UX Writing: nutzerfreundliches Texten

Was ist eigentlich UX Writing? Und warum sind UX-Writer so wichtig? Lese weiter und erfahre, was es mit den nutzerfreundlichen Texten auf sich hat.

UX: Was ist das eigentlich?

UX – kurz für User Experience – beschreibt die Eindrücke und Erlebnisse, die bei einem Nutzer entstehen, wenn er mit einem digitalen Produkt agiert.

UX-Writing bedeutet deshalb, Inhalte nutzerfreundlich zu gestalten und zu schreiben. Die Texte sollen leicht lesbar sein und den Nutzer schnell ans Ziel führen. Zusammen mit einem ansprechenden Design liefert der Text so die Grundlage für ein erfolgreiches, weil positives Nutzererlebnis.

UX im Bereich Content: Was können UX-Writer?

Auch im Bereich Content ist die User Experience wichtig. Denn kein Nutzer klickt auf eine Website, um zu lesen. Im Gegenteil: Beim Shoppen, bei der Buchung einer Fahrkarte oder wenn wir uns über das Thema UX-Writing informieren – wir möchten schnell ans Ziel kommen. Möglichst ohne viel Zeit dafür aufzuwenden, die Benutzeroberfläche oder deren Inhalt zu verstehen.

Wenn eine Website umständlich zu verwenden ist oder das Angebot nicht klar ersichtlich ist – dann verlassen die Nutzer:innen die Website schnell wieder. Ein Punkt für die Konkurrenz. UX-Writing bereitet den Content so auf, dass die Inhalte zu den Wünschen der Nutzenden passen. So erhalten Nutzer:innen genau die Information, nach der sie suchen – sei es das Wunschprodukt, das Kontaktformular oder den Download-Button für die UX-Writing-Checkliste 😉

UX & Content: wie geht das?

Um erfolgreich nutzerzentriert zu schreiben, sind zunächst drei Fragen wichtig:

  • Wer sind die Leser:innen?
  • Für welches Problem suchen die Leser:innen eine Antwort?
  • Wie werden die Informationen für so viele wie möglich zugänglich?

Ein gelungenes UX-Writing sollte diese Fragen stets in Hinterkopf behalten. Somit ist sichergestellt, dass der Inhalt der Website auch die Zielgruppe anspricht.

Außerdem ist es wichtig mit dem Text folgende Anforderungen zu erfüllen:

  • Nützlich: Ist der Inhalt dazu in der Lage, ein Problem zu lösen oder eine Frage zu beantworten?
  • Nutzbar: Kann man den Inhalt anwenden oder umsetzen?
  • Auffindbar: Ist der Content einfach zu finden?
  • Zuverlässig: Ist der Inhalt richtig und genau?
  • Zugänglich: Ist der Inhalt für alle verständlich?
  • Ansprechend: Wie ist der Inhalt dargestellt? Ist er leicht zu lesen und gut dargestellt?
  • Barrierefrei: Ist der Inhalt auch für Nutzer mit Einschränkungen zugänglich?

UX-Writing für den eiligen User

Texte auf Webseiten werden oft nicht genau gelesen, sondern nur eilig überflogen. Deshalb ist es wichtig, den Text klar zu strukturieren und die wesentlichen Inhalte zu kennzeichnen. UX-Writer sollten dabei folgende Aspekte beachten:

Lenke den Fokus auf das Wesentliche: Eine Website ist kein Roman. Deshalb ist es wichtig, die Inhalte auf Relevantes zu beschränken. Dazu gehört es auch, Schlüsselbegriffe zu verwenden und diese deutlich im Text zu kennzeichnen: Verwende Fettungen und Hyperlinks.

Die Zielgruppe ist wichtig: Ob es um einen technischen Ratgeber geht oder um eine Ticketbuchung macht einen Unterschied. Deshalb sollten UX-Writer die Anforderungen, die Sprache und die Inhalte an die Zielgruppe anpassen.

Obwohl die Sprache je nach Zielgruppe etwas variieren kann, sollte sie grundsätzlich leicht verständlich sein. Das bedeutet: kurze Sätze, das Vermeiden von Fremdwörtern und eine klare Ausdrucksweise. Auch das Verwenden von Storytelling hilft dabei, dem Nutzer eine Botschaft zu vermitteln.

