Kreativität ist die Fähigkeit Neues zu erschaffen und Lösungen für Probleme zu finden. Besondere die Berufsgruppe der Grafiker und Webdesigner ist neben vielen weiteren kreativ Schaffenden auf die Gabe der kreativen Lösungsfindung angewiesen. Ideen kommen in der Regel nicht auf Knopfdruck, vielmehr muss man sich auf den kreativen Flow einlassen. Trotzdem können die richtigen Hilfsmittel, Kreativitätstechniken und ein positives Mindset den Grundstock für mehr Ideen legen und dabei helfen sich aus kreativen Blockaden zu befreien.
Den eigenen Horizont erweitern
Um auf neue Einfälle zu kommen, sollte man sich ab und an aus seiner Komfortzone lösen. Klar ist man es gewohnt in einem bestimmten Themengebiet zu arbeiten und kreativen Output zu liefern, doch was geschieht, wenn einem hier der kreative Saft ausgeht? Ganz genau die Aufmerksamkeit für eine Weile einer anderen Quelle widmen. Der eigene Horizont lässt sich durch neue Hobbys, spannende Erfahrungen, ein anderes Umfeld oder einer neuen Musikrichtung erweitern. Wer sich neuen Dingen öffnet, öffnet sich auch gleichzeitig vielen neuen Möglichkeiten.
Tipp: Versuch einfach mal genau das Gegenteil von dem zu tun was du sonst machst. Du bist Fotograf? Dann probier dich doch mal an Videoaufnahmen. Du schaffst Bilder mit Worten? Wie wär es, die Worte statt zu schreiben aufzuzeichnen.

Ideen direkt notieren
Am Arbeitsplatz fehl es dir an Kreativität, beim Abendspaziergang sprühst du aber förmlich voller verrückter Einfälle? Ein kleiner Block, den du immer bei dir hast oder die Notizfunktion auf deinem Handy können hier Abhilfe schaffen. Lerne deine Ideen nicht nur am Arbeitsplatz zu nutzen, sondern profitiere auch von Gedankengängen in deiner Freizeit. Selbst ein Einfall, der dir im ersten Moment sinnlos vorkommt, sollte nicht direkt verworfen werden. Notiere dir deine Ideen und Gedanken wann immer du die Möglichkeit hast. So kannst du dir eine Sammlung an spontanen Einfällen aufbauen, auf welche du in uninspirierten Momenten zurückgreifen kannst. Wer weiß, vielleicht ist gerade eine deiner nächtlichen Grübeleien die Lösung für ein kompliziertes Projekt im Job.
Tipp: Du kannst dir auch eine Idee ins Handy einsprechen, um beim späteren Anhören deine Idee besser nachvollziehen zu können.
Suche dir neue Inspirationsquellen
Die größten Genies und Erfinder haben sich selten auf ein Fachgebiet beschränkt. Sie waren auf den unterschiedlichsten Gebieten bewandert. Auch du kannst durch die Weiterbildung in dir fremden Wissensgebieten deine Kreativität stärken. Wer immer neues lernt, baut viele neuronale Verbindungen auf. Keine Sorge man muss nicht die Relativitätstheorie neu erfinden. Meist hilft es schon sich ein wenig durch Zeitschriften zu blättern, einen spannenden Blog-Artikel (Creative Boom ist besonders für Designer sehr zu empfehlen https://www.creativeboom.com) durchzulesen oder ein Museum zu besuchen.
Schnellzugängliche Inspirationsquellen: Magazine, Bücher, Fotografie, Kunst, Musik, visueller Content

Unperfektes kreieren
Viele kennen das Spiel. Es kommt ein neues Projekt rein und man klemmt sich direkt dahinter, um am besten in so kurzer Zeit wie möglich die perfekte Lösung für den Auftrag zu finden. Ist die Masterlösung nicht sofort greifbar, versteift sich die Sichtweise recht schnell und engt unser kreatives Schaffen ein. Man sollte sich bewusst sein, dass Ideen häufig erst während des Prozesses entstehen. Sprich, du solltest erst mal loslegen bevor du Stunden damit verbringst deine erste Idee zum Masterplan machen zu wollen. Ein erster unperfekter Entwurf ist nicht direkt für den Müll, sondern kann den Grundbaustein für weitere Ideen legen. Die Lösung setzt sich somit nach und nach vor dir zusammen. Dies mag besonders Perfektionisten schwerfallen, kann aber kreativen Blockaden und der Angst vor dem Loslegen entgegenwirken.
Nicht vergessen: Hab Geduld mit dir selbst und lerne zu akzeptieren, dass Scheitern auch ein Teil des kreativen Prozesses ist, welcher dich beim nächsten Step weiter bringen kann.
Die Geschichte hinter deiner Leidenschaft
Wann hast du dich das letzte Mal mit dem Ursprung deiner Leidenschaft oder deinem Berufsweg auseinandergesetzt? Begib dich auf die Spuren deines kreativen Schaffens. Du bist Schriftsteller und hast gerade Schwierigkeiten, die perfekten Worte zu finden, dann frag dich, was dein Lieblings-Schriftsteller geschrieben hätte. Sich mit den Grundsätzen seiner kreativen Arbeit zu beschäftigen, mehr Wissen über die Herkunft dessen und anderen Könnern des eigenen Themenbereiches zu sammeln ist wichtig. So lernt man das eigene Handwerk und die Leidenschaft dahinter mehr zu schätzen und deine Ziele erfolgreich umzusetzen.
Wissen ist Macht. Je mehr du darüber weißt, warum du gerade bist, wo du bist, desto mehr kannst du diesen Ursprung deiner Leidenschaft und die Kenntnisse über dein Themengebiet als Grundlage für kommende Herausforderungen nutzen.

Man lernt nie aus
Um ständig kreative zu sein, ist auch ein gutes Maß an Wissen vonnöten. Sorge dafür, dass du deine Fähigkeiten auf dem neuesten Stand hältst. Es gibt immer neue Techniken zu lernen und mehr Wissen aufzubauen. Mit einer neuen Designtechnik oder einem gerade entdeckten spannenden Programm-Feature kannst du im besten Fall direkt eine Idee umsetzen, die vorher nicht machbar erschien. Wer sich besser auskennt und nie stehen bleibt, hat mehr Möglichkeiten ein Problem zu lösen. Es gibt dann nicht mehr nur einen Ansatz ans Ziel zu gelangen, sondern viele weitere.
Tipp: Um dein Wissen aktuell zu halten, kannst du an Kursen teilnehmen, YouTube Tutorial schauen, Bücher lesen oder dich mit anderen Kreativen, die dir neues beibringen können, austauschen.
Entspannung
Zu guter Letzt ein vermeidlich logischer Punkt, der jedoch häufig vergessen wird. Der Mensch braucht Ruhephasen und Entspannung um kreativ Denken zu können. Um jeden Tag neu Ideen zu schöpfen, sollte man genug Pausen machen, genügend und erholt schlafen und auch sonst dafür sorgen, dass man mental positiv eingestellt ist.
seowerk Pausen-Tipp: Mindestens einmal am Tag an die frische Luft, kurze kleine Pausen statt ein oder zwei lange, zwischendurch aufstehen, statt den ganzen Tag zu sitzen, nach getaner Arbeit sich einem Hobby widmen.
Du siehst es gibt nicht die eine perfekte Lösung, die dich auf Knopfdruck zur brillanten Eingebung leitet. Kreativität ist ein bewusster, aber zum großen Teil unbewusster Vorgang. Der kreative Schaffensprozess ist eine Reise durch verschiedenen Phasen. Sich auf diese Phasen einzulassen und nicht zu versuchen, die Zwischenphasen zu überspringen kann der Schlüssel zum Erfolg sein. Wenn du dich also das nächste Mal von einer kreativen Blockade lösen willst, probier es doch einfach mal mit einem der oben genannten Vorschläge. Mit einem freien Kopf schafft es sich nämlich gleich viel leichter.
Der Mobile First Ansatz - ein Trend, welcher durch die ungebremste Erfolgskurve mobiler Geräte einen riesigen Boom erfahren hat. Das entsprechende Konzept für moderne Webdesigns sieht vor, dass die für mobile Endgeräte optimierte Version zuerst entsteht und sukzessive Erweiterungen stattfinden. Auf mobilen Webseiten gibt es einige Elemente und Abschnitte die anders zu behandeln sind als bei stationären Desktops. Gerade die Nutzerführung muss optimal gestaltet sein, um den Seitennutzer nicht vorzeitig zu verlieren.
Wie Sie die eigene Webseite nicht nur auf Desktop Geräten, sondern auch responsive in der mobilen Welt ansprechend platzieren können, zeigen wir Ihnen im Folgenden:
Mobile First: mobiles Mockup
Zu Beginn eines jeden Webseiten-Projekts ist ein gut durchdachtes Mockup der späteren Seite bei uns nicht wegzudenken. Da wir selbst auch mit dem Mobile First Ansatz arbeiten, können wir bereits ganz am Anfang die wichtigsten Elemente mobil planen. Arbeitet man von einer bestehenden Desktop-Webseite/Mockup ausgehend, ist die Schwierigkeit, alle Inhalte der meist etwas ausführlicheren Desktop Version mobil passend zu machen. Von weniger Platz auf mobile zu viel Layout-Fläche auf Desktop umbauen ist natürlich wesentlich leichter als andersrum. Daher empfehlen wir Mobile Mockup first.
Mobile vs. Desktop: Mausklick & Touch Interaktion
Desktop = Cursor
Am Desktop kann der Cursor genutzt werden: Hover-Text, Button-Effekte oder durch den Cursor ausgelöste Animationen machen die Seite lebendig. Diese Cursorfunktion erlaubt es überwiegend mit Bildern zu arbeiten und beschreibende Texte erst zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. wenn man mit dem Mauszeiger über sie fährt) erscheinen zu lassen.

