Keyword-Analyse

Wenn Sie Ihre Webseite SEO-optimieren und in der Suchmaschine möglichst ganz oben landen möchten, müssen Sie wissen, wie und wonach die User:innen suchen. Die Keyword-Analyse ist die Basis für die Erarbeitung einer SEO- und Content Strategie sowie für Google Ads Anzeigen und gibt Aufschluss über das Suchverhalten. Wir erklären Ihnen, wie wir im seowerk bei einer Keyword-Analyse vorgehen.

Keywords sind relevante Suchanfragen und -begriffe oder Fragen, die Nutzer:innen in der Suchmaschine verwenden, um Seiten, Produkte oder Informationen zu finden. Das können einzelne, breitgefächerte Begriffe sein wie Agentur, Wortkomposita wie Designagentur oder Online Marketing Agentur, speziellere Longtail-Suchanfragen wie Online Marketing Agentur Augsburg oder auch informationszentrierte Phrasen wie Was ist ein Keyword?.

Was ist eine Keyword-Analyse?

Das Suchverhalten ändert sich permanent und ist je nach Situation und Suchintention unterschiedlich. Google wartet außerdem mit regelmäßigen Updates auf, um den Algorithmus noch besser zu machen und den Nutzer:innen noch passgenauere Suchergebnisse zu liefern. Eines hat jedoch Bestand: die Keyword-Analyse. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Keywords wie häufig in einem bestimmten Zeitraum, in der Regel in den letzten zwölf Monaten, abgefragt werden. Das Suchvolumen entspricht dann den durchschnittlichen Suchanfragen pro Monat. Noch genauer kann die Entwicklung von Trends analysiert werden oder das Suchverhalten in einer bestimmten Stadt oder Region und zu einer bestimmten Jahreszeit.

Entscheidend bei der Keyword-Analyse ist es, die Relevanz der Suchbegriffe und die Suchintention zu erkennen und Keywords sinnvoll zu clustern. Ein einziges Keyword allein reicht noch nicht für die Suchmaschinenoptimierung. Keyword-Sets bestehen aus einem Hauptkeyword und Synonymen, den Sekundärkeywords, sowie verwandten Suchbegriffen, dem Suchumfeld.

Bestandsaufnahme: Für welche Keywords rankt meine Seite? Wo ist eine Optimierung notwendig?

Wenn Sie eine bestehende Webseite optimieren wollen oder einen Relaunch planen, sollten Sie zunächst den Status Quo ermitteln. Wie performt die Webseite? Welche Unterseiten weisen bereits Rankings auf? Für welche Suchanfragen werden welche Seiten ausgespielt? Eine umfassende SEO- und Content-Analyse der bestehenden Seite zeigt auf, woran es liegen kann, wenn die Seite keine nennenswerten Rankings aufzuweisen hat. Tools wie die Google Search Console oder Sistrix zeigen Keywords, für die die Seite bereits ausgespielt wird. Interessante Suchanfragen und Seiten sollten Sie mit der entsprechenden URL in einer Excel-Tabelle anlegen. Das ist ein guter Ausgangspunkt für die Keyword-Analyse.

Abbildung 1: Bestandsaufnahme - Sistrix Screenshot

Keyword-Ideen sammeln

Um auf die Zielgruppe zugeschnittene Keywords für Ihre Seite zu finden, sollten Sie versuchen, sich in Ihre Kund:innen und die Nutzer:innen hineinzuversetzen:

  • Wie würden Sie selbst nach Ihrem Produkt oder Ihrem Angebot suchen?
  • Was ist Ihr Hauptgeschäft?
  • Welche Themen und Bereiche betrifft das?

Machen Sie sich beim Brainstorming Notizen oder fertigen Sie eine Mindmap an, um Ihre Ideen festzuhalten. Die Konkurrenzanalyse ist ebenfalls hilfreich: 

  • Wer sind Ihre größten Konkurrenten?
  • Welche Themen und Kategorien bespielen diese auf ihrer Webseite?
  • Welche Keywords können Sie bei ihnen entdecken? Bei der Keyword-Analyse ist Spicken erlaubt!