UX-Writing & Content-Design gehen Hand in Hand

Das Auge isst immer mit: Diese Devise trifft auch auf Werbetexte zu. Wenn die äußere Form nicht ansprechend gestaltet ist, wird auch der Content nicht beachtet. Deshalb ist das Content-Design – die schöne äußere Form, die den Text nutzerfreundlich macht – so wichtig.

Aus diesem Grund ist auch die Microcopy wichtig. Nochmal kurz zu Erinnerung: Micorocopy sind alle kleinen Texte auf einer Website. Dazu zählen beispielsweise die Beschriftung von Buttons oder Hinweise, die das User Interface erleichtern.

Diese Beschriftungen bestehen oft nur aus ein paar Wörtern. Umso wichtiger, dass jedes Wort klug gewählt ist. Folgende Punkte helfen dir dabei, erfolgreiches Microcopy zu betreiben:

  • Halte dich kurz.
  • Formuliere klar & unmissverständlich.
  • Verwende Ziffern statt ausgeschriebenen Zahlen.
  • Hebe CTA-Buttons farbig hervor, damit Sie aus dem Fließtext hervorstechen.

Möchtest du mehr über das Design von Buttons erfahren? Dann lies hier unseren UX-Guide für Button-Design. Für alle Wissbegierigen teilen wir unserem Blogbeitrag Nutzerzentrierte Konzeption als Erfolgsfaktor 5 UX-Faktoren, die bei Webprojekten eine wichtige Rolle spielen.

Fazit

Nutzerfreundlichkeit steht an erster Stelle! Deshalb ist es bei erfolgreichem UX-Writing besonders wichtig, sich in die Nutzer hineinzuversetzen. Wieso besuchen die Nutzer die Website? Was suchen Sie? Und wie gelangt man möglichst schnell ans Ziel?

Die Zielgruppe ist aber nicht nur mit Blick auf die Texterstellung wichtig. Auch bei der optischen Gestaltung geht die User Experience Hand in Hand mit dem Text. Unsere Tipps auf einen Blick:

  • nutzerzentrierter Denkansatz in Gliederung & Formulierung
  • relevanter Content: so viel wie nötig, so wenig wie möglich
  • kurze, verständliche Sätze
  • Fettungen der wichtigsten Keywords & wesentlichen Phrasen
  • Call-to-Action-Buttons mit aussagekräftigem Text

Mit unseren Expert:innen im Bereich SEO-Content-Marketing, Design und Webentwicklung helfen wir dir, deinen Werbeauftritt in Sachen UX zu optimieren. Außerdem bieten wir Content-Schulungen an, in denen du und dein Unternehmen die Grundlagen des UX-Writing erlernt.