Mobil = Gesten
Bei mobilen Endgeräten gibt es die Mauszeiger Funktion nicht, man kann also nicht mit dem Cursor über ein Bild fahren. Dafür hat man aber sehr viele Gesten einfach auf der Hand, welche mobilen Anwendungen eine ganze Bandbreite an neuen, aufregenden Möglichkeiten verschaffen. Wischen, schütteln oder einfach nur Drücken, hier ist man sozusagen selber der Cursor.
Um dieses Erlebnis aber nicht zu einer anstrengenden User-Experience zu machen, sollte man auf ein paar Dinge achten:
- Call-to-Action Buttons, Links und Navigationen genügend Raum lassen (keiner will versehentlich den falschen Button drücken, nur weil zu wenig Abstand zwischen den beiden Buttons ist)
- Es gibt Menschen mit größeren Fingern - Elemente mit Interaktionen dahinter sollten ohne Probleme klickbar und nicht zu klein sein oder andere Interaktionen auslösen
Navigation als Dropdown für mobile Geräte
Wenn man darüber nachdenkt, was eine mobile Umsetzung qualitativ hochwertig macht, dann kommen wenige Klicks oft ganz vorn. Wenige Klicks/Tabs = bessere Usability. Da kommen wir auch direkt zum Punkt Navigation, hier sind es nämlich häufig große Menüstrukturen mit vielen Klick-Möglichkeiten, die den Nutzer verwirren und stören. Umfangreiche Menüstrukturen stellen bei stationären Desktops kaum ein Problem dar. Dropdown Menüs haben viel Platz zum Ausklappen und alle Inhalte können vollflächig dargestellt werden. Bei mobilen Geräten ist dieser Platz einfach nicht vorhanden. Ein Dropdown Menü ist hier nicht empfehlenswert, da hier wesentlich mehr Interaktionen, Scrollen und Klicks erforderlich wären um ans Ziel zu gelangen. Bei mobilen Applikationen erleichtern Sie dem Nutzer die Experience, indem Sie Inhalte vereinfacht darstellen und die Auswahlmöglichkeiten durch raffinierte Darstellungstechniken anschaulich gestalten (z. B. bereits vorgegebene Daten bei Buchungsprozessen).

Situationsbedingtes Design für mobile Geräte
Zeiten ändern sich und so auch die Orte und Situationen in welchen im Internet gesurft wird. Unsere Mobil-Geräte haben wir fast immer zur Hand und mit dem Netz verbunden. Webseiten werden also in den unterschiedlichsten Situationen besucht. Beim Warten auf die Bahn, der kurzen Meeting-Unterbrechung, im Restaurant oder auf dem Weg nach Hause. Dies bedeutet natürlich, dass die Aufmerksamkeitsspanne deutlich reduziert ist. Der Nutzer wird durch viele Dinge in seinem Umfeld von der Website abgelenkt. Auch die Internetverbindung kann einknicken und das Laden Ihrer Seite verhindern. Aus diesen Gründen bevorzugen Nutzer kurze Wege und simple Funktionen, wenn Sie mobil surfen. Wir empfehlen klappbare Textboxen, Slider, die langem Scrollen vorbeugen, und große, gut leserliche Texte/Buttons. Komprimierte Bilder mit geringer Ladezeit sind nicht zu vergessen.
Mobile First: Vorhandene Funktionen nutzen
Das hört sich nach einer Menge Einschränkungen und wenigen Möglichkeiten an? Stimmt nicht. Gerade bei mobilen Geräten gibt es einige sehr praktische, bereits integrierte Funktionen. Man muss sie nur nutzen. Machen Sie sich diese hauseigenen Gerätefunktionen zu Nutze:
- Direkte Anruffunktionen
- Integrierte Kamera für Videoanrufe
- Textfunktion
- Standort-Funktion
Call-to-Action Buttons (mehr zum optimalen Button-Design) sowie Links und klickbare Elemente können direkt mit diesen Funktionen verknüpft werden. Dies sorgt für eine bessere User-Experience und spart dem User Zeit.

