Kostenlose Shopping-Anzeigen auf Google

„We are making it free to sell on Google“ – diese Aussage von Bill Ready, dem Commerce-Chef von Google, war wohl die Nachricht im April, die so manchen Händler in Freudentaumel verfallen ließ. Der Marktführer kündigte an, die bis dahin ausschließlich bezahlten Shopping-Anzeigen nun auch kostenlos anzubieten. Aber wie funktioniert das Ganze und wie kann man selbst kostenlose Shopping-Anzeigen schalten?

Google positioniert sich als Unterstützer des Einzelhandels

Bezahlte und unbezahlte Produktplatzierungen - Grafik von tinuiti.com

Die kostenlosen Anzeigen werden künftig nur im Shopping-Reiter ausgespielt und sollen minimalistischer aussehen als bezahlte Anzeigen. Die bezahlten Anzeigen werden weiterhin oben auf der Suchergebnisleiste unter „Ads“ ausgespielt, während die kostenfreien Produktpräsentationen unter „About“ zu sehen sind. Für Nutzer ergibt sich der Vorteil, mehr Produkte als bisher zur Auswahl zu haben. Google erhofft sich wahrscheinlich auch, dass dadurch mehr Händler bezahlte Anzeigen schalten. 

Google vs. Amazon: Starke Konkurrenz in der Produktsuche

Selbstverständlich handelt es sich bei dieser Maßnahme nicht um ein reines Hilfsprojekt von Google; vielmehr soll die Ankündigung zu mehr Wachstum des Unternehmens führen. Es wird vermutet, dass Google langsam an einer natürlichen Wachstumsgrenze angekommen ist. Gleichzeitig wird Amazon zu einem immer stärkeren Konkurrenten, sodass Google zuletzt Marktanteile an Amazon verloren haben soll. Es gibt Schätzungen, die mehr als die Hälfte der Produktsuchen direkt auf Amazon vermuten. Man kann sich gut vorstellen, dass der dadurch aufgebaute Druck die Suche nach neuen Strategien seitens Google bedeutet.

Google auf Amazons Fersen - Grafik von GoogleWatchBlog.de

Wie wird man für kostenlose Listings freigeschaltet?

Alles, was man für die Freischaltung braucht ist ein Google Merchant Center-Konto mit einem hochgeladenen Feed, in dem die Produkte enthalten sind. Zusätzlich müssen im Merchant Center die Google Plattformen aktiviert sein. Wer also bereits Shopping-Anzeigen mit Google Ads schaltet, braucht nichts zu tun, außer die Plattform-Einstellung zu prüfen. Für unsere Kunden, die Suchmaschinenwerbung gebucht haben, haben wir diese Überprüfung selbstverständlich bereits vorgenommen.

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Wie lange dauert es, bis eine neue Seite in der Google-Suche erscheint? Auf der Google Search Central Live Deep Dive Europe in Barcelona, organisiert von Gary Illyes und Cherry Sireetorn Prommawin, präsentierte Google konkrete Durchschnittswerte dazu. Der Zeitrahmen reicht von wenigen Sekunden bis zu mehreren Monaten und zeigt, wo Website-Betreiber Geduld aufbringen müssen.
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Seit dem 1. Oktober 2026 enthält Googles Leitfaden für hilfreiche Inhalte zwei neue Schwerpunkte. Google erklärt, was als „Main Content“ gilt und welche vier Merkmale die Qualitätsevaluatoren dabei bewerten. Das Unternehmen warnt zudem vor gefälschten Autorenangaben, die eine Seite als minderwertig kennzeichnen.
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Wenn ChatGPT ein YouTube-Video abruft, erhält es einen Textausschnitt mit Titel, Kanaldaten und der vollständigen Videobeschreibung. Das Transkript fehlt. Folglich ist es in erster Linie die Beschreibung, die bestimmt, was ChatGPT über ein Video weiß und wie es das Video zu einer Suchanfrage einordnet.
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Google AI Overviews zeigen Quellen nicht mehr nur in separaten Quellenkarten an. Laut Peec AI enthielten am 20. September über alle erfassten Märkte hinweg 26,19 Prozent der Antworten externe Links direkt im Text. In Deutschland lag der Anteil mit 14,5 Prozent deutlich niedriger.
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Wer in der klassischen Google-Suche gut rankt, hat auch in den AI Overviews bessere Karten. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage unter 131 Suchmaschinenexperten, die untersucht, welche Faktoren die Sichtbarkeit in Googles KI-Antworten beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen deutliche Parallelen zwischen klassischer Suchmaschinenoptimierung (SEO) und der Sichtbarkeit in KI-Ergebnissen (GEO).
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Google verändert seine Suchergebnisse in der EU, um den Anforderungen der EU-Kartellbehörden gerecht zu werden. Das Unternehmen selbst warnt vor den Folgen: Die Nutzererfahrung werde sich verschlechtern, und Unternehmen müssten mit höheren Kosten rechnen. Nach eigener Aussage handelt es sich dabei um den größten Qualitätsverlust in der 29-jährigen Geschichte der Google-Suche.
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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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