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OpenAI betreibt einen eigenen Suchindex. Eine aktuelle Analyse von RESONEO zeigt, dass der interne Index mit dem Codenamen labrador bereits den Großteil der Suchergebnisse in der kostenlosen Version von ChatGPT liefert. In den Bezahlversionen stützt sich das Unternehmen zwar nach wie vor stark auf gescrapte Google-Ergebnisse, doch die Gewichte verschieben sich. Für Website-Betreiber ändern sich damit die Regeln für Sichtbarkeit.
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Ein einzelner Modellwechsel verändert, welche Inhalte in KI-Antworten auftauchen. Nach dem Rollout von GPT-5.6 sank der Anteil von Listicles in den ChatGPT-Citations um die Hälfte, der Anteil von Vergleichsseiten um knapp ein Drittel. Gleichzeitig zitiert das Modell Marken häufiger direkt von deren eigenen Websites.
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Google verändert den Aufbau der AI Overviews. Bei einzelnen Suchanfragen entfällt der gewohnte „Mehr anzeigen“-Button, stattdessen erscheint die vollständige KI-Antwort mit einem Eingabefeld für den AI Mode. Google hat das Vorgehen bestätigt und erklärt, dass es bei bestimmten Suchanfragen sinnvoller sei als das bisherige Setup. Die organischen Suchergebnisse rutschen dadurch weiter nach unten.
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Die Google Search Console schließt eine Lücke, die viele Content-Ersteller lange beschäftigt hat: Wie schneiden Beiträge auf Plattformen wie Instagram, TikTok, X oder YouTube eigentlich in der Google-Suche ab? Mit dem neuen Property-Typ Platform Properties lässt sich das ab sofort direkt in der Search Console nachvollziehen. Wer bislang auf plattforminterne Statistiken angewiesen war, erhält damit erstmals eine Sicht auf die Suchperformance seiner Social- und Videoinhalte.
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ChatGPT griff lange Zeit vor allem auf Google zurück, um seine Antworten mit aktuellen Informationen anzureichern. Ein neues Datenfeld in der Kommunikation zwischen ChatGPT und dem Browser deutet nun darauf hin, dass sich das ändert. Das Feld heißt „result_source“ und weist dort in bestimmten Fällen den Wert „bing“ auf, ein Verweis auf die Suchmaschine von Microsoft als Quelle. Wer die Entwicklertools im Browser öffnet, kann diesen Hinweis selbst nachvollziehen.
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Was in der klassischen Google-Suche längst etabliert ist, setzt sich nun auch bei KI-Antworten durch: die Bewertung von Quellen nach Vertrauenswürdigkeit. Perplexity führt dafür vier Vertrauensstufen ein, die von keiner Auszeichnung bis zur Bestnote „Authoritative“ reichen. Fachspezifische Blogs und Nischen-Websites können sich als „Trusted“ qualifizieren, während anerkannte Autoritäten wie Google-Inhalte die höchste Stufe erreichen. Die Einordnung zeigt, dass EEAT-Signale auch für generative KI-Suchsysteme zunehmend an Bedeutung gewinnen.
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Die Anforderungen an die Suchmaschinenoptimierung (SEO) für Blogs und Content-Plattformen haben sich mit der Verbreitung KI-basierter Suchfunktionen (wie Google AI Overviews und AI Mode) grundlegend verändert. Die rein mechanischen SEO-Taktiken der Vergangenheit, wie das sture Anstreben einer hohen Wortzahl, das Anhäufen von Schlüsselwörtern oder die künstliche Aktualisierung von Daten („Fake Freshness“), verlieren zunehmend an Wirksamkeit.
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Im Rahmen der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse (Q2 2026) gab Alphabet bekannt, dass die Werbefunktion AI Max für Suchkampagnen offiziell die Beta-Phase verlassen hat. Laut Philipp Schindler, Senior Vice President und Chief Commercial Officer bei Google, nutzen bereits über 500.000 Werbetreibende diese Technologie. Das System ermöglicht es Google, Anzeigen für äußerst komplexe und lange Suchanfragen zu schalten, die bisher durch die herkömmliche Ausrichtung auf Suchbegriffe nicht effizient abgedeckt werden konnten.
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Große Sprachmodelle (LLMs) wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity stützen sich bei der Generierung von Antworten auf ein strukturiertes Verständnis von Entitäten. Daher reicht es im Zeitalter der KI für Unternehmen nicht mehr aus, sich nur anhand von Schlüsselwörtern zu positionieren – was wirklich zählt, ist, wie genau KI-Systeme die eigene Marke, die Produkte und die Kernkompetenzen als eigenständige Entität erfassen und klassifizieren.
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Die auf ChatGPT basierende Werbeplattform erhält ein umfassendes Update, das Werbetreibenden mehr Kontrolle und Effizienz bei der Verwaltung ihrer Kampagnen bieten soll. OpenAI erweitert das System speziell für leistungsorientierte Werbetreibende und führt wichtige Funktionen ein, die aus etablierten Werbenetzwerken bekannt sind.
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Bei der Erstellung von Inhalten mithilfe künstlicher Intelligenz stehen viele Unternehmen vor dem Problem wiederkehrender manueller Korrekturen. Oft müssen Redakteure dieselben stilistischen, inhaltlichen oder strukturellen Fehler mehrfach korrigieren. Ein systematischer Ansatz zur Lösung dieses Problems sind KI-basierte Content-Workflows, die sich selbst aufrechterhalten und optimieren und auf geschlossenen Feedbackschleifen basieren.
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Eine Adressänderung im Google-Business-Profil (GBP) zählt zu den heikelsten Eingriffen im Bereich des lokalen SEO. Obwohl ein Umzug oder eine Korrektur der Standortdaten aus organisatorischer Sicht oft notwendig ist, führt die Adressänderung in der Praxis häufig zu unerwarteten Ranking-Einbußen oder wiederholten Verifizierungsprozessen.
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