Content Priorisierung für eine optimierte mobile Nutzung
Ja, das Layout und die freien Flächen sind gegenüber stationären Desktops bei mobilen Geräten definitiv eingeschränkt. Ein kleinerer Bildschirm bedeutet auch weniger Platz für Texte, Bilder und Grafiken. Es bietet sich also an, wichtige Inhalte zu priorisieren und in den Vordergrund zu rücken. Manche Texte lassen sich vielleicht um ein paar Wörter kürzen. Grafiken oder Bilder können Sie kleiner darstellen oder herausnehmen. Ein guter Mittelweg ist hier am besten. So wenig Inhalt wie möglich - so viel, dass alles verständlich und ansprechend ist.
Google Mobile Friendly Test
Jetzt soll Ihr mobiler Auftritt so richtig durch die Decke gehen? Dann checken Sie doch zuerst den nützlichen Google Mobile Friendly Test. Dieser kann helfen, kritische Usability Schnittstellen aufzudecken und die User Experience bei Ihrem mobilen Webauftritt zu verbessern.
Mobile First - der Ansatz der Zukunft
Der Mobile First Ansatz wird als der Ansatz der Zukunft gesehen. Ob er die stationären Desktops je komplett ablösen wird, ist fraglich. Fest steht jedoch, dass eine nicht mobil optimierte Webseite heute kaum mehr eine Chance gegenüber der Konkurrenz hat. Nutzen Sie also unsere Tipps und geben Sie dem Mobil Ansatz eine Chance. Und wer weiß, vielleicht bestätigt Ihnen der Google Mobile Friendly Test bereits eine top Usability Ihrer Internetseite.
Instagram in TikToks Fußstapfen
Instagram nähert sich mit Veränderungen im Video-Feed und bei IGTV weiter dem Konzept des chinesischen Social-Media-Riesen an. Was sich bald verändern wird und warum dieser Schritt in einer Linie mit der aktuellen Entwicklung der populären Foto-App steht.
Instagram Video: die Zukunft von IGTV
Instagram erregt Aufsehen mit der Ankündigung, dass IGTV, das im Sommer 2018 gestartete Instagram-Fernsehen, mit den regulären Feed-Videos verschmelzen soll. Dieses neue, vereinheitlichte Format wird den Namen Instagram Video tragen. Reguläre Clips im Feed sind damit nicht mehr auf wenige Sekunden beschränkt: Bis zu 60 Minuten lang kann mit Instagram Video hochgeladener Content sein. Auch die gesonderte IGTV-App erhält unter dem Namen Instagram TV ein Rebranding. Um das Entdecken neuer Videoinhalte zu vereinfachen, soll in der Haupt-App ein Tab im Nutzerprofil hinzugefügt werden. Instagram-User können damit schnell und unkompliziert auf den Content von Instagram TV zugreifen.
IGTV & TikTok: Konkurrenz oder Koexistenz?
Bei der Einführung von IGTV verfolgte Instagram das Ziel, eine neue mobile Alternative zu YouTube (YouTube-Kanal pushen) zu etablieren, war mit diesem Ansatz aber weniger erfolgreich. Hinzu kommt, dass nur zwei Monate nach dem US-Start von IGTV ein neuer Platzhirsch aus China auf dem digitalen Bewegtbild-Markt erschien. Die Rede ist von TikTok, zu dessen Erfolgskonzept "Kurzvideos" Instagram schnell in Konkurrenz gehen wollte. In diesem Zusammenhang steht beispielsweise die Einführung von Reels im August 2020. Instagram vermarktete dieses neue Feature schnell ziemlich aggressiv und räumte ihm einen zentralen Platz in der Navigation der App ein.
TikTok: nicht umsonst die Nr. 1
Bei Jugendlichen hat TikTok mittlerweile in vielen Ländern weltweit Instagram den Rang als Lieblings-Social-Media-App abgelaufen. Doch nicht nur Jugendliche lieben TikTok: Auch für Content Creator lohnt sich TikTok weit mehr. Genau wie YouTube bietet TikTok seinen Usern eine Möglichkeit, aus ihrer Popularität direkt Gewinn zu schöpfen, was mit Instagram Reels momentan noch nicht möglich ist. Facebook, zu dem Instagram seit 2012 gehört, hat vor, bis zum Ende des Jahres 2022 insgesamt eine Milliarde Dollar an die auf den konzerneigenen Apps erfolgreichen Creators auszuzahlen. Etwas von diesem Geld wird auch an die Schöpfer populärer Reels gehen, hierbei handelt es sich aber dezidiert um kein System, das Content-Creators ein stetiges Einkommen erlaubt – was diese dann wiederum mehr an die App binden würde.
Wird Instagram sich auch in diesem Punkt irgendwann gezwungen sehen, der Strategie von TikTok zu folgen? Das Team unserer Social-Media-Agentur ist schon sehr gespannt, was sich aus der Konkurrenz der beiden Apps zukünftig entwickeln wird.
Run auf die Pole Position
Zum Streaming von Musik gab es noch nie so viele Angebote wie heute. Ein klassisches Beispiel ist der Branchenführer Spotify. Doch in YouTube Music erwächst dem Streamingriesen ein ernstzunehmender Gegner. Denn der Streamingdienst von YouTube (So geht's: YouTube-Kanal pushen) baut seinen Marktanteil aktuell schnell aus. Doch wie unterscheiden sich die beiden Giganten der Streamingbranche voneinander?
Riesen unter sich
Während Spotify nunmehr auf 165 Millionen kostenpflichtige Premiumaccounts kommt, hat YouTube dagegen im August 2021 erst die 50-Millionen-Marke geknackt und liegt damit noch hinter Apple Music und Amazon Music mit 78- bzw. 63 Millionen Abbonenten.
Schneller, höher, weiter
Die Lage stellt sich bei einem Blick auf den Zuwachs von Usern allerdings ein wenig anders dar. Zwar gelang es Spotify, im Juli 2021 einen Paid-User-Zuwachs um 20 Prozent in 12 Monaten zu erzielen, YouTube hatte im Oktober 2020 dagegen gerade einmal 30 Millionen zahlende Subscriber. Somit verdoppelte sich deren Zahl beinahe in weniger als einem Jahr.
Strategie ist alles
Die Konkurrenten verfügen über unterschiedliche strategische Ansätze. Während Spotify gerade massiv in Original-Content investiert, um sich für neue User attraktiv zu machen, scheint YouTube auch ohne solche Innovationen zu wachsen. Eine Investition in eigene Formate könnte sogar noch zu einem größeren Wachstumsschub führen. Die bereits auf der Plattform vorhandenen User scheinen nach der Etablierung von Streamingdiensten endlich dafür bereit zu sein, für Audio-Content zu bezahlen. Somit hat sich das größte und älteste Problem von YouTube und damit Google schlussendlich selbst gelöst.
Der Preis ist heiß
Der Preis unterscheidet sich übrigens nicht: beide Konkurrenten verlangen eine marktübliche Gebühr von ca. 10 Euro. ABER: Die Rolle von YouTube hat sich vom Feind zum Verbündeten der Musikindustrie gewandelt. Während Spotify mit der dreifachen Zahl an Abos den Musik-Publishern jährlich 5 Milliarden Dollar auszahlt, sind es bei YouTube inzwischen 4 Milliarden – 30 Prozent hiervon aus Abogebühren, der Rest aus Werbeeinnahmen. YouTube könnte somit für die Musikindustrie zukünftig die bedeutendste Einnahmequelle im Bereich des Streamings sein und damit Partner der Wahl für exklusive Zusammenarbeit werden.
Die Zukunft des Streamings
Ausblick: Branchenexperten sehen YouTube mit Blick auf die Gen-Z mittlerweile in der Position, in welcher Spotify vor 5 Jahren bei den Millennials gewesen sei. Sollte sich dies bewahrheiten, könnte YouTube in naher Zukunft Apple und Amazon überholt haben und als Nummer 2 der Branche zur weiteren Aufholjagd ansetzen – die weitere Entwicklung bleibt auf jeden Fall spannend und wird von unserer Social-Media-Agentur genauestens im Auge behalten!
SuperFollow: Die Zukunft von Twitter?
Twitter erregt Aufsehen mit der Ankündigung, ein neues Feature einzuführen. Dieses soll die Erstellung kostenpflichtigen Contents ermöglichen.
SuperFollows: Twitters neuestes Feature
Mit einem Marktanteil von mehr als 7 % gehört der Kurznachrichtendienst Twitter definitiv zu den Big Playern im deutschen Social-Media-Marketing. Seit neuestem erregt der US-amerikanische Tech-Konzern allerdings mit der Meldung Aufmerksamkeit, künftig ein Feature namens SuperFollow einführen zu wollen. Promis sollen damit die Möglichkeit bekommen, mit ihrem Content Geld zu verdienen. Dieser kann ab sofort für drei bis zehn Dollar monatlich als Abo angeboten werden. Hiervon gehen drei Prozent der Einnahmen als Provision an Twitter selbst. Ab 50.000 Dollar Umsatz beträgt dieser Anteil sogar ganze 20 Prozent.
SuperFollows: Ab wann und wo?
Moment, Dollar? Tatsächlich sind SuperFollows momentan erst in den USA und Kanada gelauncht worden. In den kommenden Wochen und Monaten soll das Angebot aber auch auf andere Länder ausgeweitet werden. Was bedeutet das für uns? Wird Twitter zukünftig nur noch gegen Bezahlung zugänglich sein? Hier können wir Entwarnung geben. Besteht die Gefahr, dass Content, den Sie bisher gratis abrufen konnten, hinter einer Paywall verschwindet? Definitiv!
Das Team unserer Social-Media-Agentur hält Sie auf jeden Fall auf dem Laufenden!
Bundesgerichtshof entscheidet zu Social-Media-Werbekennzeichnungen
Der Bundesgerichtshof hat am 9. September 2021 ein Urteil mit grundsätzlicher Bedeutung für das Influencer- und Social-Media-Marketing gefasst. Dabei geht es um die zentrale Frage: Soll es Influencer:innen weiterhin erlaubt sein, bei Instagram Produktempfehlungen mit Links zu Anbieter:innen zu versehen, ohne diese als Werbung zu kennzeichnen?
WORIN BESTEHT DIE ANKLAGE GEGEN DIE INFLUENCERINNEN?
Influencer:innen betreiben unzulässige Schleichwerbung. So lautet die Anklage des Verbands Sozialer Wettbewerb, der laut Selbstdefinition "auf dem für die Funktionsfähigkeit der Marktwirtschaft außerordentlich wichtigen Gebiet der Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs sowie der Wirtschaftskriminalität sehr erfolgreich tätig" ist. Der Verband Sozialer Wettbewerb fordert konkret gegen die Lifestyle-Influencerin Cathy Hummels, die Fashion-Influencerin Leonie Hanne und die Fitness-Influencerin Luisa-Maxime Huss Unterlassung sowie die Abmahnkosten. Aber auch zahlreiche weitere Influencer:innen wurden wegen der Setzung von Tap Tags, also Weiterleitungen auf Firmenaccounts in ihren Posts, abgemahnt. Diese sieht der Verband Sozialer Wettbewerb als unzulässige Mischung privater Mitteilungen und Werbung und daher als Verbrauchertäuschung. Künftig sollen mit Tap Tags versehene Posts somit als Werbung gekennzeichnet werden.
WIE ARGUMENTIERT DIE VERTEIDIGUNG VOR GERICHT?
Bisher waren die Meinungen der Richter:innen und damit auch die Urteile darüber, ob mit der Verlinkung von Tap Tags die Grenze zur Werbung überschritten sei, ziemlich unterschiedlich. Teils siegten die drei beklagten Influencerinnen, teils der Verband Sozialer Wettbewerb in den Vorinstanzen. Hummels, Hanne und Huss betonten ausdrücklich, dass bezahlte Werbung als solche gekennzeichnet werden muss, Tap Tags aber der Transparenz gegenüber ihren Follower:innen dienen, die somit leichter auf entsprechende Produktseiten gelangen können. Nun lag die Entscheidung hierüber beim obersten deutschen Zivilgericht.
WIE LAUTET DER URTEILSSPRUCH DES BGH?
Der BGH entschied, dass die mit Tap Tags versehenen Instagram-Posts der beklagten Influencerinnen als geschäftliche Handlungen zu ihren eigenen Gunsten und teils auch zum Vorteil der jeweiligen fremden Unternehmen zu betrachten sind. Influencer:innen als Unternehmer steigern ihre Bekanntheit und ihren Werbewert durch die Veröffentlichung dieser Posts. Ein Vorteil für Fremdunternehmen entsteht allerdings nur, wenn eine Gegenleistung erfolgt, oder wenn der Beitrag nach seinem Gesamteindruck zu sehr wie Werbung wirkt – etwa, weil er ohne kritische Distanz nur die Vorzüge des Produkts eines Unternehmens so hervorhebt, dass der Rahmen einer sachlichen Information verlassen wird.
Dass ein Bild mit Tap Tags versehen ist, reicht hierfür aber in den meisten Fällen nicht aus – im Gegensatz zu einer Verlinkung auf zur Website des Herstellenden. Für die Verbraucher:innen muss dabei der Zweck eines Beitrags mit dem Gesamteindruck Werbung, ein fremdes Unternehmen zu fördern, erkennbar sein. Andernfalls könnte es ihn zu einer geschäftlichen Entscheidung veranlassen, die er sonst nicht getroffen hätte.
WAS BEDEUTET DAS URTEIL FÜR INFLUENCER-MARKETING?
Influencer:innen müssen also nur dann einen Werbehinweis platzieren, wenn es wirklich werblich wird. Dass ein Tag auf das Profil einer Marke gesetzt wird bedeutet aber nicht automatisch, dass der Post als Werbung gekennzeichnet werden muss. Hier ist eine Abwägung je nach Sachlage nötig. Wenn die Page des Herstellenden verlinkt oder eine Gegenleistung erbracht wird ist dies allerdings der Fall. Somit gilt für die Zukunft: Vorsicht bei zu einseitig positiven Darstellungen – der Grat zur Werbung ist schmal!
Bei weiteren Fragen zu diesem und anderen Themen können Sie sich gerne an die Expert:innen unserer Social-Media-Agentur wenden.
Originelle, hochwertige Inhalte erregen Aufmerksamkeit, stellen für die Nutzer:innen echten Mehrwert dar und erreichen ganz nebenbei neue Kundschaft sowie eine organische Kundenbindung. Wer regelmäßig Blogbeiträge, News und Social Media Posts veröffentlicht, muss sich im Marketing immer wieder der Themenfindung stellen. Umfassende und laufende Themenrecherche ist dabei der Schlüssel für gute Content-Ideen: So stellen Sie sicher, dass Sie relevante Themen mit Mehrwert behandeln, die Ihre Zielgruppe wirklich interessieren.
Gute Themen…
- … passen zu Ihrer Marke
- … bieten Mehrwert
- … sind abwechslungsreich
- … laden die Nutzer:innen zum Teilen und Interagieren ein
Welche Inhalte sich für Ihren Blog, Newsletter und Social Media Kanäle eignen, hängt stark von Ihrer Branche, der Zielgruppe und Ihren Kommunikationszielen ab. Als Grundlage für die Themenfindung sollten Sie also eine Content-Strategie erstellen, in der Sie genau formulieren, welche Bereiche Sie abdecken, welche Personen Sie erreichen möchten. Listen á la „50 Content-Ideen für Ihren Blog“ sind mit Vorsicht zu genießen. Zur Inspiration beim Brainstorming sind sie hilfreich, die Ideen eins zu eins zu übernehmen, macht in den meisten Fällen keinen Sinn.
Der Mehrwert für die Leser:innen ist immer der Fokus bei der Themenfindung. Welche Themen für Ihre Zielgruppe relevant sind, zeigt Ihnen unter anderem das Suchvolumen der verschiedenen Keywords. Tritt eine Suchanfrage, die thematisch zu Ihrem Unternehmen passt, häufig auf, können Sie davon ausgehen, dass sie für Nutzer:innen interessant ist. Ihr Content sollte zudem einen Neuigkeitswert haben und informativ sein, damit Ihre Artikel gelesen werden. Posten Sie also nicht einfach irgendwas, um Ihre Kontinuitätsziele einzuhalten oder „weil es mal wieder an der Zeit ist“. Abwechslungsreiche Formate und Inhalte, die grundsätzlich Ihrer thematischen Linie folgen, sorgen dafür, dass sich die Besucher:innen Ihres Blogs durch die Artikel klicken, den Newsletter auch tatsächlich öffnen und Ihre Social Media Posts aufmerksam verfolgen.
Im besten Fall interagieren die Nutzer:innen mit Ihrem Content, teilen Ihre Bilder auf Instagram oder Facebook, kommentieren unter Ihren Blogbeiträgen oder erzählen ganz einfach Ihren Freunden und Bekannten von dem, was sie auf Ihren Kanälen gelesen haben. Content mit echtem Mehrwert schafft das quasi von allein, anregende Fragen, Aufforderungen zum Teilen sowie Kommentieren oder eine Umfrage schaden aber nicht.