Keyword-Recherche: Tools & Vorgehensweise

Damit aus Ihren Ideen eine strukturierte und aufschlussreiche Keyword-Analyse wird, sollten Sie systematisch vorgehen. Ein kostenloses Tool wie WordsMeger stellt zunächst die Kombinationsmöglichkeiten einzelner Schlagworte zusammen. Unzählige weitere kostenlose Werkzeuge und zahlungspflichtige Premium-Tools stehen Ihnen für die Abfrage Ihrer Keyword-Ideen zur Verfügung, zeigen verwandte Suchbegriffe und weitere Vorschläge. Der Google Keyword Planer und Keyword Tool zählen zu den bekanntesten. Hier können Sie sich Ihre Keywordvorschläge als Liste in Excel ausgeben lassen.

Außerdem lohnt es sich, selbst zu googlen: Autocomplete, Google Suggest und die verwandten Suchanfragen unter den Ergebnissen geben Aufschluss darüber, wie gesucht wird und zeigen passende weitere Suchanfragen. Mit einer Browser-Erweiterung wie dem Keyword Surfer für Chrome bekommen Sie bereits in der Suchmaschine einen Überblick über das Suchvolumen und weitere Keywords.

Abbildung 2: Keyword-Recherche - Google Search Console Screenshot

Ihre gesamte Recherche sollten Sie in einer Exceltabelle festhalten. Notieren Sie sich ggf. auch, welche Begriffe Sie bereits abgefragt haben, die kein oder sehr wenig Suchvolumen bieten. Sortieren Sie außerdem schon nach Themen, Kategorien, Synonymen oder geplanten Bereichen Ihrer Seite wie dem Shop oder dem Blog. Das muss noch nicht perfekt sein, es erleichtert das weitere Vorgehen und bietet einen besseren Überblick. Nutzen Sie die Kommentarfunktion, wenn Ihnen zu bestimmten Keywords oder Themen etwas auffällt.

Evaluation: Suchanfragen sortieren & einordnen

Die Keyword-Recherche könnte oft ewig weitergehen. Irgendwann kommen Sie jedoch an den Punkt, an dem Sie zu Ihren wichtigsten Themen und Ideen die meisten Keywords bereits abgefragt haben und wenig Neues dazu kommt. Dann ist es Zeit für eine Evaluation:

Prüfen Sie Ihre Themengruppen. Wenn es zu einem Thema viele Keywords mit hohem Suchvolumen gibt, lohnt es sich eventuell, die Gruppe zu splitten und zwei Themen daraus zu machen. An anderer Stelle können Sie vielleicht zwei Themen, die relativ schwache Keywords enthalten, zusammenlegen. Entscheidend bei der Erstellung sogenannter Topic Buckets ist die Suchintention:

  • Wollen die Nutzer:innen etwas online kaufen oder eine online Dienstleistung direkt nutzen?
  •  Möchten sie ein lokales Angebot finden, zum Beispiel einen Blumenladen in Ihrer Stadt?
  • Oder wollen sie sich über ein bestimmtes Thema informieren?

Bestimmte Begriffe in der Suchanfrage wie bestellen, online kaufen, Augsburg können darüber Aufschluss geben. In den meisten Fällen ist es aber am einfachsten, selbst das Keyword zu googeln und sich die Ergebnisse anzuschauen. Auch die Bildersuche ist hier hilfreich. Infothemen und Transaktionsthemen sollten Sie auf jeden Fall trennen. Keywords, bei denen die Suchintention stark abweicht, sollten aussortiert werden oder einem passenden anderen Topic Bucket zugeteilt werden.

Abbildung 3: Topic Buckets - Keyword-Analyse Beispiel

Keyword-Analyse Schritt für Schritt

Das Erstellen einer ausführlichen Keyword-Analyse ist je nach Thema und Branche aufwendig und zeitintensiv. Planen Sie also für Ihre Keyword-Recherche ausreichend Zeit ein, besonders, wenn Sie wenig Erfahrung damit haben. Im seowerk beobachten wir, dass mit jeder Keyword-Analyse das Verständnis für Suchverhalten, Suchintention und Ranking-Chancen wächst. Man entwickelt ein Gefühl dafür, welche Keywords potenziell funktionieren und welche eher weniger. Aber auch Experten für Suchmaschinenoptimierung und SEO-Content Marketing werden immer mal wieder von der Suchmaschine überrascht. Darum gehen wir bei unseren Keyword-Analysen nach wie vor ganz systematisch vor:

