschränkt. Dies soll eine Beschreibung von oder einen Bezug auf geschützte Klassen verhindern. Auch der Zugang zu Lookalike-Audiences wurde abgeschafft. Stattdessen besteht nun die Möglichkeit der Erstellung einer Special Ad Audience. Bei solchen werden Geschlecht, Alter, Postleitzahl oder andere ähnliche Kategorien nicht berücksichtigt.

Mögliche Probleme für Social Recruiting

Metas neues Vorgehen gegen Altersdiskriminierung und Diskriminierung aufgrund geschlechtlicher Merkmale sowie zum Schutz vulnerabler Gruppen ist äußerst löblich - allerdings ergeben sich vor allem für Social-Recruiting-Ads hieraus einige Probleme. Da nun keine Anpassung des Alters der angestrebten Zielgruppe mehr möglich ist werden solche Stellenanzeigen auch an User ausgespielt, die weit jenseits der 65 und damit längst in Rente sind. Die Relevanz von üblichen Social-Recruiting-Ads tendiert für diese Gruppe jedoch gegen Null. Durch den erhöhten Mindestradius wird die Signifikanz stark ortsgebundener Stellenanzeigen für User, an welche die Ad ausgespielt wird, verringert. Schließlich bildet die Abschaffung des größten Teils der Möglichkeiten detaillierten Targetings bei Social-Recruiting-Kampagnen eine weitere Schwierigkeit. Wenn die Audience noch über einen Teil der Interessen eingegrenzt werden kann entstehen hohe Streuverluste, da Stellenanzeigen nun an Personen ausgespielt werden müssen, die eigentlich den beschriebenen Anforderungen nicht entsprechen. Ein Beispiel: Eine Ad, die für die Besetzung eines Postens als Elektriker konzipiert ist kann nun nur noch an alle Personen innerhalb des definierten Radius ausgespielt werden, die sich für Elektronik oder Elektrotechnik interessieren. Dies bedingt aber nicht, dass sie in diesem Feld auch arbeiten oder entsprechende Qualifikationen erworben haben. Social-Recruiting-Ads bei Meta werden somit automatisch teurer werden, da in Kauf genommen werden muss, dass sie auch an grundsätzlich nicht für den beworbenen Job qualifizierte User ausgespielt wird. Solche wären sonst ausgeschlossen gewesen.

Should I Stay or Should I Go?

Nun stellt sich die Frage: Werden sich deshalb Werbetreibende von den durch Meta vertretenen Plattformen abwenden und sich verstärkt anderen Sozialen Netzwerken wie LinkedIn zuwenden? Das Team unserer Social-Media-Agentur ist sich sicher: vorerst werden sich hieraus keine großen Änderungen ergeben. Zu wichtig sind Facebook und Instagram bei der Ansprache bestimmter Zielgruppen, die sich besonders in den Sozialen Netzwerken des Meta-Konzerns und nicht auf Plattformen wie LinkedIn aufhalten. Die meisten Unternehmen und Institutionen werden zunächst aufgrund der Marktmacht von Meta daher auch die effektiv erhöhten Preise und gesenkte Effektivität in Kauf nehmen. Welche langfristigen Auswirkungen die neuen Anti-Diskriminierungsrichtlinien und die sich hieraus für Social Recruiting ergebenden Probleme haben werden ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht absehbar.

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