Methoden für die Themenrecherche
- Input: Konkurrenz, Magazine, Forenbeiträge, Kundenfragen
- Content-Analyse
- Keyword-Analyse, Google Trends & AnswerThePublic
Den Blick für mögliche Content-Ideen können Sie schärfen. Für die Recherche sollten Sie sich jeden Tag ein bisschen Zeit nehmen und die Seiten wechseln. Nachrichten, Blogs, Newsletter der Konkurrenz oder aus ganz anderen Bereichen, die Sie persönlich interessant finden, Branchenmagazine, Forenbeiträge, Kundenfragen: Hauptsache, Sie bekommen Input und wissen Bescheid, was aktuell passiert in Ihrer Branche. So entdecken Sie schnell Themen, bei denen Sie „andocken“ und Inhalte weiterdenken können oder die sich auf Ihr Unternehmen und Angebot drehen lassen.
Sie haben bereits viel Content produziert und veröffentlicht, aber langsam gehen Ihnen die Ideen aus? Dann schafft die Content-Analyse einen Überblick: Welche Themen sind schon zu genüge abgegrast? Bietet sich dort ein Übersichtsartikel als Cornerstone an? Welche Beiträge vertragen eine Aktualisierung oder können fortgeführt werden? Welche Themen können für ein anderes Format „recycelt“ werden? Den bestehenden Content genau zu kennen, erleichtert die Themenfindung ungemein.
Die Keyword-Analyse eignet sich wunderbar für Ihre Themenfindung. Hier schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie erhalten Einblicke über das Suchverhalten Ihrer Zielgruppen und bekommen gleich Content-Ideen mitgeliefert. Die Google Trends sind immer einen Besuch wert und bieten oft schon einen guten Aufhänger für ein Thema. Dazu kommen etliche kostenfreie und kostenpflichtige Tools wie AnswerThePublic und Sistrix. Hier geben Sie ein Keyword ein und erhalten mit einem Klick jede Menge Themenvorschläge.
5 Content-Ideen, die (fast) immer gehen
- Anleitung oder Guide: z. B. Relaunch Guide
- Ratgeber oder Kaufberatung: z. B. Gendern in Online Texten
- Liste: z. B. Merkmale guter Design Usability
- Case Study: z. B. VICKYWOOD – Erfolgreiche Markenbildung mit Mehrwert
- News (neue Statistik, wissenschaftliche Entwicklung): z. B. Mobile Only Index ab 2021: Das erwartet uns