  1. 1. Keywords der bestehenden Seite analysieren
  2. 2. Keyword-Ideen sammeln
  3. 3. Keywords recherchieren
  4. 4. Evaluieren & sortieren

Step by Step zur neuen Website: Unsere Checkliste für den Relaunch

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Wer nach „easy strawberry jam“ sucht, erwartet einfache Rezepte für Erdbeermarmelade. In den Daten des Rank-Tracking-Anbieters Nozzle zeigte Google stattdessen Ergebnisse zur TV-Serie „Easy“, während die AI Overview darüber weiterhin ein Marmeladenrezept lieferte. Eine Auswertung von 248 Millionen Suchergebnisseiten zeigt: Google berücksichtigt bei automatisierten Suchanfragen immer wieder nur ein einziges Wort der Suchanfrage.
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Ein Gedanke pro Absatz, damit das Modell den Text leichter verarbeiten kann: Das ist eine gängige Empfehlung zur Optimierung von Inhalten für ChatGPT. David Konitzny, GEO-Forscher bei Peec AI, hat überprüft, wie ChatGPT Seiten tatsächlich in Abschnitte zerlegt. Seine Ergebnisse stellen diese Empfehlung infrage und verlagern den Fokus von der Absatzlänge auf die Relevanz für die Suchanfrage.
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Microsoft stellt für Publisher und Content-Verantwortliche ein neues Planungstool für die KI-Suche bereit. Das Topics Portfolio in den Bing Webmaster Tools zeigt, in welchen Themenbereichen KI-Antworten eine Website zitieren, wie hoch die Nachfrage pro Thema ist und wie viele andere Websites dort auftauchen. Noch läuft die Funktion als Beta, mit einigen Einschränkungen.
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Was bringt Unternehmen in die Antworten von ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews? Julian Dziki, Gründer der SEO-Agentur Seokratie, hat dazu mehr als 240 Quellen ausgewertet und 15 GEO-Faktoren nach der Stärke ihrer Belege sortiert. Das Ergebnis: Die am besten belegten Faktoren stammen aus dem klassischen SEO.
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Wie lange dauert es, bis eine neue Seite in der Google-Suche erscheint? Auf der Google Search Central Live Deep Dive Europe in Barcelona, organisiert von Gary Illyes und Cherry Sireetorn Prommawin, präsentierte Google konkrete Durchschnittswerte dazu. Der Zeitrahmen reicht von wenigen Sekunden bis zu mehreren Monaten und zeigt, wo Website-Betreiber Geduld aufbringen müssen.
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Seit dem 1. Oktober 2026 enthält Googles Leitfaden für hilfreiche Inhalte zwei neue Schwerpunkte. Google erklärt, was als „Main Content“ gilt und welche vier Merkmale die Qualitätsevaluatoren dabei bewerten. Das Unternehmen warnt zudem vor gefälschten Autorenangaben, die eine Seite als minderwertig kennzeichnen.
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Wenn ChatGPT ein YouTube-Video abruft, erhält es einen Textausschnitt mit Titel, Kanaldaten und der vollständigen Videobeschreibung. Das Transkript fehlt. Folglich ist es in erster Linie die Beschreibung, die bestimmt, was ChatGPT über ein Video weiß und wie es das Video zu einer Suchanfrage einordnet.
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Google AI Overviews zeigen Quellen nicht mehr nur in separaten Quellenkarten an. Laut Peec AI enthielten am 20. September über alle erfassten Märkte hinweg 26,19 Prozent der Antworten externe Links direkt im Text. In Deutschland lag der Anteil mit 14,5 Prozent deutlich niedriger.
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Wer in der klassischen Google-Suche gut rankt, hat auch in den AI Overviews bessere Karten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter 131 Suchmaschinenexperten, die untersucht, welche Faktoren die Sichtbarkeit in Googles KI-Antworten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Sichtbarkeit in KI-Ergebnissen (GEO).
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Google verändert seine Suchergebnisse in der EU, um den Anforderungen der EU-Kartellbehörden gerecht zu werden. Das Unternehmen selbst warnt vor den Folgen: Die Nutzererfahrung werde sich verschlechtern, und Unternehmen müssten mit höheren Kosten rechnen. Nach eigener Aussage handelt es sich dabei um den größten Qualitätsverlust in der 29-jährigen Geschichte der Google-Suche.
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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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