MACCABEES GOOGLE UPDATE VON DEZEMBER 2017

Die starken Schwankungen in Sichtbarkeitsindexen sowie Rankings und Zugriffszahlen, die seit etwa Mitte Dezember beobachtet werden konnten, sind tatsächlich Folge eines Updates des Algorithmus von Google. Die US-Suchmaschine bestätigte dies nun. Das von dritter Seite als Maccabees bezeichnete Google Update wurde demnach am 12. Dezember 2017 ausgerollt. Die Folge waren starke Rankin-Verschiebungen.

Ein Google-Sprecher sagte „Search Engine Land“: „We released several minor improvements during this timeframe, part of our regular and routine efforts to improve relevancy.” Auf Deutsch: „Wir haben mehrere kleine Verbesserungen in diesem Zeitraum ausgespielt.“ Dies wären jedoch lediglich Teile normaler Routine im Rahmen der Verbesserung der Relevanz von Suchergebnissen. Den Namen Maccabees wiederholte Google natürlich nicht, da dieser Begriff von Barry Schwartz von „Search Engine Roundtable“ geprägt wurde, der als erster über das Google Algorithmus Update vom Dezember 2017 berichtet hatte.

Schwartz berichtete ab diesem Tag von ungewöhnlichen Schwankungen bei den SERPs und somit im Traffic von vielen Webseiten und Online Shops. Medien berichten, dass einige Seiten mehr als 30 Prozent an Traffic-Einbrüchen hätten. Sogar Top-1 Positionen sollen komplett aus der ersten Seite gefallen sein. Bei Kunden unserer SEO Agentur konnten wir keine solchen extremen Beobachtungen machen – weder nach oben noch nach unten. In einer Analyse machte Schwarz zwei Hauptursachen für betroffene Webseiten aus. Demnach ziele das Google Update Maccabees auf Online-Auftritte mit sehr vielen Landingpages zu ähnlichen Keywords, die dann auf das gleiche Ziel weiterlinken (Doorway Pages / Brückenseiten). Zweitens betreffe es wohl hauptsächlich Seiten mit viel Werbung, aber wenigen Inhalten.

Maccabees Google Update von Dezember 2017 seitens Google bestätigt

Spannend auch eine Erkenntnis von Searchmetrics: Demnach waren Seiten stark betroffen, die keine strukturierten Daten nutzen, sprich schema.org. Michelle Robbins von Search Engine Land stellte zudem fest, dass zunächst wohl die Branchen Auto, Recht und Governance betroffen waren, später dann Bereiche wie Hobby, Arbeit, Bildung und Freizeit.

Leider gab Google keine konkreten Handlungsanweisungen für Betreiber von Webseiten oder Agenturen für SEO (Suchmaschinenoptimierung). Aus den gesammelten Daten lassen sich dennoch viele Rückschlüsse ziehen und einige Hebel bei betroffenen Domains umlegen.

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