Welcher Content für welchen Kanal?
In den meisten Fällen bietet es sich an, dasselbe Thema auf mehreren Kanälen zu behandeln und jeweils passend aufzubereiten. Die verschiedenen Posts werden dann miteinander verknüpft, ergänzen sich oder bewerben das jeweils andere Format. Auf einen neuen Blogbeitrag wird also im Instagram-Post hingewiesen, im Newsletter wird der Artikel zusammengefasst und verlinkt für alle, die es genauer wissen wollen. Je nach Medium bieten sich andere Formate an. Bei Social Media funktioniert visueller Content am besten. Bilder, Videos und Infografiken sind hier am erfolgreichsten. Im Blog darf es gerne etwas ausführlicher sein, der Newsletter reißt die wichtigsten Themen kurz an und enthält meist mehrere verschiedene Themen und Elemente.
Wenn es richtig in Szene gesetzt ist, kann fast jedes Thema auf jedem Kanal gespielt werden. Persönliches, Unternehmensinsights, Arbeitsalltag und Memes funktionieren am besten auf Social Media Plattformen wie Instagram und TikTok. Geschäftliche Neuigkeiten, neue Kooperationspartner und besondere Kunden finden auf LinkedIn oder Xing Anklang. Ratgeber, News und Anleitungen bieten sich je nach Thema für verschiedene Kanäle an, wenn sie richtig aufbereitet sind.
Kreativität & Mut bei der Themenfindung
Im Content Marketing ist Kreativität gefragt: Sie haben eine Idee für ein Thema, das Sie aber nirgendwo sonst in dem Kontext gefunden haben? Umso besser! Originelle Inhalte zeigen, was Sie besonders macht. Tauschen Sie sich mit Kollegen und Freunden aus, holen Sie sich Feedback und trauen Sie sich, unpassende Themen wieder zu verwerfen oder etwas Neues auszuprobieren.
Keywords sind relevante Suchanfragen und -begriffe oder Fragen, die Nutzer:innen in der Suchmaschine verwenden, um Seiten, Produkte oder Informationen zu finden. Das können einzelne, breitgefächerte Begriffe sein wie Agentur, Wortkomposita wie Designagentur oder Online Marketing Agentur, speziellere Longtail-Suchanfragen wie Online Marketing Agentur Augsburg oder auch informationszentrierte Phrasen wie Was ist ein Keyword?.
Was ist eine Keyword-Analyse?
Das Suchverhalten ändert sich permanent und ist je nach Situation und Suchintention unterschiedlich. Google wartet außerdem mit regelmäßigen Updates auf, um den Algorithmus noch besser zu machen und den Nutzer:innen noch passgenauere Suchergebnisse zu liefern. Eines hat jedoch Bestand: die Keyword-Analyse. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Keywords wie häufig in einem bestimmten Zeitraum, in der Regel in den letzten zwölf Monaten, abgefragt werden. Das Suchvolumen entspricht dann den durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat. Noch genauer kann die Entwicklung von Trends analysiert werden oder das Suchverhalten in einer bestimmten Stadt oder Region und zu einer bestimmten Jahreszeit.
Entscheidend bei der Keyword-Analyse ist es, die Relevanz der Suchbegriffe und die Suchintention zu erkennen und Keywords sinnvoll zu clustern. Ein einziges Keyword allein reicht noch nicht für die Suchmaschinenoptimierung. Keyword-Sets bestehen aus einem Hauptkeyword und Synonymen, den Sekundärkeywords, sowie verwandten Suchbegriffen, dem Suchumfeld.
Bestandsaufnahme: Für welche Keywords rankt meine Seite? Wo ist eine Optimierung notwendig?
Wenn Sie eine bestehende Webseite optimieren wollen oder einen Relaunch planen, sollten Sie zunächst den Status Quo ermitteln. Wie performt die Webseite? Welche Unterseiten weisen bereits Rankings auf? Für welche Suchanfragen werden welche Seiten ausgespielt? Eine umfassende SEO- und Content-Analyse der bestehenden Seite zeigt auf, woran es liegen kann, wenn die Seite keine nennenswerten Rankings aufzuweisen hat. Tools wie die Google Search Console oder Sistrix zeigen Keywords, für die die Seite bereits ausgespielt wird. Interessante Suchanfragen und Seiten sollten Sie mit der entsprechenden URL in einer Excel-Tabelle anlegen. Das ist ein guter Ausgangspunkt für die Keyword-Analyse.

Keyword-Ideen sammeln
Um auf die Zielgruppe zugeschnittene Keywords für Ihre Seite zu finden, sollten Sie versuchen, sich in Ihre Kund:innen und die Nutzer:innen hineinzuversetzen:
- Wie würden Sie selbst nach Ihrem Produkt oder Ihrem Angebot suchen?
- Was ist Ihr Hauptgeschäft?
- Welche Themen und Bereiche betrifft das?
Machen Sie sich beim Brainstorming Notizen oder fertigen Sie eine Mindmap an, um Ihre Ideen festzuhalten. Die Konkurrenzanalyse ist ebenfalls hilfreich:
- Wer sind Ihre größten Konkurrenten?
- Welche Themen und Kategorien bespielen diese auf ihrer Webseite?
- Welche Keywords können Sie bei ihnen entdecken? Bei der Keyword-Analyse ist Spicken erlaubt!
Keyword-Recherche: Tools & Vorgehensweise
Damit aus Ihren Ideen eine strukturierte und aufschlussreiche Keyword-Analyse wird, sollten Sie systematisch vorgehen. Ein kostenloses Tool wie WordsMeger stellt zunächst die Kombinationsmöglichkeiten einzelner Schlagworte zusammen. Unzählige weitere kostenlose Werkzeuge und zahlungspflichtige Premium-Tools stehen Ihnen für die Abfrage Ihrer Keyword-Ideen zur Verfügung, zeigen verwandte Suchbegriffe und weitere Vorschläge. Der Google Keyword Planer und Keyword Tool zählen zu den bekanntesten. Hier können Sie sich Ihre Keywordvorschläge als Liste in Excel ausgeben lassen.
Außerdem lohnt es sich, selbst zu googlen: Autocomplete, Google Suggest und die verwandten Suchanfragen unter den Ergebnissen geben Aufschluss darüber, wie gesucht wird und zeigen passende weitere Suchanfragen. Mit einer Browser-Erweiterung wie dem Keyword Surfer für Chrome bekommen Sie bereits in der Suchmaschine einen Überblick über das Suchvolumen und weitere Keywords.

Ihre gesamte Recherche sollten Sie in einer Exceltabelle festhalten. Notieren Sie sich ggf. auch, welche Begriffe Sie bereits abgefragt haben, die kein oder sehr wenig Suchvolumen bieten. Sortieren Sie außerdem schon nach Themen, Kategorien, Synonymen oder geplanten Bereichen Ihrer Seite wie dem Shop oder dem Blog. Das muss noch nicht perfekt sein, es erleichtert das weitere Vorgehen und bietet einen besseren Überblick. Nutzen Sie die Kommentarfunktion, wenn Ihnen zu bestimmten Keywords oder Themen etwas auffällt.
Evaluation: Suchanfragen sortieren & einordnen
Die Keyword-Recherche könnte oft ewig weitergehen. Irgendwann kommen Sie jedoch an den Punkt, an dem Sie zu Ihren wichtigsten Themen und Ideen die meisten Keywords bereits abgefragt haben und wenig Neues dazu kommt. Dann ist es Zeit für eine Evaluation:
Prüfen Sie Ihre Themengruppen. Wenn es zu einem Thema viele Keywords mit hohem Suchvolumen gibt, lohnt es sich eventuell, die Gruppe zu splitten und zwei Themen daraus zu machen. An anderer Stelle können Sie vielleicht zwei Themen, die relativ schwache Keywords enthalten, zusammenlegen. Entscheidend bei der Erstellung sogenannter Topic Buckets ist die Suchintention:
- Wollen die Nutzer:innen etwas online kaufen oder eine online Dienstleistung direkt nutzen?
- Möchten sie ein lokales Angebot finden, zum Beispiel einen Blumenladen in Ihrer Stadt?
- Oder wollen sie sich über ein bestimmtes Thema informieren?
Bestimmte Begriffe in der Suchanfrage wie bestellen, online kaufen, Augsburg können darüber Aufschluss geben. In den meisten Fällen ist es aber am einfachsten, selbst das Keyword zu googeln und sich die Ergebnisse anzuschauen. Auch die Bildersuche ist hier hilfreich. Infothemen und Transaktionsthemen sollten Sie auf jeden Fall trennen. Keywords, bei denen die Suchintention stark abweicht, sollten aussortiert werden oder einem passenden anderen Topic Bucket zugeteilt werden.

Keyword-Analyse Schritt für Schritt
Das Erstellen einer ausführlichen Keyword-Analyse ist je nach Thema und Branche aufwendig und zeitintensiv. Planen Sie also für Ihre Keyword-Recherche ausreichend Zeit ein, besonders, wenn Sie wenig Erfahrung damit haben. Im seowerk beobachten wir, dass mit jeder Keyword-Analyse das Verständnis für Suchverhalten, Suchintention und Ranking-Chancen wächst. Man entwickelt ein Gefühl dafür, welche Keywords potenziell funktionieren und welche eher weniger. Aber auch Experten für Suchmaschinenoptimierung und SEO-Content Marketing werden immer mal wieder von der Suchmaschine überrascht. Darum gehen wir bei unseren Keyword-Analysen nach wie vor ganz systematisch vor:
- 1. Keywords der bestehenden Seite analysieren
- 2. Keyword-Ideen sammeln
- 3. Keywords recherchieren
- 4. Evaluieren & sortieren
Step by Step zur neuen Website: Unsere Checkliste für den Relaunch
- Keyword-Analyse
- Content- & SEO-Analyse der bestehenden Seite
- Konkurrenzanalyse
- SEO- & Content-Strategie für die neue Seite
- Festhalten der neuen Seitenstruktur, inkl. Verlinkungskonzept
- Grafikdesign & Visualisierung der Marke, der Website oder des Online Shops
- Den richtigen Host finden
- Website bauen und mit Inhalt füllen
- Weiterleitungen einrichten & Relaunch durchführen
Der Erfolg einer Website oder eines Webshops hängt von vielen Faktoren ab. Eine der wichtigsten Grundlagen ist mitunter eine benutzerfreundliche Oberfläche und ein gut durchdachtes Grundgerüst sowie Design. Im seowerk erfolgt die Visualisierung und grafische Web-Gestaltung über mehrere adäquate Schritte.
Projekt definieren und Seitenarchitektur sichten
Zu Beginn jedes neuen Webdesigns, ist es wichtig, die bestehende oder durch die SEO- und Content-Strategie empfohlene Informationsarchitektur, strukturiert unter die Lupe zu nehmen. Welche Seiten haben einen ähnlichen Aufbau, welche brauchen ein ganz eigenes Layout? Müssen neue Seiten erarbeitet werden? Ein Layout-Plan hilft, das Projekt besser planen und dem Kunden eine valide Aufwandsschätzung vermitteln zu können.
Diese Schritte folgen aus dem Konzept der Seitenstruktur:
1. Erstellung der Wireframes

Ist klar welche Seitentypen benötigt werden, kann es mit der Erstellung der Wireframes losgehen.
Zur Begriffs-Erklärung: Ein Wireframe definiert, welche Elemente an welchen Stellen des Designs verwendet werden und wie die Navigation zwischen den Elementen auf einzelnen oder verschiedenen Webseiten bzw. Screens einer Software oder Web-Anwendung funktioniert.
Ob man bei der Erarbeitung eines ersten Wireframes lieber direkt im Programm skizziert oder einfach auf einem Whiteboard oder Papier, ist jedem selbst überlassen. Das Wireframe ist der Grundbaustein für ein erfolgreiches Design und hilf den Überblick zu bewahren. In diesem Schritt können bereits wiederkehrende Elemente wie Kontaktformulare, Pop-ups, Buttons (mehr zum optimalen Button-Design) und Menüfunktionen dargestellt werden. Wir achten gerade bei der Umsetzung von Wireframes darauf, nicht zu viel vorweg zu nehmen und wirklich nur Positionen sowie grobes Aussehen der Web-Elemente festzulegen.
2. Mockup-Erstellung
Nun geht es an die kreative Umsetzung und somit Ausarbeitung der im vorherigen Schritt erstellten Wireframes. Basierend auf einer bestehenden Markenidentität oder einer neu erstellten CI sind Farben sowie Schriften und im besten Fall die Bildsprache bereits definiert. Gestaltet werden beim Webdesign folgende Elemente:
- Schrift und Bildgrößen: Schriften und Bilder dürfen den Nutzer nicht erschlagen oder zu klein zum Lesen sein. Alle Elemente müssen ausgeglichen sein. Um Inhalte klar zu strukturieren und Wichtiges sofort erkennbar zu machen, achten wir auf eine einheitliche Hierarchie der Schriftgrößen.
- Buttons: Diese sollen den Nutzer in den meisten Fällen zum Klicken animieren oder seine Aufmerksamkeit wecken. Daher müssen sie groß genug sein, dürfen gleichzeitig aber nicht die komplette Aufmerksamkeit auf sich lenken. Ein gutes Mittelmaß an Schriftgröße und Button ist empfehlenswert.
- Burger-Menü/Full-Menü: Burger-Menü oder Full-Menü, eine Entscheidung, die sich meist recht leicht treffen lässt. Man trennt hier je nach Devise und Informationsumfang. Hat die Website eine sehr umfangreiche Informationsarchitektur und viele Inhalte ist ein Full Menü zu empfehlen. Auf mobilen Geräten und Menüs mit wenigen Menüpunkten empfiehlt sich ein Burger-Menü.
- Kontak: Der Nutzer sollte zu jeder Zeit einen Ansprechpartner kontaktieren können. Ein mitlaufender Button mit z. B. einem Hörer-Icon ist gängig. Kontakt-Pop-ups oder Formulare sollten erkennbar sein, aber den Nutzer nicht zu sehr ablenken.

3. Prototyp für die Programmierung vorbereiten
Ist das Mockup vollständig und alle Seiten in einheitlichem Stil angelegt, bereiten wir die Datei bestmöglich zur Präsentation beim Kunden vor. Dieser Schritt ist auch für die darauffolgende Programmierung durch unsere seowerk Webentwickler wichtig, damit diese sich die fertige Seite noch besser vorstellen können. Über die „Prototyp-Funktion“ in XD verknüpfen wir Menüpunkte mit den dazugehörigen Seiten. Dies ermöglicht es dem Kunden bereits im Prototyp das Menü anzuklicken und auf die richtigen Seiten geleitet zu werden. Buttons werden klickbar gemacht und können Pop-ups erscheinen lassen. Auch das Menü wird bereits so vorbereitet, dass es auf der Seite verankert ist und beim Scrollen mitläuft. Uns ist wichtig, dass der Kunde bereits vor der Fertigstellung der Seite ein Gefühl für den neuen Look und den Umgang mit der Seite bekommt.
Zusammenfassend kann man sagen, dass mit einem gut angelegten Wireframe schon viel gewonnen ist. Beim Mockup hilf es sich in den Endnutzer hineinzuversetzen und herauszufinden, wo für ihn Probleme und Fragen aufkommen könnten. Auch Nutzertests durch Unbeteiligte sind sinnvoll. So können wir potenzielle Stolperfallen im Voraus erkennen und verhindern, dass der Nutzer das Interesse verliert. Nicht zu vergessen, ein animiertes Mockup ist noch besser verständlich als ein statisches. Dies merken wir als Grafik- und Design-Agentur immer wieder und können unseren Kunden dadurch eine noch besseren Einblick in den Entstehungsprozess Ihres Produktes bieten.
STEP BY STEP ZUR NEUEN WEBSITE: UNSERE CHECKLISTE FÜR DEN RELAUNCH
- Keyword-Analyse
- Content- & SEO-Analyse der bestehenden Seite
- Konkurrenzanalyse
- SEO- & Content-Strategie für die neue Seite
- Festhalten der neuen Seitenstruktur, inkl. Verlinkungskonzept
- Grafikdesign & Visualisierung der Marke, der Website oder des Online Shops
- Den richtigen Host finden
- Website bauen und mit Inhalt füllen
- Weiterleitungen einrichten & Relaunch durchführen
GIFs werden bisher vor allem in sozialen Netzwerken, als Werbebanner und auf Webseiten eingesetzt, um ein wenig mehr Emotion und Dynamik einzubringen. Das Animations-Format ist flexibel einsetzbar, verbraucht im Gegensatz zu klassischen Videos weniger Speicher und damit Ladezeit. Dabei lässt ihre Qualität jedoch leider des Öfteren zu wünschen übrig. Diese Schwäche macht sich Lottie zunutze: Warum immer mehr professionelle Webseiten auf Lottie statt GIF setzen, erklären wir in unserem Vergleich Lottie vs. GIF.
Was sind Lottie Animationen?
Lottie Animationen sind nichts anderes als Animationen, die in Adobe After Effects erstellt und danach in Code umgewandelt wurden. Das Framework macht das Nachbauen der Animation durch den Entwickler überflüssig, weil die Animation in Echtzeit gerendert wird. Wie schneidet dieses Webdesign-Format in Sachen Dateigröße, Qualität, Anwendung und Workflow gegenüber GIFs ab? Unser Vergleich zeigt die Unterschiede an einem Beispiel.

DATEIGRÖSSE
Während das GIF 4.1 MB aufweist, nimmt Lottie mit nur 137.71 kB deutlich weniger Speicher in Anspruch. Dadurch wird die Animation auf Webseiten deutlich schneller geladen und verbessert so die Nutzer-Erfahrung.
QUALITÄT
Schon beim Vergleich der beiden Animationen erkennt man einen deutlichen Unterschied. Bei GIFs sieht man vor allem bei Farbverläufen einen mächtigen Unterschied zu Lotties. Auch beim Skalieren der Animationen erkennt am, wie scharf Lotties bleiben.
Eine weitere Stärke des Lottie Formats zeigt sich bei Animationen, die einen transparenten Hintergrund aufweisen. Bei Lottie Animationen wird der Alpha-Kanal problemlos erkannt, GIFs dagegen weisen oft stufige oder pixelige Kanten auf.
ANWENDUNG
Während GIFs meist einfach in Endlosschleife laufen, sind Lotties ein guter Weg, Webseiten interaktiver zu machen. Durch sämtliche Einstellungsoptionen lässt sich ihr Abspielen durch den Nutzer beeinflussbar machen. Zum Beispiel indem man das Abspielen vom Scrollen oder Hovern abhängig macht.
WORKFLOW
Zahlreiche Online-Editors helfen, kurze Videos oder Bild-Sequenzen als GIF zu exportieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, GIFs über Photoshop, After Effects oder Premiere Pro zu erstellen. Der Workflow ist sehr intuitiv, da es eine Vielzahl an Anbietern gibt, die den Prozess auch für Laien leicht verständlich machen.
Bei Lottie ist das gerade noch anders. Der Workflow umfasst mehrere Schritte, die für Anfänger zu Beginn etwas kompliziert scheinen. Um eine Animation beispielsweise über Adobe After Effects zur Lottie umzuwandeln, müssen einige Schritte durchlaufen werden. Zuerst muss das Video als Bild-Abfolge exportiert werden, dann können diese als Sequenz wieder in After Effects eingesetzt werden. Mit einem Plugin wird sie dann in eine JSON- Datei gerendert. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist, kann der Code in den Webplayer implementiert werden.
Ist man auch mit vorgefertigten Lotties zufrieden , gibt es einige Plattformen, bei denen man sich bedienen kann.
FAZIT: Lottie wird GIFs überholen
Vor allem im Social Media Bereich werden uns GIFs weiterhin begleiten. Die Animationen lassen sich schnell und leicht von einer großen Zielgruppe erstellen. In den sozialen Netzwerken bleiben GIFs Trend, denn dort zählt eher Zugänglichkeit als Qualität.
Im professionellen Umfeld führt dagegen nichts an Lottie vorbei: Schon jetzt werden sie auf Unternehmens-Webseiten den GIFs vorgezogen, da sie bei höherer Skalierung viel bessere Qualität bieten, wobei die Dateigröße nur einen Bruchteil der GIFs ausmacht. Durch das Verbreiten von kostenlosen Online-Tools rücken Lottie Animation aber auch im privaten Bereich immer mehr in den Vordergrund.
Unsere Grafikerinnen und Grafiker sind stets auf der Suche nach neuen Formen der Darstellung, die wie Lottie auch im SEO-Kontext eingesetzt werden können. Sowohl GIFs als auch Lotties erstellt unsere professionelle Grafik- und Design-Agentur.
SEO-Lottie von DavidLi
Der Customer Lifecycle – ein Begriff, den man im Bereich Marketing häufig hört. Was ist der Customer Lifecycle? Und wie kann man ihn zielführend nutzen? Hier erfahren Sie die Details!
Was ist der Customer Lifecycle?
Der Begriff Customer Lifecycle stammt aus der Praxis des Customer Relationship Managements (CRM). Der Kundenlebenszyklus bezieht sich auf die verschiedenen Phasen, die ein potenzieller oder bestehender Kunde beim Kontakt mit einem Unternehmen durchläuft. Er verdeutlicht also, welche Bedürfnisse den Kunden treiben bzw. welche Informationen er benötigt, um vom Interessierten zum Käufer zu werden. Der CLC ergänzt den gängigen Verkaufstrichter, indem er den Kunden über den Kauf hinaus begleitet. Von Fall zu Fall, von Produkt zu Produkt und von Unternehmen zu Unternehmen variieren die Phasen des Customer Lifecycles.
Die Phasen des Customer Lifecycles
Awareness (Bedürfnis wecken)

In dieser Phase kommt ein potenzieller Kunde zum ersten Mal mit der Marke/dem Produkt in Kontakt. An diesem Anfangspunkt des Customer Lifecycle ist es wichtig, das Interesse sowie die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen. In dieser Phase steht das Bedürfnis der Zielgruppe bzw. der Buyer Persona im Vordergrund: Ich habe ein Problem und suche eine Lösung dafür. Unternehmen sollten hier Bedürfnisse benennen, für die ihre Produkte oder ihre Dienstleistungen eine Lösung versprechen, ohne direkt die Ware anzupreisen. Sinnvoll ist es deshalb auf Content zu setzen, den man leicht aufnehmen und teilen kann.
Content Types Phase 1:
- Videos
- GIFs
- teilbare Grafiken und Videos
- Social Media Posts
- Influencer Marketing
Research (Angebotssuche)

Phase 2 des Customer Lifecycles – das Interesse des potenziellen Kunden ist geweckt. Er zieht in Betracht, dass sein Bedürfnis durch ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung gestillt werden kann. Präsenz ist hier sehr wichtig: zum einen in Form von Sichtbarkeit in den Googele-Suchergebnissen, zum anderen durch eine starke Marke mit Wiedererkennungswert. Suchmaschinenoptimierung kommt hier zum Einsatz, gemeinsam mit gezielt eingesetztem Content. Keywords, die die Suchintention abbilden, sichern das Ranking. Im Content muss die Leistung oder das Produkt so dargestellt werden, dass der jeweiligen Buyer Persona klar wird, wie das bestehende Bedürfnis gestillt werden kann.
Content Types Phase 2:
- SEO-optimierte Landingpages für verschiedene Keywords
- PPC-Kampagnen via Google Ads, Social-Media-Kampagnen usw.
- Blogbeiträge
Comparison (Angebotsvergleich)

In der dritten Phase des Customer Lifecycle heißt es Fakten bringen. Der potenzielle Kunde will nun Beweise für die aufgestellten Behauptungen. Der potenzielle Kunde hat bereits weit gefiltert, weshalb nur noch wenig Konkurrenz im Rennen ist. Überzeugen kann man den Großteil der Nutzer jetzt mit Persönlichkeit sowie detaillierten Produkteinblicken und Statistiken.
Content Types Phase 3:
- Case Studies
- Testpersonen
- White papers
Selection (Produktauswahl)

Der Kunden entscheidet sich für eines Ihrer Produkte. Diese Phase des Customer Lifecycle geht einher mit dem Content, der den Kunden auf dem Weg vom Warenkorb und zum „Danke für deine Bestellung“ begleitet. Die Einblendung von Produkten, die andere Kunden ebenfalls interessant fanden, ist hier eine Möglichkeit, weitere Produkte zu präsentieren. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Algorithmus richtig funktioniert und tatsächlich passende Produkte ausgespielt werden. Wie bei der anschließenden Phase "Purchase/Kauf" basiert eine positive Kauferfahrung auf dem Funktionieren des Webshops. Aber auch informative Produkttexte und entsprechende Erläuterungen zu Produktgrößen, Leistungsumfang und Stimmen anderer Käufer machen die Produktauswahl besonders leicht.
Content Types Phase 4:
- aussagekräftige Produkttexte
- Infos zu Größentabellen oder Produktumfang
- Stimmen von zufriedenen Kunden
Purchase (Kauf)

Sie konnten den Kunden mit ihrem Produkt überzeugen. Dies ist aber nicht der richtige Zeitpunkt sich auf seinem Erfolg auszuruhen. An dieser Stelle kommt der Content ins Spiel, der die Nutzerführung bis zum Kaufabschluss begleitet. Dieser sollte das Kauferlebnis so simpel und fehlerfrei wie möglich für den Kunden gestalten. Wenige Schritte und einfache Erklärungen.
Als Vorbereitung auf den Punkt Markentreue können hier folgende Maßnahmen hilfreich sein: Im Bestellformular kann die Anmeldung für den Newsletter angeboten werden, der Pflegetipps, zukünftige Angebote oder andere News verspricht. Bietet der Shop einen besonderen Clubvorteil für treue Kunden, kann im Zuge des Kaufprozesses auch auf diesen Service hingewiesen werden.
Content Types Phase 5:
- Willkommens-Mails
- Produkt-/Leistungstutorials
- Text der "Dankeschön für deinen Einkauf"-Seite
- automatisierte E-Mails zur Bestätigung des Kaufs
- Hinweise auf Service-Möglichkeiten: Newsletter, Clubmitgliedschaft, Blog usw.
Post-purchase (Produkterlebnis)

Der potenzielle Kunde ist nun zu einem kaufenden Kunden geworden. Die passenden Marketingstrategien sind hier ganz wichtig. Denn nun soll der Neukunde zu einem langfristigen, treuen Kunden werden. Der Customer Service sollte für alle potenziellen Fragen und Probleme bereitstehen, denn der Kunde möchte in der Regel immer einen persönlichen Ansprechpartner haben. Neben einem reibungslosen Produkterlebnis wird in dieser Phase des Customer Lifecycles auch neuer Content produziert. Dieser ist darauf aus, den Kunden erneut anzusprechen und soll verhindern, dass der Kunde das Interesse verliert.
Content Types Phase 6:
- interessante Newsletter
- Case Studies von zufriedenen, wiederkehrenden Kunden
- jeglicher Content, der Details zu besonderen Produktleistungen/Services gibt
Themen, die in dieser Phase angesprochen werden können: neue spannende Produkte oder Leistungen, Zusatzleistungen eines Produktes, Case Studies oder branchenspezifische Neuheiten
Retention (Markentreue)

Hier wird der Kunde dazu aufgerufen Produkte sowie Leistungen und guten Service weiterzuempfehlen. Durch passende Marketingstrategien gibt man bestehenden Kunden dadurch Empfehlungsanreize bzw. erinnert sie an das positive Kauferlebnis. Automatisierte, personalisierte E-Mails zu Geburtstag, Valentinstag, Muttertag, Weihnachten usw. bringen inaktive Kunden häufig in den Online Shop zurück.
Content Types Phase 7:
- Rabatte
- „Du warst lange nicht mehr da“ – Mails
- Geburtstags-Mails
Word of mouth (Weiterempfehlungen)

In der vorherigen Phase des Customer Lifecycles wurde die Loyalität zum Kunden gestärkt. Diese wird nun genutzt um neue Kunden und Interessenten zu gewinnen. Je mehr Kunden positive Rezessionen über das Unternehmen und seine Produkte/Leistungen abgeben, desto besser. Ziel ist es, dass das Produkt über soziale Medien geteilt wird, persönlich von Kunden an potenzielle Neukunden und Business Partner weitergegeben und von ihnen freiwillig beworben wird. Erreicht wird dies in den meisten Fällen durch starke emotionale Connections.
Content Types Phase 8:
- vom Nutzer generierte Inhalte
- exklusive Rabatte für Langzeitkunden
- Fotos, Videos sowie Zitate welche Kunden in Aktion mit dem Produkt zeigen
Themen, die im Content angesprochen werden können: Anerkennung, Erfolg des eigenen Unternehmens, Erfolg anderer Unternehmen/Kunden durch das eigene Produkt
Awareness (Bedürfnis wecken)
Hat der Kunden den Customer Lifecycle einmal durchlaufen, beginnt die Kreisbewegung von neuem. Je nach Produkten oder Leistungen werden alte Kundenbedürfnisse reaktiviert oder auf neue hingewiesen. Diese Möglichkeiten bestehen, um bestehende Kunden wieder anzusprechen:
- E-Mail Marketing
- Retargeting via SEA/Google Ads oder Social Media Marketing
- alle Maßnahmen, die das Interesse des Kunden erneut wecken
Bei der Konzeption des Contents für die entsprechenden Phasen sollten Sie ebenfalls bedenken: Kunden können in jeder Phase des Customer Lifecycles erneut oder neu einsteigen. Alle Phasen haben den gleichen Wert und spielen zusammen, um eine einzigartige User Journey zu gestalten. Nutzerzentriertes Content Marketing plant diese optimale Customer Journey, um normale Kunden zu enthusiastischen Supporten zu machen.
Ein Blick in die Zukunft des Webdesigns
Wir haben uns ein bisschen Zeit genommen, um die aktuellen Webdesign & UX Trends sowie die neuesten Innovationen am Webdesign-Markt unter die Lupe zu nehmen. Feststeht jetzt schon, in 2021 sind dem Webdesign keine Grenzen gesetzt. Es wird dynamisch, gegensätzlich und laut.
1. Dark Mode & simple Navigation
Bei diesem bereits bekannten Trend gilt: „Weniger ist mehr“. Der Dunkel-Modus hat in den vergangenen Jahren bereits an Popularität gewonnen. Große Marken wie Apple oder Mercedes-Benz haben diese Entwicklung schon bei sich aufgenommen. Der Nutzer kann sich hier besser auf die wichtigen Inhalte konzentrieren und ist weniger abgelenkt. Häufig wird das Dark Theme mit einer höchst simplen Navigation kombiniert. Schlüsselelemente können durch den starken Kontrast des dunklen Hintergrunds in den Vordergrund rücken. Auch helle Farben oder ein einfaches Weiß rücken Elemente ins richtige Licht.

Vorteile:
- angenehmer für das Auge
- schafft unmittelbar einen eleganten, modernen Look
- spart häufig Energie beim Endgerät
- macht Designelemente sichtbarer
2. Floating Elements
Der Floatingeffekt meint die Illusion schwebender Elemente. Er gewährt dem guten alten Schlagschatten erneut Eintritt in die Designwelt. Wer seinen Elementen Tiefe geben sowie einen subtilen 3D-Effekt erzeugen will, sollte diesen Trendeffekt nutzen. Schwebende Elemente rufen positive Assoziationen hervor und geben Designs eine gewisse Leichtigkeit. Zudem können Elemente vom „flachen“ Hintergrund abgehoben werden und so als Key Visual agieren. UX-Experten und Grafikdesigner nutzen den Effekt bei Texten, Bildern, Flächen und sogar in Videos.
Vorteile:
- schafft Tiefe
- 3D Illusion
- hebt Elemente hervor
- verleiht Leichtigkeit
3. Unfertiges, scheinbar mangelhaftes Design
Fehler, Mängel, unvollendete Web-Designs? Hört sich komisch an, ergibt bei genauerem Hinsehen aber ziemlich viel Sinn. In Zeiten von perfekten Seitenlayouts und durchstrukturierten Webvorlagen lenkt dieser Web-Trend in die entgegengesetzte Richtung. Der Designer gestaltet hier frei Hand und ohne größere Vorgabe. Er lässt dabei seiner Kreativität freien Lauf. Besonders trendy sind handgezeichnete sowie exotische Visualisierungen und „Kritzeleien“. Das Design darf gern Notiz-Elemente und frei platzierten, nicht ausgerichteten Text enthalten. Das Schöne hieran: Die Brand kann viel von ihrer Persönlichkeit und Identität zeigen. Außerdem kann man sich damit von anderen Brands abheben.

Vorteile:
- keine Limits
- sehr individuell
- zeigt Persönlichkeit
4. Photo meets Graphic
Diese Kombi gilt jetzt schon als ganz heißer Anwärter auf die Pole Position der Webdesign & UX Trends in 2021. Designer mischen und überlagern hier aussagekräftiges Bildmaterial mit Illustrationen und Grafiken. Der Collage-artige Effekt bietet sehr viele Möglichkeiten. Er kann sowohl für eine seriöse, technische Website als auch für verspielte, frische Designs verwendet werden. Hier können auch Unternehmenswerte oder Schwerpunkte optimal hervorgehoben werden. Durch die Überlagerung mehrerer Elemente werden wichtige Aussagen stilvoll in Szene gesetzt.
Webdesign mit fittem älteren Mann und Überlagerungen der Elemente
Vorteile:
- macht abstrakte Konzepte leichter zugänglich
- stellt Brand Identity individuell dar
- Bilder und Texte wachsen zu einer starken Bildaussage zusammen
5. Ausgefallene Farbkombinationen
Laute, schrille und fette Farbflächen machen diesen Trend zu einem besonders beliebten Effekt bei mutigen Brands. Hiermit kann ein Unternehmen aus der Menge rausstechen und sich einfach mal etwas trauen. Farben, die auf den ersten Blick nicht perfekt zusammenpassen, harmonieren auf ganz neue Weise und fesseln den Blick des Betrachters. Dieser Trend setzt auf den Überraschungseffekt. Wer von aktuell üblichen minimalistischen Seiten auf solch eine gelangt, wird diese auch tendenziell länger im Gedächtnis behalten.

Vorteile:
- prägt sich ein und bleibt im Gedächtnis
- sticht heraus
- keine Einschränkung im Farblayout
Finale Gedanken
Die Webdesign & UX Trends für das kommende Jahr sind breit gefächert. Sie bietet allen Branchen die Möglichkeit, die perfekte Weblösung für sich zu finden. Gerade Trends wie der Dark Mode und das am Ende genannte Color Combining könnten unterschiedlicher nicht sein. Trotz allem zeigt sich, ein durchgehender Trend. Alle versuchen mit Details und aussagekräftigen Effekten auf sich aufmerksam zu machen. Ob Webdesign & UX Trends im Laufe des Jahres verschwinden, ist noch nicht klar zu erkennen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf die Neuheiten im Webbereich. Wenn Sie auf der Suche nach außergewöhnlichen Webumsetzungen sind, dann sehen Sie sich gern auf unseren Leistungsseiten Design/UX und Webentwicklung um!






